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Wild West Online: Wer unfair spielt, auf den wird ein Kopfgeld ausgesetzt!

Wild West Online: Wer unfair spielt, auf den wird ein Kopfgeld ausgesetzt!

Das kommende Western-MMORPG Wild West Online setzt voll auf PvP. Doch die Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe sollen möglichst fair ablaufen.

PvP, vor allem Open-PvP, ist immer ein zweischneidiges Schwert. Viele Spieler mögen den Reiz der Gefahr, ständig von anderen Spielern angegriffen werden zu können. Doch oft führt dies zu unfairen Situationen.

Vor allem das Griefing und Ganking ist etwas, das vielen Onlinespielen schwer zusetzt. Wenn sich Spieler einen Spaß daraus machen, schwächere Mitspieler immer wieder anzugreifen, um diesen den Spaß am Spiel zu verderben, dann bekommen die Betreiber des Titels ein Problem. Denn unter Umständen kehren dann viele frustrierte Spieler dem MMO den Rücken.

PvP ist wichtig, soll aber fair bleiben

Doch wie bekommt man es unter einen Hut, die PvP-Fans zufrieden zu stellen, ohne dass die anderen frustriert davonlaufen? In Wild West Online wollen die Entwickler diesen Spagat schaffen. Das Spiel selbst schreit regelrecht danach, offenes PvP zu haben. Denn im Wilden Westen ging es nicht zimperlich zur Sache. Banditen waren überall und die wenigen Gesetzeshüter hatten es nicht leicht, für Recht und Ordnung zu sorgen. Dieses Spielgefühl wollen die Entwickler von Wild West Online rüberbringen.

Allerdings ist man sich im Klaren darüber, dass man damit genau die Situation fördert, die so gefürchtet ist: Griefing und Ganking. Deswegen arbeitet das Team an einem Reputationssystem. Jede Tat im Wilden Westen sorgt für Ansehen oder eben dafür, dass man Ansehen verliert. Verliert man zu viel, dann wird man zu einem Outlaw und Banditen und es wird ein Kopfgeld auf einen ausgesetzt. Dann machen sich gesetzestreue Spieler auf die Jagd nach einem, um dieses Kopfgeld einzustreichen. Wer ein Deputy ist, der kann erkennen, wer gesetzestreu agiert und wer nicht.

Banditen haben es schwer

Die Entwickler von Wild West Online hoffen, auf diese Weise eine spielinterne Regelung zu finden, die dafür sorgt, dass nicht allzu viele Spieler zu Griefern werden, sondern dass man auch etwas Angst davor hat, ständig und überall gejagt werden zu können. Denn wer einen anderen Spieler einfach so tötet, der wird nicht viel davon haben. Der Spieler hinterlässt keinen Loot und man selbst wird gejagt. Wer als Bandit von einem Deputy erschossen wird, der verliert dagegen seine ganzen Items.

Dennoch soll es Spaß machen, einen Banditen zu spielen, denn nur so kann man Banken ausrauben sowie Goldminen oder Karawanen überfallen. Ob das alles aber wirklich funktioniert, das wird man erst noch sehen.

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Andreas Bertits blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Gaming-Journalismus zurück. Er war 6 Jahre Redakteur des Spielemagazins PC Games, bevor er sich selbstständig machte und ist nach wie vor leidenschaftlicher Gamer.

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