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Star Citizen: Ex-Mitarbeiter sagen, Roberts forderte von ihnen Unmögliches

Bei Star Citizen melden sich Ex-Mitarbeiter zu Wort und sagen, Chris Roberts stelle unmögliche Anforderungen.

Die britische Ausgabe von Kotaku hat sich in einem großen Report mit Star Citizen und der Entwicklungsgeschichte beschäftigt. Ex-Mitarbeiter werfen Chris Roberts vor, dass der völlig unrealistische Erwartungen habe. So hätte er The Order:1886 gespielt und hätte danach der CIG-Abteilung gesagt, dass die Charaktermodelle in Star Citizen auf dem Niveau dieses Single-Player-Shooter sein sollten.

Die konnten das nicht nachvollziehen. Jeder wisse doch, dass man von einem MMO oder einem Open-World-Game das nicht erwarten könne. Das wisse jeder, der an Videospielen arbeitete.

Terrapin-Star-CitizenIn einem anderen Fall hatte Roberts Kingdom Come: Deliverance gespielt und mochte da das Inventar-System so sehr, dass er sagte: „Das brauchen wir für uns.“

Laut Kotaku hätten jene Entwickler, die bei Star Citizen fürs Inventar zuständig sind, gesagt: „Ja, das funktioniert bei denen, aber nicht bei uns.“ Dann hätte man vier Monate darauf verwendet, Roberts zu beweisen, dass es wirklich nicht funktioniert.

Roberts selbst sagt zu diesen Geschichten, dass das zwar alles so passiert sei, aber er sieht seine Rolle ganz anders. Denn all diese Änderungen, die er vorgeschlagen hat, seien natürlich umsetzbar. Mittlerweile habe man bei CIG die gleiche oder eine höhere Qualität als The Order. Das neue Inventar habe man mit Patch 2.4 eingeführt.

Star-Citizen-OldmanFür Roberts seien die Leute, die ständig „Nein, das geht nicht“ sagten, genau das Problem. Mit denen käme er nicht klar und das seien auch Leute, die nicht lange in seiner Firma blieben. Roberts weiter: Wenn er ein Klischee bedienen dürfe, er wolle Amerikaner, keine Amerikannichts.

Für Roberts entstehe etwas Großes nur dann, wenn man bereit sei, an die Grenze zu gehen. Auch wenn es schwierig ist. Er vergleicht das mit der Mondlandung und dem Satz von JFK. Man mache das nicht, weil es leicht, sondern weil es schwer sei.

Niemand hat gesagt, dass es einfach ist, für einen Visionär zu arbeiten …

Mein MMO meint: Ist schon ne tolle Anekdote, die auch zeigt, wie anstrengend so ein Visionär mit hohen Anforderungen an alle anderen im Alltag sicher sein muss. Der etwas Neues spielt, etwas sieht, das ihm gefällt, und dann sagt: Das will ich so. Macht das.

Die Mitarbeiter werfen Roberts auch vor, er betreibe “Overscoping”, baue also immer mehr Features und Ambitionen ein, sodass das Spiel nie fertig werde. Aber andererseits scheint Roberts selbst mit sich im Reinen und führt sein Projekt so, wie er es für richtig hält,

Die Passage ist nur ein kleiner Auszug aus dem riesigen Kotaku-Bericht über die Entstehungsgeschichte von Star Citizen. Hier geht es zur Kotaku-Story im Original.

QUELLE pcgamesn
Schuhmann

Schuhmann, das L steht für Niveau.

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