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Düstere Taten: Die 5 grausamsten Quests in World of Warcraft

Überredungskunst

Wer Informationen von seinen Feinden will, der muss auch in World of Warcraft nicht immer gleich töten. Manchmal genügt auch ein kleines bisschen neumodische Folter, um das gewünschte Wissen aus dem Opfer rauszupressen.

Genau so eine Quest gibt es in Nordend in der Boreanischen Tundra. Die blauen Drachen befinden sich im Krieg mit allen Magiern und wollen die Alleinherrschaft über die Magie zurückerlangen und nehmen deshalb Magier gefangen und töten sie. Die Kirin Tor, als führende Magierelite von Azeroth, sind davon nicht sonderlich überzeugt und wollen das verhindern.

WoW 5 Quests Überredungskunst

Bildquelle: wowhead

Um an den Aufenthaltsort der gefangenen Magier zu kommen, entführen die Spieler einen Anhänger der blauen Drachen. Es folgt die Quest Überredungskunst.

„Wie praktisch, dass Ihr hier seid, Held.

Ihr müsst verstehen, dass der Verhaltenskodex der Kirin Tor unser Ergreifen ‘extremer’ Mittel nicht duldet – selbst in Zeiten der Verzweiflung wie diesen.

Ihr jedoch als Außenstehender seid nicht an solche Einschränkungen gebunden und könntet jedes Mittel einsetzen, um an Informationen heranzukommen.

Tut, was Ihr tun müsst. Wir müssen umgehend in Erfahrung bringen, wo Lady Evanor gefangen gehalten wird!

Ich werde mich in der Zwischenzeit mit dem Ordnen dieser Regale beschäftigen. Oh ja, und hier, vielleicht nützt Euch dieses alte Ding… ”

Oder einfacher gesagt: Ein Kirin Tor animiert euch dazu, das Opfer zu quälen, bis es seine Informationen freigibt, weil er selber das nicht tun darf. Das Opferwerkzeug ist dabei eine „Neuralinjektor“. Laut Beschreibung fügt dieser dem Ziel „unglaublichen Schmerz zu, aber hinterlässt keinen andauernden Schaden.“

Allein dafür hat Blizzard damals viel Kritik einstecken müssen, denn es war eine Folterquest, bei der es keinen anderen Lösungsansatz gab. Nie zuvor musste man aktiv jemanden foltern.

Aber es wurde noch schlimmer: Wer wollte, der konnte das Opfer noch weiter attackieren, selbst wenn es die Informationen bereits preisgegeben hat. Wieder und wieder konnte man den Neuralinjektor ansetzen und noch lange über das Missionsziel hinaus foltern, was immer mit Antworten des Opfers „belohnt“ wurde:

  • „Hört auf! Bitte…“
  • „Neeeeein! Diese Folter ist unmenschlich! Ihr habt, was ihr wolltet… warum tötet ihr mich nicht einfach?“
  • „Ihr stellt nicht einmal mehr Fragen…“
  • „Ihr habt mir das wahre Gesicht des Bösen gezeigt, [Spielername]“

Das macht „Überredungskunst“ definitiv zu einer der düstersten Questreihen – selbst wenn es viele Spieler beim hastigen Durchklicken der Mission entgeht.

Ein cooles Detail: In Legion ist der ehemalige Questgeber Normantis ein Raremob geworden, der in Azsuna blaue Drachen quält – als Rache dafür, was man seinen toten Kameraden angetan hat.


Ertrinkende mit Pfeil und Bogen niedermähen? Klar! Auf der nächsten Seite.

Cortyn

Dämon vom Dienst. Mit Herz und Seele dem Rollenspiel verschrieben. Achtung: Artikel könnten Spuren von Meinung enthalten!

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