@arebs

Active vor 1 Monat, 4 Wochen
  • Auch der Twitch-Streamer Asmongold meldet sich zu dem „Frau zu Obst“-Vorfall in World of Warcraft. Er ist enttäuscht und verärgert.

    Mit Patch 9.1.5 nimmt Blizzard eine ganze Menge Änderungen an World of Warcra […]

    • Die Art und weise wie er seine Meinung ausdrückt ist… ziemlich bescheiden. Er schafft einen Strohmann (“außer ein paar Leute mit geistigen Krankheiten, vermutlich auf Twitter.”) und attackiert diesen und verhält sich dabei auch noch ableistisch. Er spielt so – gewollt oder ungewollt – Leute gegeneinander auf und verschlimmert die Lage so nur noch. Er schafft ein Feindbild, welches in der Realität nicht existiert. Und das schlimmste daran: Seine Aussage dahinter ist nicht mal unbedingt verkehrt. Denn Blizzard macht das wahrscheinlich für dieses imaginäre Feindbild. Sie versuchen feministische Bewegungen zu “beruhigen” – verstehen aber nicht die Forderungen und die Realität. Sie fordern Änderungen am Arbeitsplatz – bei dem Blizzard sich einiges zu Schulden hat kommen lassen sowie eine diversere Repräsentation von Charakteren. Und da ist zumindest WoW nicht das schlechteste Beispiel – auch wenn man noch viel verbessern kann.
      Würde sich Asmongold mit den sogenannten “Leute mit geistigen Krankheiten” mal unterhalten, die er sich in seinem Kopf zusammenwürfelt, würde er wahrscheinlich schnell bemerken, dass man eigentlich auf der selben Seite ist und zusammen einiges erreichen kann, wenn man genug richtigen Druck auf Blizzard übt.

  • Habt ihr euch schon immer gefragt, wie die berühmten Killstreaks in Destiny 2 aussehen könnten? Ein Video beantwortet diese Frage und macht sogar Bungie neugierig.

    Was sind Killstreaks? Killstreaks oder A […]

    • Das Video finde ich mega gut gemacht. Jedoch mag ich Killstreaks als solches nicht.
      Killstreaks haben für mich in jedem Spiel zwei grundlegende Probleme:
      Zum einen regen sie dazu an, dass Spiel “für sich” zu spielen und die Ziele aus dem Auge zu verlieren. In einem Deathmatchlike Mode mag das noch gehen, jedoch wird es schwer in Modi mit anderen Zielen.
      Das andere Hauptproblem: Es gibt dem Team, welches führt, nur einen weiteren Vorteil und macht das Comeback des anderen Teams nur umso schwerer. Insbesondere in Anbetracht dessen, dass Destiny 2 kein leistungsbasiertes Matchmaking hat könnte das die PVP Runden noch unausgeglichener machen.

      In Gambit sind “Killstreaks” jedoch eigentlich ganz gut umgesetzt durch die Blocker. Man wird entlohnt in dem man mehr sammelt (bzw tötet), der Gegner hat immer wieder Chancen es zu verhindern aber beide Teams haben getrennt voneinander die Chance, dies zu erringen. Dadurch entsteht nicht wie in vielen anderen Spielen ein unausgeglichenes Match.

  • Auf Twitch gibt es eine hitzige Diskussion um den neuen Twitch-Sicherheitsbeirat. Ein Mitglied des Rats hat gefordert, doch den Voice-Chat in Online-Games kritischer zu sehen. Nach einer hitzigen Diskussion […]

    • Asmongold macht einen Fehler, den viele weiße Cis-Männer tuen: Er hört marginalisierten Gruppen nicht zu.
      Ich benutze keine Voice Chats in Games. Viele Leute benehmen sich komplett daneben, doch wird es von vielen als “must-have” angesehen. Besonders kritisch ist das in Teamgames: Ohne richtigen Kommunikationsweg ist es unmöglich, in einem solchen Spiel gut abzuschneiden. Dennoch habe ich keine Lust, mich den halben Tag im VC beleidigen zu lassen. Da man alleine an meiner Stimme nicht erkennen kann, dass ich teil mehrere marginalisierter Gruppen bin, hab ich es noch scheinbar leicht, und trotzdem nervt es mich schon genug um einen Voicechat nicht nutzen zu wollen. Für Mitglieder einer marginalisierten Gruppe, die [vermeintlich] anhand der Stimme erkennbar ist, ist dieser Druck noch größer. Das passiert häufig, viel zu häufig. Es prägt das Bild der Gamerszene. Wer Menschen im Voicechat rassistisch angeht sind Anhänger von white supremacy und das sind leider nicht wenige. Solche Menschen nutzen schon lange Gaming als Brutszene für ihre neuen Anhänger.
      Um dieses Bild zu verändern, hilft es nicht sich über eine angebliche Diskriminierung von weißen Männern aufzuregen, denn sie existiert nicht. Man muss anfangen marginalisierten Gruppen zuzuhören und die Probleme, die sie haben, ernst nehmen. Zum Glück setzen viele Gamingfirmen inzwischen auf einen offeneren Kurs und inkludieren Mitglieder von marginalisierten Gruppen in ihre Prozesse, um ihnen eine Stimme zu geben. Asmongold hätte stattdessen das Gespräch mit ihr suchen sollen, um ihre Leitgründe hinter dieser Aussage zu verstehen.

      • Grad im Voicechat sieht man nicht die Hautfarbe. Zu behaupten das sind alles weisse Männer ist rassistisch. Da regt sich Asmongold zu recht drüber auf. Ich denke hier wird die Rassismus Karte gezogen um seiner Meinung mehr Gewicht zu verleihen. Noch eine Schippe draufgelegt wird mit White Supremacy, das ist ein Kampfbegriff aus den Rassenunruhen, der hat hier überhaupt nichts zu suchen, da sind wir beim Ku-Klux-Klan. Gamer mit denen in einen Sack zu stecken ist schon richtig übel. Da muss man ernsthaft anzweifeln das Leute wissen wovon sie reden.

        Das Hauptproblem was hier auch immer wieder in Artikeln diskutiert wird sind sexistische Äusserungen in VCs, die Bezeichnung CIS Mann legt das auch nochmal nahe. Ja dagegen muss was getan werden, da werden auch die meisten Leute hier zustimmen. Mit “weisse Männer” stösst man aber genau die Leute vor den Kopf mit denen man “diskutieren” möchte. Da fragt man sich auch will man überhaupt diskutieren, oder will man nur blind zurückschlagen.

  • Unzählige neue MMOs verlassen sich heutzutage auf Early Access, also den frühen Zugriff durch Spieler. Wie steht ihr zu dieser häufig umstrittenen Praxis?

    Worum geht’s hier? Der Early Access, also der fr […]

    • Ob ein MMO für Early Access geeignet ist hängt für mich hauptsächlich von zwei dingen ab:
      1. Von der Definition von “MMO”, welche immer wieder anders verwendet wird, und 2. vom Spiel selber.
      Wenn wir von den klassischene MMORPGs reden: Auf keinen Fall. Hier eignen sich begrenzte Alpha- und Betaetest wesentlich besser. Bei langlaufenden Early Access Phasen hat man zu release kaum bis keinen neuen Content für die Spieler. Der wiederholbare Inhalt ist bis dahin auch schon aufgebraucht. Das wäre ziemlich schlecht und demotivierend.
      Bei MMO’s allgemein (Definition: Persistente Welt, eine vielzahl an Spielern, dadurch auch keine Möglichkeit zum eigenen Server hosten aufgrund der Anzahl notwendiger Spieler) sieht es schon anders aus. Einige könnten hier durch Early Access gehen, solange sie sicherstellen können, dass zum Release “genug zum Spielen” da ist, auch für die Early Access Leute.
      Wenn man den Persistenten Welt part lockert kommt man bei Match Based Games richtung Fortnite, PubG, aber auch fast schon bei Mobas an. Durch ihre Matchbased Natur und Elosystemen, die es ermöglichen Spielern nach können zuzuweisen, sowie ihrere repetitiven Herangehensweise ist hier Early Access eher möglich, solange das Spiel in einen einigermaßen Runden zustand ist.
      Wenn man stattdessen den Spielerpart lockert würde man vorallem Survival Games mitaufnehmen. Bei denen ist das ja schon gängige Praxis, bei einigen auch ganz Erfolgreich.

      Insgesamt kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass Early Access spiele vom richtigen Entwickler etwas ziemlich feines sein können. Man hat oft über eine sehr lange Zeit neue Inhalte und Spielzeit, wodurch sich oft mehr Spielzeit als bei einem Game, was direkt full-released wird, ergibt. Und das sogar noch zum billigeren Preis. Bei MMO’s wäre ich da jedoch vorsichtigt, da sie nicht komplett kompatible sind mit dem System.

  • Grafik spielt im Gaming-Bereich eine Rolle. Doch gerade bei MMORPGs sind Grafikperlen rar gesät. Dabei wünschen sich Spieler endlich wieder ein Online-Rollenspiel, in dem sie sich dank fantastischer Optik v […]

    • Grafik ist und war nie der Fokus oder das Hauptproblem bei MMORPGs. Die Grafik sollte abgerundet und passend sein, jedoch keine Highendmaschine erfordern um ein Spiel lagfrei zum laufen zu bekommen. MMORPGs leben von einer großen Zahl an Spielern, eine Highendmaschine als Voraussetzung verringert den Pool an möglichen Spielern. Und vorallem eins wird durch einen hohen Grafikaufwand leiden: Der Content.
      Für mich zeichnen drei Bereiche hauptsächlich ein MMORPG aus:
      1. Das Gameplay
      Das Gameplay ist wohl wie bei jedem Spiel das wichtigste für ein MMORPG. Es sollte leicht zum einsteigen sein, Anspruchsvoll im Verlauf werden und sich nicht zu sehr verzetteln. Kein Featurecreep, in dem man 128913 Systeme beachten muss, aber auch kein Handygame in dem man 2-3 Tasten drücken muss.
      2. Der Content
      Ohne guten Content wird jedes Spiel langweilig. Einige setzten auf ein Sandboxprinzip, in dem verschiedene Inhalte einem repetitiv schmackhaft gemacht werden. Andere wiederum setzen auf eine fortlaufende Story, die meist weniger repetitiv ist als die Sandbox. Beide Herangehensweisen haben ihre Vor- und Nachteile und können auch gemischt gute Ergebnisse erzielen.
      3. Die Community
      Wichtiger als der Content ist für mich noch die Community. Hat man eine Verbindung zueinander hat man wesentlich mehr Spaß an Content. Man loggt sich nicht nur ein, um mal eben Dailies zu machen, sondern auch um mit den Leuten zu reden. Zu hartes Community behaftetes Gameplay, insbesondere am Anfang, kann insbesonderes introvertierte Leute abschrecken. Wenn das “beste equipment” o.Ä. von der Mitgliedschaft in einer bestimmten Community abhängig gemacht wird kann das den Wettbewerb verzerren und die Community insgesamt schwächen. Spielfeatures, welches toxisches Spielverhalten (insbesondere gegen neue Spieler) fördert vernichten die Community weiter.

      Insgesamt sehe ich die Hauptprobleme bei genau diesen drei Punkten. Das Gameplay ist oft kopiert und schlecht umgesetzt, es wird sich wenig neues getraut (wie es momentan allgemein der Fall ist in der Gaming Industrie). Spieler müssen oft lange auf Content warten, der selbst nicht die Zeit zwischen diesem und dem nächsten Contentpatch erfüllt. Und beim Communityfeeling schafft es schon lange kein MMORPG mehr, es richtig hinzubekommen. Toxisches Spielverhalten wird oft geduldet oder gefördert, große Gruppen haben unfaire Vorteile im Kampf gegen neuere was ein aufholen oft unmöglich macht, ein “Gesamtcommunity” Gefühl entsteht selten. Auch seitens der Spieler geben oft die toxischen den Ton an und verdrängen die netten Leute.

      MMORPGs sind in einer riesigen Kriese und werden, wenn es so weitergeht, bald endgültig in die Geschichte eingehen. Man bräuchte ein Spiel, welches das Genre neu definiert, alle drei Aspekte einbindet und dabei auch wenn möglichst sich selber finanzieren kann, da das misstrauen in Kickstarterprojekte zu groß sind.

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