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The Elder Scrolls Online

The Elder Scrolls Online lernt von Skyrim: NPC-Gesichter und Justiz-System

Die Zukunft des Fantasy-MMOs The Elder Scrolls Online nimmt gerade Gestalt an. Einige der zahlreichen Punkte auf der Tagesordnung sind die zu wächsernen Gesichter der NPCs und Gelegenheitsdiebstahle, die manche schmerzhaft in The Elder Scrolls Online vermissen. Offenbar möchte The Elder Scrolls Online mehr wie der Single-Player-Hit Skyrim werden.

Neues Programm soll dafür sorgen, dass Mund und Text von NPCs zusammenpassen

Es war und ist einer der größten Kritikpunkte an The Elder Scrolls Online: So gut die Synchronstimmen auch sein mögen und so schön die Landschaft ist – die Gesichter der NPCs während der Dialoge erinnern an einen Besuch im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud. Egal, ob sie einem vom Verlust ihrer Kinder erzählen oder einen zum Bier einladen, lebendig wird’s in den Gesichtern der NPCs von Tamriel nie.

Das haben viele Fans und auch Journalisten kritisiert. Bisher war zu dem Thema aber nichts zu hören. Auf der QuakeCon wurden die wächsernen Gesichter jetzt zum ersten Mal angesprochen und dabei nicht nur als Problem erkannt, sondern Zenimax konnte auch gleiche eine Lösung in Aussicht stellen.

Das Programm „FaceFX“ werde man als Upgrade einführen. Das sei schon in einigen Spielen zu bewundern. Es kümmere sich darum, dass der Mund und die Gesichtszüge sich auch den Phonemen der gesprochenen Worte anpassen. In einem kleinen Video wurde ein Vorher-Nachher-Vergleich angestellt.

Neues zum Justice-System

Dass man zukünftig in The Elder Scrolls Online gegen das Gesetz verstoßen können würde, war schon bekannt, nun gibt es erste Details dazu. Spieler werden stehlen können, indem sie schleichen und dann Truhen oder Behältnisse ausräumen. Die so gestohlenen Items werden einen Wert haben, wenn man sie an einen Hehler versilbern kann.

Außerdem wird man NPCs ermorden können, wenn man in den „Schleich“-Modus geht. Eine Aussage, für die Creative Director Paul Sage erstaunlich viel Applaus und Gekicher aus dem Publikum erhielt. Wobei er seiner kleinen „Mordserie“ in der Präsentation auch mit einigem Vergnügen nachging.

Die Mechanik wird den Single-Player-Titel hier ziemlich entsprechen. Von Wachen sollte man sich bei seinen Schandtaten also nicht erwischen lassen, sonst jagen und stellen sie einen, fordern Bußgeld ein oder greifen an.

Was man allerdings den Single-Player-Titeln voraushaben wird: Spieler können sich das Kopfgeld auf besonders üble Wiederholungstäter selbst verdienen und den Wachen bei ihrer Jagd beistehen. Das soll zu einem lebendigen und aufregendem World PvP führen, wenn der Kopfgeldjäger und der Verbrecher Katz und Maus spielen.

Das sind nur einige der vielen Änderungen, die auf der QuakeCon näher beleuchtet wurden, auch über den Rest werden wir Euch informieren.

QUELLE dulfy.net
Schuhmann
Schuhmann, das L steht für Niveau.
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