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Sea of Thieves Gameplay: Darum spielt ihr in der Ego-Perspektive Pirat

Die Egosicht ist generell wenig verbreitet, wenn es um MMOs geht. Dennoch setzen die Entwickler des kommenden Piraten-Onlinespiels Sea of Thieves auf diese Perspektive.

Warum man sich für diese Perspektive entschieden hat, erklären die Entwickler in einem Blogpost: Ein wichtiger Grund hierfür ist die “Immersion”. Es ist einfach ein völlig anderes Gefühl, aus der Ego-Perspektive zu spielen. Man kann sich viel mehr in die Spielfigur hineinversetzen und geht auch bedachter vor, da man nur erkennen kann, was vor einem passiert.

Da man nicht sieht, was hinter einem los ist – es sei denn, man dreht sich um – führt dies zu eine anderen Spielweise. Man ist vorsichtiger, schaut sich mehr um und bekommt damit ein anderes Gefühl für das Spiel und die Umgebung.

Genießt die Immersion

Dieses “mal kurz anhalten”, sich umsehen, die Umgebung genauer zu betrachten oder auch einfach mal anhalten, um die Landschaft zu genießen, macht das Spiel ein wenig langsamer als andere MMOs. Denn bei einem Spiel, das man aus der Third-Person-Perspektive spielt, weiß man ja, was in einem gewissen Radius um einen herum passiert.

Dadurch spielen sich Third-Person-Spiele aber auch weniger “realitätsnah”. Außerdem dreht sich das Spiel aus der Egosicht viel mehr um die Umgebung und nicht darum, eine Spielfigur zu beobachten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass das kooperative Zusammenspiel zwischen den Crewmitgliedern gestärkt wird. Man deckt sich bei Kämpfen oder bei der Erkundung von Inseln gegenseitig den Rücken. Oder man steht eng beisammen, um sich eine Schatzkarte anzusehen. Diese hält man dann hoch, um zu zeigen, wo der Schatz versteckt sein könnte. Alles ist näher am Spieler dran und der Spieler selbst ist damit auch näher am Spielgeschehen.

Third-Person gibt es nur in Ausnahmefälle

Allerdings überlegen die Entwickler, ob es nicht auch eine eingeschränkte Möglichkeit geben sollte, eine Third-Person-Perspektive in bestimmten Situationen hinzuzuschalten. Denn man ist sich bewusst darüber, dass viele Spieler ihre Spielfigur und was diese gerade trägt, sehen wollen.

Beispielsweise könnte man in eine Verfolgersicht schalten, wenn der Held sich in einer Taverne auf einen Stuhl setzt, oder wenn er mit der Crew um ein Lagerfeuer herumsitzt. Der Kern des Spiels wird aber immer in der Egosicht ablaufen.

Sea of Thieves befindet sich aktuell in einer technischen Alpha und soll im 1. Quartal 2017 für Windows 10 PCs und Xbox One erscheinen.

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QUELLE Website von Sea of Thieves
Andreas Bertits blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Gaming-Journalismus zurück. Er war 6 Jahre Redakteur des Spielemagazins PC Games, bevor er sich selbstständig machte und ist nach wie vor leidenschaftlicher Gamer.