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„No Man’s Sky“-Designer wechselt zu Star Citizen – Smart spottet, Internet tobt

Ein Personalwechsel bei Star Citizen sorgt für Spott und Aufregung. Ein Designer von No Man’s Sky arbeitet jetzt für sie.

Es ist eigentlich keine große Sache: Entwickler, auch solche in wichtigen Positionen, wechseln regelmäßig ihre Jobs, wenn ein Projekt abgeschlossen ist. So hat es jetzt auch Gareth Bourn, laut seiner linkedin-Seite, gemacht. Der war vorher fünfeinhalb Jahre bei Hello Games, hat da als Designer unter anderem an „No Man’s Sky gearbeitet“ – bei Star Citizen steigt er jetzt als Live Designer ein.

Pikant: No Man’s Sky ist ein umstrittenes Projekt, dem viele vorwerfen, es hätte Sachen versprochen, die es dann nicht gehalten hat. Sowas, unken einige, könnte auch beim Mammutprojekt Star Citizen passieren.

Dort will der Spiele-Guru Chris Roberts große Träume verwirklichen. Star Citizen hat über Crowdfunding schon über weit über hundert Millionen Dollar eingenommen, verkauft manche virtuelle Schiffe für Unsummen und Roberts Pläne wachsen mit dem zur Verfügung stehenden Geld immer weiter.

Vom untergehenden Kanu auf den sinkenden Luxus-Liner wechseln

Chris Roberts hat im Internet einen Intimfeind, den Spiele-Designer und passionierten Twitter-Künjstler „Derek Smart“, einen Provokateur – wie man ihn sich schlimmer kaum vorstellen kann. Seiner Ansicht nach ist Star Citizen ein riesiger Schwindel, Roberts und seine Frau sind moralisch verkommen und das Ganze ist ein einziger Trick, um sich die Taschen vollzumachen. Das ganze Projekt werde sich, wenn es nach Smart geht, schon bald in Luft auflösen.

Smart nutzt die Gelegenheit, um seinem Gegenspieler wieder mal eine reinzuwürgen. Er kommentiert den Wechsel des No-Man’s-Sky-Designers spöttisch:

Da wechselt ja jemand still und heimlich von einem untergehenden Kanu auf einen sinkenden Luxus-Liner.

No Man's SkySo eine Art “Perfect Storm” der Videospiel-Diskussion und des Hatens

Bei Reddit entzündet sich an dem Wechsel eine aufreibende Diskussion, die schon 1200 Kommentare erreicht hat. Das ist so eine Art „Perfect Storm“ der Computerspielwelt, denn über beide Games wird in der Regel hitzig und ausdauernd diskutiert: Artikel über Star Citizen erreichen oft Rekord-Kommentarwerte (aber nicht unbedingt Rekord-Clicks). No Man’s Sky sorgte in den letzten Monaten für richtig viel Aufregung.

Sind das Geniestreiche oder drohen es riesige Flops, ja Betrügereien am zahlenden Kunden zu werden? Die Meinungen gehen bei beiden Spielen auseinander. Es gibt glühende Verehrer und bitterböse Spötter, hier treffen sie einmal mehr aufeinander.

Wo das Gericht über No Man’s Sky schon sein Urteil verhängt hat, ist die Jury bei Star Citizen noch draußen und sucht ein Urteil. In letzter Zeit sah es eher gut für den Titel aus: Bei der Gamescom sorgte eine Präsentation für viele “Ooohs” und “Aaahs.”

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QUELLE idigitaltimes
Schuhmann
Schuhmann, das L steht für Niveau.
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