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The Elder Scrolls Online: Werwolf oder Vampir werden?

The Elder Scrolls Online: Werwolf oder Vampir werden?

In The Elder Scrolls Online (ESO) könnt ihr Vampire oder Werwölfe werden. Doch was ist für welchen Spieler besser geeignet und welche Skills und Fähigkeiten taugen für welche Rolle im Spiel? Wir erklären es!

Werwölfe oder Vampire? Diese Frage treibt nicht erst seit der Monster-Schnulze Twilight die Gemüter um. Auch in den Spielen der Elder-Scrolls-Reihe konnte man seit Morrowind zum untoten Blutsauger oder zur reißenden Werwolf-Bestie werden. So auch in The Elder Scrolls Online. Da ihr aber entweder Fell tragen oder Blut saugen dürft, gilt es die Wahl gut abzuwägen, denn die Skills und Anwendungsmöglichkeiten der beiden Wesen sind unterschiedlich und zielen auf verschiedene Spielstile ab.

ESO – Wie werde ich überhaupt Werwolf oder Vampir?

Wenn ihr Vampir oder Werwolf werden wollt, so haben wir gute Nachrichten für euch. Auf Mein-MMO gibt es Guides, die euch den Weg zum Blutsauger oder zum Wolf detailliert beschreiben:

Alternativ könnt ihr aber den entsprechenden Monster-Biss auch im Kronen-Shop für 1.500 Kronen (13 Euro) kaufen.

Werwolf oder Vampir? Die Vorteile, Nachteile und Skills des Werwolfs

Der Werwolf war früher in ESO definitiv der Loser unter den Grusel-Kreaturen, doch seit Update 5 ist er ein starker Kämpfer mit wenig Schwächen. Das wichtigste am Werwolf: Ihr müsst euch aktiv in einen Werwolf verwandeln, was eine Ultimative Fähigkeit ist. Nur dann könnt ihr die aktiven und passiven Werwolf-Skills nutzen und eure Stufen in dem Skillbaum erhöhen.

Vorteile des Werwolfs

Werwölfe erhalten den Zustands-Buff „Lykantrophie“ permanent. Das bedeutet, dass sie 15 Prozent mehr Ausdauer regenerieren, egal ob sie sich verwandeln oder nicht. Das alleine macht den Werwolf schon zur Top-Wahl für alle Spieler, die auf ein Stamina-Build setzen. Der Werwolf-Nachteil der Gift-Schwäche gilt übrigens nur, wenn ihr wirklich zum Wolf werdet.

Ansonsten hat der Werwolf in seiner Monster-Form gute und gleichbleibend hohe DPS. Seine normalen Angriffe verursachen Blutungen, seine schweren Treffer geben ihm Stamina zurück. Weiterhin kann der Wolf seine Gegner aus der Distanz anspringen und sich selbst heilen. Weitere Skills erlauben Gruppenkontrolle und noch mehr Schaden über Zeit.

Ebenfalls cool: Ihr könnt tote Feinde fressen und euch so heilen, müsst es aber nicht. Anders als beim Vampir brauchen Werwölfe sich nicht dauernd zu ernähren, um die Nachteile zu vermeiden.

Nachteile des Werwolfs

Der größte Nachteil des Werwolfs ist: Ihr seid nicht immer Werwolf! Ihr müsst euch erst mit teuer verdienten Ultimate-Points in eine Bestie verwandeln und dann ist die Zeit der Monster-Form auch noch begrenzt. Durch diverse Skills könnt ihr diese Zeit aber ordentlich verlängern. Dennoch verlangt ein effektiver Werwolf-Build etwas Planung und Voraussicht. Außerdem blockt die Werwolf-Ultimate-Fähigkeit euren Ultimate-Slot in eurer „normalen“ Form.

Ebenfalls blöd: Werwolfe sind anfällig gegen Gift und erleiden 25 Prozent mehr Schaden dadurch. Dies gilt aber nur, wenn ihr euch verwandelt habt. In der Verwandlung habt ihr nur Zugang zu euren Werwolfs-Skills (Passive Skills aus anderen Linien bleiben aber weiterhin aktiv). Ihr könnt keine anderen Waffen oder Zauber nutzen, was eure Möglichkeiten auf einen reinen Nahkämpfer reduziert.

Vampir oder Werwolf? Die Vorteile, Nachteile und Skills des Vampirs

Vampire waren einst extrem stark, doch ein Bugfix hat diese Zeiten schon lange beendet. Nach wie vor ist der Blutsauger aber ein gefürchteter Feind im Spiel, denn seine Skills erlauben guten Schaden und bevorzugen Zauberer und andere Magicka-Builds.

Die Vorteile des Vampirs

Vampire haben einen großen Vorteil gegenüber dem Werwolf: Sie sind immer Vampire! Ihr müsst euch also nicht erst umständlich verwandeln. Vielmehr dürft ihr jederzeit eure Vampir-Skills zusammen mit anderen Fähigkeiten mischen und eure Waffen behalten. Die Skills des Vampirs bauen allesamt auf Magicka auf, was den Blutsauger zu einem guten Caster macht. Allerdings gibt es später noch einen Passiven Skill, der auch eure Ausdauer-Regeneration verbessert. Dadurch sind gute Stamina-Builds möglich.

Vampir ESODie Skills des Vampirs allein sind aber schon ordentlich was wert. Allem voran der Fledermaus-Schwarm, den der Vampir als Ultimate einsetzt. Gerade die Morph-Form, die euch Leben zurückgibt, ist effektiv. Weiterhin kann der Vampir Lebenskraft im Kampf abziehen und für sich nutzen und als Nebelwolke könnt ihr schnell aus dem Kampf fliehen und dabei kaum Schaden nehmen und CC-Effekte ignorieren.

Wenn euer Vampir längere Zeit kein Blut trinkt, bekommt er zwar eine Menge Nachteile (siehe unten), aber auch nicht zu unterschätzende Vorteile. Ihr castet dann eure Vampir-Skills mit ordentlich Rabatt und bestimmte Passiv-Skills geben euch eine starke Schadensreduktion, Stamina-Regeneration oder schnelleres Schleichen.

Die Nachteile des Vampirs

All diese Macht hat freilich einen Preis: Vampire brauchen ständig frisches Blut oder sie werden von üblen Nachteilen geplagt. Alle sechs Stunden im Spiel steigt eure Vampirstufe. Diese Frist wird um je 30 Minuten reduziert, wenn ihr einen Vampirskill anwendet. Passt also auf, dass ihr vor längeren Kämpfen gut genährt seid! Auf Stufe 1 habt ihr weder Vor- noch Nachteile, von Stufe 2 bis 4 steigt aber eure Anfälligkeit gegen Feuer und eure Lebensregenration sinkt beachtlich.

Teso VampirWer sich in diesem Zustand mit dem falschen Gegner anlegt, ist schnell Asche. Gerade im PvP müssen Vampire daher gut auf Drachenritter und andere Feuerschaden-Austeiler aufpassen. Daher taugt der Vampir auch nur bedingt als Tank, wenn der Spieler dahinter nicht ständig auf genug Blutnachschub achtet. Wer regelmäßiges Trinken vergisst oder nicht dazu kommt, weil die Mitspieler alle Gegner vorher umhauen, der könnte ein echtes Problem bekommen.

Fazit: Was ist für welche Rolle geeignet?

Dank einigen Updates und Patches sind sowohl Werwölfe als auch Vampire starke Ergänzungen zu einem ESO-Charakter. Doch aufgepasst, wer einen bestimmten Spielstil bevorzugt, sollte auch das dazu passende Monster wählen:

  • Vampire sind stark von Magicka abhängig. Daher sind sie die ideale Wahl für alle offensiven Magier-Builds. Da sie außerdem gute Schleich- und Fluchtskills haben, taugen sie auch gut für Nachtklingen und andere Schleicher. Nahkämpfer und Tanks sind zwar auch möglich und gerade der passive Skill „Untot“ bringt eine fetten Schadensreduktion. Da ihr dazu aber mindestens auf Vampirstufe 3 sein müsst und weniger als 50 Prozent Leben besitzen dürft, ist dieser Build schwer zu meistern. Am idealsten spielt ihr euren Vampir als Fernkämpf-Caster, der aus der Distanz besonders starke Magie schleudert und vor (Feuer)Schaden sicher ist
  • Werwölfe wiederum sind reine Nahkämpfer und lassen keine Variation zu. Ihr habt euren vorgefertigten Wolfs-Build, fertig! Daher eignen sie sich vor allem für Spieler, die nach Herzenslust drauflosprügeln wollen. Dank der guten DPS und der Selbstheilung sind Wölfe ideale Schadensausteiler, die im PvP wie PvE gute Chancen auf Erfolg haben. Da alle Werwölfe ungeachtet ihrer Form 15 Prozent mehr Stamina regenerieren, ist die Lykantrophie für jeden Stamina-Build eine gute Idee, auch oder gerade wenn ihr die Werwolf-Form nie ausrüstet oder nutzt. Anders als der Vampir habt ihr in der Normal-Form keinerlei Nachteile

Ich will was anderes sein! Wie heile ich mich von Lykantrophie oder Vampirismus?

Wenn ihr jetzt merkt: „Verflucht und zugenäht! Ich hab doch glatt das falsche Monster gewählt! Ich will was anderes spielen, muss ich jetzt einen neuen Helden machen?“ Nein, keineswegs! Der jeweilige Fluch von Werwolf oder Vampir ist leicht von einem Priester des Arkay behoben.

Vampir TES ReiheSucht dazu einfach den entsprechenden Pfaffen in den Magiergilden in der Schnittermark, Bangkorai oder Rift auf und schon seid ihr wieder ein normaler Mensch, Khajiit, Argonier, Elf oder Orc. Freilich könnt ihr danach gleich wieder losrennen und wieder zum Monster eurer Wahl werden.


Interessant: The Elder Scrolls Online – Huch, wo ist denn das Endgame hin?

QUELLE ESO-Wiki-Werwolf
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Jürgen Stöffel

Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.

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