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Star Citizen: 148 Mio $ – Crowdfunding-Millionen kamen unerwartet

Star Citizen: 148 Mio $ – Crowdfunding-Millionen kamen unerwartet

Die Crowdfunding-Kampagne zum Weltraum-MMO Star Citizen hat die Marke von 148 Millionen US-Dollar durchbrochen. Mit diesem Erfolg hatte Chris Roberts, Gründer des Entwicklerstudios Cloud Imperium Games, nicht gerechnet, was sich auf das gesamte Spiel auswirkte.

In einem Interview mit der New York Times erklärte Roberts, dass er eigentlich mit etwa 4 Millionen US-Dollar gerechnet hatte. Weiteres Geld hätte er dann von Investoren bekommen. Doch seine Frau meinte, sie würden 20 Millionen einnehmen, und Investoren seien nicht nötig. Damals hielt Roberts seine Frau für verrückt.

Nun steht die Summe bei 148 Millionen Dollar!

Star-Citizen-SquadronStar Citizen ist nicht mehr das Spiel, das ursprünglich geplant war

Chris Roberts ist sich im Klaren darüber, dass es viel Kritik an der Entwicklung des Spiels gibt, die für einige nicht schnell genug voranschreitet. Doch er gibt zu bedenken, dass sich die gesamte Entwicklung verändert hat.

Star Citizen sei nicht mehr das Spiel, das er gemacht hätte, wenn sie „nur“ 10 Millionen Dollar eingenommen hätte.

Und natürlich würde er die Chance ergreifen, wenn er die Möglichkeit bekommt, ein Spiel mit viel mehr Geld noch größer und umfangreicher zu machen. Er werde das beste Spiel entwickeln, das möglich sei.

Das Spiel wächst und wächst

Star Citizen

Star Citizen

Star Citizen hätte eigentlich 2014 erscheinen sollen. Der Releasetermin wurde dann aber auf 2016 korrigiert, was allerdings auch nicht eingehalten werden konnte. Nun besitzt das Spiel keinen festen Launch-Termin mehr.

Chris Roberts fügt Star Citizen immer mehr Features hinzu, darunter kinoreife Sequenzen und ein Spieluniversum, das immer weiter wächst und dem Spieler immer mehr Möglichkeiten bietet.

Er erklärt auch, dass Star Citizen niemals von einem Publisher übernommen worden wäre und genau der Gedanke, dass sich Spieler an der Finanzierung eines Spiels beteiligen können, das kein Publisher je angefasst hätte, reizt Chris Roberts.

Nach wie vor stehen ihm die Backer zur Seite und er will alles daran setzen, sie zufrieden zu stellen. Nur wird es wohl noch eine Weile dauern.

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QUELLE New York Times
QUELLE Gamespot

Andreas Bertits blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Gaming-Journalismus zurück. Er war 6 Jahre Redakteur des Spielemagazins PC Games, bevor er sich selbstständig machte und ist nach wie vor leidenschaftlicher Gamer.

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