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Skull & Bones: „Ship-Porn“ statt „Assassin’s Creed Online“

Skull & Bones wurde auf der E3 2017 als Piraten-MMO angekündigt. Mittlerweile gaben die Entwickler bekannt, dass das Spiel keineswegs eine Online-Version von Assassin’s Creed IV: Black Flag werden soll. Vielmehr liegt der Fokus auf „Schiffs-Porno“.

Skull & Bones ist ein geplantes Piraten-MMO von Ubisoft, in dem ihr Seeräuber im Indischen Ozean spielt. Die Idee zu Skull & Bones stammt ursprünglich aus dem Singleplayer-Spiel Assassin’s Creed IV: Black Flag.

Während der Arbeiten an der Seekampfs-Mechanik kam den Entwicklern die Idee zu einem speziellen Piraten-Seeschlacht-MMO. Die Entwickler segelten am Ende der Black-Flag-Entwicklung zu Testzwecken zu zweit herum und fanden das ziemlich cool: „Davon hätten wir gerne mehr“, war der Tenor.

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Skull & Bones: Keine sexy Assassinen, dafür pornöse Schiffe

Mit dieser Idee eines Multiplayer-Seekampf-Spiels wurde Skull & Bones geboren. Das Piraten-Spektakel soll jedoch kein Teil der Serie von Assassin’s Creed werden. Laut Game Director Justin Farren (via Gamespot) soll Skull & Bones ein eigenständiges Spiel werden. In Assassin’s Creed geht es schließlich um Assassinen und ihre Machenschaften. Es geht um Herumschleichen und Sich-in-Menschenmengen-Verstecken.

Skull & Bones zielt hingegen mehr auf das Schiff ab. Immerhin spielt ihr ja quasi den Pott und weniger den Kapitän. Daher wird Skull & Bones auch laut Justin Farren ein regelrechter „Ship Porn“. Damit meint der gute Mann jedoch nicht nackte Inselschönheiten in der Reling oder wilde Orgien im Piratenpuff, sondern das exzessive Verzieren und Ausbauen des eigenen Schiffs.

Die Spieler hätten laut Farren die „Jackdaw“, das eigene Schiff in Black Flag, geliebt und Skull & Bones will hier noch viel weiter gehen. Berühmte Piraten sollen daher schon von Weitem an ihren einzigartigen Schiffen erkennbar sein.

Skull & Bones: Eine lebendige Welt im PvP und PvE

Mit eurem schicken Schiff könnt ihr dann die lebendige Welt des Indischen Ozeans erleben. Und zwar im PvE wie im PvP. Die Story soll sich über alle Spielmodi erstrecken und alles organisch miteinander verweben. So wollen die Entwickler eine „lebende und atmende“ Welt schaffen.

Außerdem soll die Lernkurve angenehm sanft sein. Bis ihr die umkämpften Gewässer – die PvP-Zone von Skull & Bones – erreicht, sollt ihr euch ordentlich mit eurem Schiff auskennen und vor allem die mittlerweile noch komplexere Wetter-Mechanik kennen und beherrschen.

Ebenfalls interessant: Skull & Bones – Kein Single-Player, aber …

QUELLE Gamespot
Jürgen Stöffel

Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.

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