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So will Final Fantasy XIV sein zartes PvP-Pflänzchen “FEAST” aufpeppeln

So will Final Fantasy XIV sein zartes PvP-Pflänzchen “FEAST” aufpeppeln

Der Content-Patch 4.2 von Final Fantasy XIV nähert sich mit großen Schritten. Wird damit das PvP turnierfähig?

Der Community Representative Clement „Kaposhipi“ Rugeri veröffentlichte in den offiziellen Foren ein Update zum kommenden PvP-Content, der mit Patch 4.2 Ende Januar zu Final Fantasy XIV stoße soll.

Neue Icons für bessere Übersicht

The FEAST ist der kompetitive 4vs4 PvP-Modus von Final Fantasy XIV, der von Square Enix immer weiter ausgebaut wird.

Die neue FEAST-Kampfarena „Der Kristallturm“ kommt mit einer Besonderheit, die sie von den bisherigen Maps unterscheidet: Es wird die einzige Map sein, die sowohl beim Solo- als auch beim Team-Ranking vorkommen wird. Die Positionierung der Hindernisse und Wände in der Arena wird dabei aus vier verschiedenen Optionen zufällig ausgewählt.

Visuell wird FEAST ebenfalls etwas aufgepeppt. In erster Linie sollen die neuen Icons für Jobs und Statuseffekte dafür sorgen, dass die Spieler einen besseren Überblick über das Geschehen auf dem Kampffeld behalten können.

So werden die Jobs der einzelnen Spieler ab 4.2 direkt neben ihrem Namen eingeblendet und dank der neuen Animationen sind die wichtigen Statuseffekte wie „Schlaf“ oder „Stumm“ jetzt direkt an den Charakteren sichtbar.

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Mit der Anpassung des Medaillen-Systems geht auch die Anpassung der Icons für diese einher. Die neuen Icons sollen es besser erkennbar machen, wie viele Medaillen nach dem Tod eines Gegners von ihm fallen gelassen wurden. Dabei ändern sich die Icons in 25er-Schritten: 1-25 Medaillen, 26-50 Medaillen und so weiter. Zusätzlich wurde für den Fall, dass ein Spieler keine weiteren Medaillen mehr aufnehmen kann, ebenfalls ein passendes Icon hinzugefügt.

Mehr FEAST-Turniere in Zukunft?

Um einen guten Überblick darüber zu haben, was in so einem FEAST-Match vor sich geht, muss man die Statusleisten der Spieler gut um Auge behalten. Denn daran erkennt man, ob jemand sich gerade z.B. in einer gefährlichen Situation befindet oder ob eine Gruppe bald in die Offensive geht.

Der Sinn der größeren Icons liegt daher nicht nur darin, den PvP-Freunden das Leben einfacher zu machen. Die viel wichtigere Funktion ist, dass sie den Blick der Spieler und der Zuschauer weg von der ziemlich langweiligen Gruppenliste mit Statuseffekten lenken und auf das Kampffeld richten. Denn dort spielt die Musik.

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Es handelt sich hierbei also offenbar um einen weiteren Schritt von Square Enix, das PvP von Final Fantasy XIV turnierfähig zu machen. Die ersten kleineren FEAST-Turniere wurden bereits während des Fan Festivals in Frankfurt und der Gamescom 2017 gehalten. Der Direktor und Produzent Naoki Yoshida hat mehrmals erwähnt, dass im Jahr 2018 noch weitere Veranstaltungen dieser Art auf uns warten.

Cheater machen den PvP-Spielern das Leben schwer

Ein neues Ranking-System für Gruppen, das mit dem Patch 4.2 veröffentlicht wird, soll die Bildung von FEAST-Teams weiter fördern. Die Teams mit den höchsten Rankings werden dann besondere Belohnungen erhalten und sogar zu offiziellen Turnieren eingeladen werden.

Das ist ein großes Vorhaben in Anbetracht der Probleme, die derzeit am PvP-System von FFXIV nagen. Gerade bei FEAST sorgen das „win trading“ und die Speedhacker dafür, dass das Ranking im oberen Bereich verfälscht wird.

Win-Trading: ein Problem im Final Fantasy XIV “FEAST”

So wendete sich die Spielerin Rinrin Heartilly, die bei Riot Games im eSports-Bereich gearbeitet hat, in den offiziellen Foren an die Entwickler mit der Bitte, hart gegen die Cheater vorzugehen, und bekam Zustimmung von der Community. Der prominente PvP-Spieler Suhr Zarek vom US-Datenzentrum Aether hat dabei die genaue Vorgehensweise eines solchen „Win Traders“ in einer Grafik dargestellt.

Es ist also schwierig vorherzusagen, wie gut das neue Team-Ranking-System funktionieren wird, da dazu bis jetzt nur wenig bekannt ist. Falls es keine internen Maßnahmen vorweisen kann, die den GMs dabei helfen könnten, solches Verhalten zu unterbinden, dann werden die Entwickler noch etwas mehr an ihrem PvP-System schrauben müssen.

Aber wir wissen ja: gut Ding will Weile haben. Und die Damen und Herren in Japan haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie die Probleme in FFXIV adressieren, wenn man ihnen dafür genügend Zeit gibt.

Was die FFXIV-Spieler in Zukunft noch erwartet könnt ihr in unserer Prognose für 2018 nachlesen:

Nach Spielerzahlen-Rekord 2017: Was schafft Final Fantasy XIV 2018?

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