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Star Wars: The Old Republic im Test

Cortyn
PC

Zwei Jahre ist das MMORPG “Star Wars: The Old Republic” inzwischen alt und hat für seine kurze Laufzeit schon eine Menge Veränderungen durchlebt. Die neue Erweiterung, “Galactic Starfighter”, ist vor ca. 2 Wochen erschienen und das gibt uns den Anlass, das Spiel noch einmal neu zu bewerten, um Unentschlossenen eine Entscheidungshilfe zu bieten.

Der Einstieg und Gespräche

Im Zentrum des Spielgeschehens steht der beginnende Konflikt zwischen der Republik (Jedi) und dem Imperium (Sith) – allerdings mehrere Tausend Jahre vor den bekannten Spielfilmen.

Zur Auswahl stehen die beiden erwähnten Fraktionen und jeweils 4 Klassen, die sich gegen Level 10 noch einmal in jeweils 2 neue Klassen aufteilen. Ob Lichtschwertschwinger, Machtblitzwirker oder ein Revolverheld mit Blasterpistolen, die Auswahl ist groß und die Klassen folgen dem Prinzip der heiligen Dreifaltigkeit (Brecher, Heiler, Schadensverursacher).

Dialoge in SW:TOR

Flirten oder doch lieber auf die Mission konzentrieren?

Direkt nach dem ersten Einloggen zeigt sich das Spiel gleich von seiner starken Seite: Jede Klasse verfügt über eine eigenständige Hauptgeschichte, die (genau wie jede Nebenmission!) vollkommen vertont ist. Jede Aufgabe wird mit einem Gespräch begonnen, in dessen Verlauf man mehrere Antwortmöglichkeiten geben kann, die hin und wieder sogar den Verlauf der Mission ändern können.

Will ich die Aufständigen direkt töten oder zerstöre ich ihre Waffenlager, um sie zum Aufgeben zu bewegen? Besonders amüsant sind diese Gespräche, wenn man sie mit einer Gruppe führt, denn dann können alle Gruppenmitglieder auswählen, welche Antwort sie geben wollen. Per Zufallsprinzip wird dann entschieden, welcher Spieler die entsprechende Textpassage spricht – und das macht jede Spielerklasse ein wenig anders.

Ich musste mehr als einmal zufrieden grinsen, wenn meine Cortyn einen Auftraggeber mit dem Lichtschwert hingerichtet hat, obwohl der Rest der Gruppe ihn verschonen wollte.

Diese Dialoge sind immer schön anzuhören und auch zu sehen, so manch eine Planetenquestreihe endet mit einem fulminanten Feuerwerk, in dem ganze Fabrikgebäude explodieren. Planetenquestreihe? Richtig gehört. Die Abenteuer führen auf über ein Dutzend verschiedene Welten, von Nar Shaddaa bis Alderaan – natürlich, bevor ein gewisser Todesstern abgefeuert wurde.

Quests und Begleiter

Während die vielen Gespräche helfen, sich mit dem eigenen Charakter besser zu identifizieren, und zur Abwechslung mal eine wirkliche Rollenspielerfahrung bieten, so ist das allgemeine Questdesign die Kehrseite der Medaille.

Die tollen Briefings können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Missionen in den meisten Fällen stupide Standardkost wie “Sammel 25 hiervon!” oder “Töte 20 von denen!” sind. Wirkliche Innovationen sucht man an dieser Stelle vergebens. Ungefähr jede zweite Quest bietet noch sogenannte “Bonusziele” an, die man für weitere Erfahrungspunkte abschließen kann und sich im Regelfall ohnehin von selbst erledigen – aber auch diese sind eher unkreativ gehalten.

Begleiter in SWTOR

Romantische Beziehung zwischen Meister und Gefährte? Finde es heraus…

Doch selbst wenn man gerade keine Freunde zur Hand hat, ist man nie wirklich alleine, denn ein virtueller Gefährte kann auf Wunsch herbeigerufen werden. Jede Klasse hat unterschiedliche Begleiter, die im Laufe der Hauptmissionen langsam freigeschaltet werden und jeder von diesen virtuellen Gefolgsleuten hat unterschiedliche Fähigkeiten.

Spielt man selber als einen Schadensverursacher, so kann ich meinen heilenden Droiden rufen. Bin ich selber eine Heilerin, dann schicke ich das tankende Ungetüm “Khem Val” an die Front. Dieses System erlaubt es dem Spieler, mit jeder Skillung erfolgreich das Maximallevel zu erreichen. Du möchtest von Level 1 bis 55 als Heiler spielen, aber nicht ausgebremst werden? Hier ist das möglich.

Crafting, PvP und Weltraummissionen

Crafting in SWTOR

Deine Begleiter erledigen das Crafting für dich.

Das Craftingsystem in SW:TOR funktioniert ein wenig anders, als man es von anderen MMOs gewöhnt ist. Zwar gibt es auch hier Sammel- und Herstellungsberufe, die Arbeit wird aber fast nie vom eigenen Charakter, sondern von dessen Gefährten erledigt.

Die Begleiter können auf Sammelmissionen geschickt werden oder Gegenstände herstellen, die man anschließend zerlegen kann – denn nur so erlernt man mächtigere Varianten dieser Ausrüstung. Wirklich relevant sind die Berufe allerdings nicht, denn wer primär über Quests levelt, der hat ohnehin schon passende Kleidung.

Im PvP-Bereich hat sich seit dem Launch einiges getan; die Anzahl der verfügbaren PvP-Schlachtfelder wurde von 3 auf 7 erhöht und die Kluft zwischen der Ausrüstung wurde verringert. Wenn man als frischer Charakter der Stufe 55 ins PvP einsteigt, werden die Werte automatisch angepasst, sodass man nur leicht hinter der besten Ausrüstung zurückliegt. Wir hatten vor einiger Zeit auch über unsere Erfahrungen in den neuen Kriegsgebiet-Arenen berichtet, mehr dazu hier.

Tatooine Arena

Kämpfe zwischen Spielern machen Spaß in SW:TOR!

Aber auch auf niedrigem Level kann man bereits an den Schlachten teilnehmen, die Attribute werden erhöht und auf einen Maximalwert gesteigert – nicht aber die Talentpunkte oder Fähigkeiten. Jede Schlacht wird mit Credits, Erfahrungspunkten und Siegesmarken belohnt, die man gegen Ausrüstung eintauschen kann – solide, wie man es von MMO-Markt inzwischen gewohnt ist.

Recht früh im Spiel erhält man Zugriff auf die Weltraummissionen. Diese sind eine Art Minispiel, in dem man sein eigenes Raumschiff über vorgegebene Routen durch “Schlauchlevel” steuert und verschiedene Feinde eliminiert, bevor die Zeit abgelaufen ist. Das wird leider recht schnell öde, die ersten paar Runden machen aber durchaus Spaß und geben Erfahrungspunkte, die den Weg zum Maximallevel erleichtern. Mehr als ein Minispiel ist es aber nicht.

Eldergame

Doch was tun, sobald man die Klassenmissionen abgeschlossen und Stufe 55 erreicht hat? Ein Kritikpunkt zum Launch war der mangelnde Endgame-Content, das ist aber weitestgehend Geschichte.

Zahlreiche Flashpoints (Gruppen-Dungeons) und eine Handvoll Operationen (Raids) mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden warten auf Heldengruppen zwischen 4 und 16 Spielern, die sich ihrer annehmen.

SWTOR: Schrecken aus der Tiefe

SW:TOR bietet spannende Operations mit einzigartigen Bossen. Hier zu sehen der Endboss aus Screcken aus der Tiefe.

Hinzu kommt das PvP, mehrere Daily-Questgebiete, wie der erst kürzlich veröffentlichte Planet Oricon und ein umfangreiches Erfolgssystem.

Dazu sammelt man im Laufe seiner Abenteuer Erfahrungspunkte für sein “Vermächtnis”. Mit steigendem Vermächtnislevel können etwaige Zweitcharaktere dann interessante Boni erhalten – zum Beispiel mehr Erfahrungspunkte in PvP und PvE oder ein Teleport zur Heimatwelt. Und wem das noch nicht genug ist, der kann sich am Rollenspiel versuchen. In jedem Fall ist Unterhaltung für viele Tage garantiert.

Galactic Starfighter

Optionen! So viele Optionen!

Die neue Erweiterung ist momentan nur für Abonnenten zugängig, in den kommenden Wochen werden aber auch alle anderen in den Genuss dieser neuen PvP-Variante kommen, wobei diese Bezeichnung dem Modus nicht gerecht wird.

BioWare ist es gelungen, ein Spiel im Spiel zu entwickeln, so komplex sind die Möglichkeiten. Man wählt zwischen drei unterschiedlichen Schiffsklassen: den schnellen Scout, den mit Sprengstoff beladenen Jagdbomber oder das träge Sniper-Kampfschiff.

Für jede dieser Kategorien gibt es mehrere Schiffe, die sich in möglicher Ausrüstung und Flugverhalten noch einmal unterscheiden. Aber wo wir gerade bei Anpassungen sind: Für jedes einzelne Schiff kann man jede Komponente austauschen und ersetzen.

Galactic Starfighter: Raumschiffe

Schon mit der ersten Version lassen sich die Schiffe vielfältig anpassen und verbessern!

Du willst lieber einen Vierfach-Blaster anstatt einer Laser-Salve? Kein Problem! Einen Reflektorschild anstatt eines Schnellladeschildes? Machbar! Als wäre das nicht genug, hat jede Komponente noch einen kleinen Talentbaum, in dem man die Eigenschaften noch weiter nach Belieben anpassen kann.

Doch auch bei den Bauteilen ist noch nicht Schluss! Die Besatzung des Schiffes muss man ebenfalls zusammenstellen und je nachdem, welche Personen sich auf deinem Schiff tummeln, profitierst du in der Schlacht von weiteren Passivboni – bzw. im Falle des Kopiloten sogar von einer neuen Fähigkeit.

Zugegeben: Das Menü mit all seinen Einstellungsmöglichkeiten ist sehr umfangreich und kann auf den ersten Blick erschlagend wirken, wenn man aber ein paar Minuten Zeit investiert hat, erkennt man, wie übersichtlich es eigentlich gestaltet ist. So viele Anpassungsmöglichkeiten lassen sich kaum aufgeräumter präsentieren.

Die Steuerung

Die Einführung in diesen Spielmodus ist der einzige, dicke Minuspunkt. Es gibt zwar ein Tutorial, aber in diesem wird man mit so vielen Informationen überhäuft, dass man sie kaum verarbeiten kann.

Letzten Endes meldet man sich für seine erste Raumschlacht an und wird in das kalte Wasser geworfen. Mehr als einmal wollte ich in meine Tastatur beißen oder meinem Monitor wüste Beschimpfungen an das Display werfen.

Die ersten drei Matches fliegt man kontinuierlich in irgendwelche Asteroiden, streift Satelliten und wundert sich, warum man nichts trifft oder wie die Feinde all diese tollen Manöver hinbekommen.

Aber nun zur eigentlichen Steuerung:

Beschleunigt und gedreht wird das Schiff mit der typischen WASD-Steuerung, die genaue Flugrichtung wird mit der Maus bestimmt. Ebenfalls mit der Maus müssen wir Feinde anvisieren – wie in einem Shooter, das Fadenkreuz muss exakt über den Gegner bewegt werden, das ist aber noch nicht der ganze Clou: Anstatt das Ziel direkt anzuvisieren, errechnet unser Bordcomputer eine Stelle, auf die wir zielen müssen, um den Feind zu treffen, wenn er die aktuelle Flugbahn weiter beibehält.

Unsere Blasterschüsse benötigen nämlich Zeit und sind nicht spontan auf magische Weise im Rumpf des feindlichen Piloten. Ähnlich lassen sich die Raketen verwenden; hierzu hält man die rechte Maustaste gedrückt und behält den Feind so lange im Visier, bis die Zielerfassung abgeschlossen ist – da der Feind aber ein akustisches Signal der Zielerfassung bekommt, wird er alles versuchen, um kreuz und quer aus unserem Sichtfeld zu rasen.

Galactic Starfighter Steuerung

Ziel erfasst, zum Abschuss bereit und daneben – der Gegner konnte sich durch ein Ausweichmanöver befreien!

Die Zahlentasten 1-4 aktivieren unterschiedliche Fähigkeiten, die wir zuvor anhand unserer Crew und Komponenten bestimmt haben. Mit der Leertaste zünden wir unsere Schubdüsen, um schnell von einem Scharmützel zum nächsten zu gelangen – oder um einer Rakete zu entkommen.

Aber Vorsicht!

Sowohl Blasterenergie als auch Schubenergie ist begrenzt und lädt nur langsam wieder auf, blindes Dauerfeuer und permanentes Rasen wird bestraft; nur zu gerne fallen Feinde über bewegungsunfähige und unbewaffnete Opfer her.

Wo wir gerade bei Energie sind: Mit den Tasten F1 bis F4 lässt sich die Schiffsenergie in unterschiedliche Bereiche verschieben, so können wir Blaster, Schilde und Schubdüsen mit zusätzlicher Leistung versorgen, was die jeweils anderen beiden Systeme schwächt. Ein geübter Schütze wechselt alle paar Sekunden die Energieversorgung, um Defensive und Offensive effektiv zu nutzen.

Währung und Belohnungen

Für jede geschlagene Weltraumschlacht erhält man Schiffsrequisitionen, im Regelfall zwischen 300 und 1500 pro Match. Den zehnten Teil davon erhält man zusätzlich als Flottenrequisition.

Von beiden Währungen kann man nun unterschiedliche Dinge kaufen und freischalten: Schiffsrequisition wird verwendet, um bestehende Komponenten aufzuwerten (die kleinen “Talentbäume”) oder gegen neue Komponenten auszutauschen. Diese Währung ist dabei aber speziell an ein Schiff gebunden, das heißt, wenn ich mit dem “FT-8 Star Guard” spiele, kann ich auch nur diesen aufwerten.

Die Flottenrequisition ist deutlich schwerer zu bekommen und wird für Einkäufe genutzt, die deiner ganzen Flotte zugute kommen. Mit ihr schaltet man neue Schiffe oder neue Crewmitglieder frei, alternativ kann man sie auch als Schiffsrequisition für jedes Schiff verwenden.

Nach einer Woche ist es mir gelungen, mein erstes Schiff komplett aufzuwerten – alternative Bewaffnungen noch nicht mit eingerechnet. Die Kosten für die Upgrades fühlen sich fair an und wirken niemals unerreichbar.

Das ist nicht nur ungeheuer motivierend, sondern erschafft auch schnell Suchtpotenzial. Nur noch diesen einen neuen Blaster aufwerten, dann gehe ich ins Bett. Das kam öfter vor.

Balancing und Lernkurve

Es ist den Leuten von BioWare gelungen, die vielen Upgrades so zu gestalten, dass jedes einzelne davon lohnenswert ist, aber man niemals einen unfairen Vorteil hat. Mit spielerischem Können kann man jedes noch so gut ausgerüstete Schiff besiegen.

Galactic Starfighter: Übung macht den Meister!

Galactic Starfighter: Übung macht den Meister!

Bis man dieses Niveau aber erreicht hat, vergehen einige harte Stunden, in denen man das eigene Schiff oft explodieren sieht. Sollte man sich aber durch diese schwere Phase durchbeißen und aus jedem Fehler versuchen zu lernen, ist man schneller ein Flugmeister, als HK-51 “Ihr braucht nicht anzugeben, Herrin” sagen kann.

Ebenfalls erfreulich: Die Schiffe, welche man nur über den Kartellmarkt erwerben kann, bieten keinen Vorteil, sondern heben sich nur optisch voneinander ab. Von “Pay2Win” kann also keine Rede sein.

Umfang

Obwohl im Moment nur ein Spielmodus und zwei Karten zur Verfügung stehen, bietet die Erweiterung schon jetzt Spaß für mehrere Wochen. Die unzähligen freischaltbaren Upgrades und der Drang, immer neue Kombinationen von Primärbewaffnung, Raketen und Triebwerken auszuprobieren, hält einen für Nächte vor dem PC gefangen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler ihr Versprechen wahr machen, und Galactic Starfighter noch um zusätzliche Karten und Spielmodi erweitern, denn das Potenzial, eine treibende Kraft für das Spiel zu sein, hat es allemal. Bis es so weit ist, beschützen wir eben Satelliten vor den bösen Republikanern.

SWTOR gratis spielen

Welche Rolle wirst du im Star Wars Universum spielen?

Das Fazit

Star Wars: The Old Republic hat sich in den letzten 2 Jahren in vielen Bereichen verbessert und trumpft jetzt noch zusätzlich mit einem tollen Raumkampf-Addon auf. Ob euch das Gesamtpaket gefällt, könnt ihr jederzeit selber kostenlos testen. Es lohnt sich!

Autorin CortynCortyn: SWTOR macht dank der Überarbeitungen auch nach zwei Jahren noch einen guten Eindruck, wenngleich die Grafik inzwischen deutlich veraltet wirkt und mit neueren Vertretern des Genres kaum noch mithalten kann.

Gerade Spieler, die eine spannende Geschichte erleben wollen, können das Spiel kostenlos genießen – schnappt Euch ein paar Freunde und stürzt Euch in das Abenteuer! Wer darüber hinaus noch die Endgame-Inhalte, wie PvP-Gebiete, Operationen und die neuen Weltraumschlachten erleben will, der sollte über ein Abonnement nachdenken.

Allein der jüngste Modus ist es wert, dem Spiel eine zweite Chance zu geben, andere Hersteller hätten daraus vermutlich einen neuen Vollpreistitel gemacht.

Dawid: Ich kann mich Cortyn hier eigentlich nur anschließen. Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht erwartet, dass sich “Star Wars: The Old Republic”, nach den herben Rückschlägen in der Anfangsphase, noch mal so eindrucksvoll zurückmeldet. Der Entwickler Bioware ist den schweren Weg gegangen und hat es in den letzten 2 Jahren geschaft, anstatt auf Sparflamme uninspirierte Inhalte hinzuzufügen, das Spiel rundum zu verbessern. Chapeau!

Für Interessierte lohnt sich der Neueinstieg definitiv, aber mittlerweile würde ich sogar sagen, dass auch ehemalige Spieler wieder reinschauen sollten. Es hat sich so einiges getan. Was mich nachwievor stört, ist, dass die Welten für meinen Geschmack immer noch zu steril sind und ein paar dynamische Events wären in dieser Hinsicht nicht schlecht gewesen. Ansonsten ist es aber eine tolle Spielfahrung in der weit entfernten Galaxie von Star Wars.

Wertungskasten

Grafik: Coole Charakterdesigns, teilweise matschige Texturen. In die Jahre gekommen. – 73 %
Story: Spannende Geschichten für alle Klassen, gute Inszenierung, unerwartete Wendungen. – 95 %
Gameplay: Typische MMORPG-Kost, solide aber ohne Innovationen. – 70 %
Langzeitmotivation: PvP-Ränge, Operationen, Weltraumschlachten, Erfolge. Es gibt immer was zu tun! – 85 %
Soziale Komponente: Gilden und Gruppenmissionen laden zu gemeinsamen Spielen ein, Hauptmissionen können aber alleine erledigt werden. – 85 %
Galactic Starfighter: Komplex und spaßig, Abzug nur für den schwierigen Einstieg. – 90 %

SWTOR kostenlos spielenSW:TOR ist kostenlos, jedoch müssen Sparfüchse mit einigen Einschränkungen leben: Gratisspieler erhalten weniger Erfahrungspunkte und können nur eine begrenzte Anzahl von PvP-Gebieten und Flashpoints pro Woche spielen, haben nur 2 Charakterslots und jeder Avatar kann nur einen, anstatt drei Berufe erlernen und eure Creditobergenze ist streng limitiert. Wenn man nur die lohnenswerte Charaktergeschichte spielen will, ist das vollkommen ausreichend.

Abonnenten haben diese Einschränkungen natürlich nicht und genießen vollen Zugang zu allen Aktivitäten.

Aber aufgepasst: Wenn ihr früher einmal Abonnent gewesen seid oder etwas im Kartellmarkt (Echtgeld-Shop) gekauft habt, dann seid ihr für immer “Spieler mit bevorzugtem Status” und viele Restriktionen werden abgemildert.

Mehr Erfahrungspunkte und eine erhöhte Anzahl an Charakteren sind nur zwei der vielen Vorteile. Eine komplette Übersicht findet sich hier: http://www.swtor.com/de/free/features

 

Pro

  • Kinoreife Inszenierung der Geschichte
  • Gutes Begleitersystem
  • Viele PvP-Kriegsgebiet-Arenen
  • Tolle Raids und Dungeons
  • Raumkampf als eigenständiges Spiel im Spiel
  • Besticht generell durch einen großen Umfang

Contra

  • Welten mitunter steril und zu schlauchartig
  • Grafik an einigen Stellen nicht auf höchstem Niveau
  • Abgesehen vom Raumkampf wenig Innovationen im Gameplay
  • Keine Massenschlachten aufgrund der Engine möglich
8

Gut