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TERA: Klassen-Guide 2017 – Welche passt zu mir? Vor- und Nachteile

Welche Klasse in TERA taugt am besten für welchen Geschmack und welche Vorliebe? Erfahrt in unserem TERA-Klassen- und Rassenguide mehr über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Klassen in 2017.

„Was soll ich nur spielen?“ Diese Frage beschäftigt bei dieser großen Auswahl viele Online-Rollenspieler und die Spieler vom Action-MMO TERA sind da keine Ausnahme. Immerhin locken 13 höchst unterschiedliche Heldentypen, vom dicken Tank bis zum braven Heiler und sexy Schadensausteiler ist alles dabei. Und dann kommen noch 7 Völker dazu, die von putzigen Hamstern bis zu sexy Dämonen reichen.

Was also spielen, vor allem, wenn am 10. Oktober 2017 der neue deutsche Server „Saleron“ an den Start geht und jeder einen neuen Anfang hinlegen kann? Wir haben hier für euch alle 13 Klassen und 7 Völker aufgelistet und zeigen, welcher Heldentyp für welchen Geschmack und Spielstil am besten taugt.

Vielen Dank an Noyn aus dem offiziellen TERA-Forum, der bei diesem Guide und Vergleich der Klassen mitgeholfen hat.

Die 13 Klassen von TERA im Überblick

Die 13 Klassen von TERA unterteilen sich in Tanks, Supporter und Fernkampf- wie Nahkampf-DPS. Außerdem unterscheiden sich die Klassen in der Wahl ihrer Rüstung, es gibt schwere sowie leichte Rüstungen und Gewänder.

Soviel zu den Klassen im Allgemeinen. In den folgenden Absätzen findet ihr Details zu den einzelnen Klassen und ihrer Spielweise. Sofern nicht anders erwähnt, können alle Völker und Geschlechter jede Klasse nutzen.

Die Tank-Klassen in TERA

Tanks haben die Aufgabe, ihre Gruppe zu schützen und den Gegner zu binden. Drei Klassen eigenen sich dafür in TERA besonders gut, eine vierte Klasse, der Berserker, kann ab Stufe 65 ebenfalls noch Tank werden.

Der Lanzer – Mehr Tank geht nicht!

Tera Lanzer Klasse
Aggro-Ranking
Schwierigkeit
Tank
Angriff
Unterstützung

Wenn ihr Tanks und sonst nichts sein wollt, dann holt euch einen Lanzer als Klasse. Denn der schwer gepanzerte Krieger mit dem Schild und der Lanze ist ein wahrer Schadensschwamm. Er schluckt die Attacken der Feinde, als wenn es kein Morgen gäbe und hat eine Menge Skills, um die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich zu ziehen. Außerdem bufft er die ganze Gruppe.

Rolle Klassischer Tank
Kampfstil Nahkampf
Equipment Platte

 

Vorteile: Der Lanzer zieht durch seine Skills massenweise Aggro vom Gegner. Außerdem stärkt er die Gruppe mit Buffs.

Nachteile: Der Lanzer ist träge und recht knifflig zu spielen, da er gutes Timing seiner Skills voraussetzt. Wer solch einen Main-Tank spielt, sollte verlässlich seinen Helden beherrschen, da es sonst schnell zum Gruppen-Wipe kommt. Außerdem braucht der Lanzer viel Mana.

Der Lanzer im Solo-Spiel: Wenn man alleine mit dem Lanzer unterwegs ist, wird man trotz hohen Überlebensfähigkeiten etwas Mühe mit dem Farming haben. Denn der Tank richtet vergleichsweise wenig Schaden an und auch, wenn ihr Gegner alleine irgendwann mal tot bekommt, funktioniert euer Held doch am besten in der Gruppe.

Der Lanzer im Endgame-PvE: Derzeit gibt es keinen besseren Tank als den Lanzer. Ihr solltet also keine Probleme haben, eine Gruppe zu finden. Und seine Gruppen-Buffs sowie hohe Widerstandskraft  runden sein starkes Gesamtpaket ab. Sind starke Brust-DPS-Klassen im Team, ist der Lanzer quasi Pflicht, da er verlässlich die Aggro hält.

Die Sturmfurie – Sexy Off-Tank

Tera Sturmfurie Klasse
Aggro-Ranking
Schwierigkeit
Tank
Angriff
Unterstützung

Sturmfurien sind streitlustige Menschenfrauen, die mit massiven Prügelhandschuhen Feinde verkloppen. Sie teilen gut Schaden aus und gehören zu den besten Solo-DPS-Klassen im Spiel. Dazu kommen noch exzellente Verteidigungsfähigkeiten.

Rolle Tank mit Angriffskraft, Off-Tank
Kampfstil Nahkampf
Equipment Platte

 

Achtung: Nur Menschenfrauen können Sturmfurien sein!

Vorteile: Sturmfurien richten für Tanks viel Schaden an und sind leichter zu spielen als Lanzer.  Durch einen Selbstbuff kommt automatisches Blocken hinzu, was es Anfängern in TERA sehr einfach macht, mit dieser Klasse auszukommen.

Nachteile: Sturmfurien haben leider keine Gruppensupport-Skills. Außerdem ist es manchmal etwas knifflig, den aktiven Selbstbuff aufrechtzuerhalten, da ihr dafür regelmäßig angreifen müsst und so womöglich das Tanken vernachlässigt.

Die Sturmfurie im Solo-Spiel: Da Sturmfurien viel aushalten, blocken und hart zuschlagen, sind sie optimal fürs Solo-Farmen geeignet.

Die Sturmfurie im Endgame-PvE: Die Sturmfurie ist wegen den fehlenden Gruppenbuffs nicht so ein guter Tank wie der Lanzer, aber sie macht ihren Job dennoch ordentlich und erreicht ein höheres Schadenspotential. Passt aber auf, dass ihr nicht zu viel Burst-DPS in der Gruppe raushaut, denn sonst verliert die Furie schnell mal die Aggro. Außerdem ist die Sturmfurie leichter zu spielen und daher gerade für weniger erfahrene Spieler, die gerne Tanks sein wollen, interessant.

Auf der nächsten Seite geht es mit den Schadensausteilern in TERA weiter!

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Jürgen Stöffel
Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.
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