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Rift entfernt nach Shitstorm vorläufig Pay2Win-Ressourcen aus dem Shop

Im MMORPG Rift gab es zuletzt einen ordentlichen Shitstorm. Entwickler Trion Worlds hatte fürs Endgame essentielle Ressourcen gegen Echtgeld im Shop verkauft. Wegen des großen Widerstands der Spieler wurden die Ressourcenpakete nun wieder aus dem Shop entfernt – bis auf weiteres.

Zuletzt sorgte das altehrwürdige Online-Rollenspiel Rift für einigen Ärger bei seinen Spielern. Ihr konntet nämlich seit dem letzten Update am 7. Dezember 2017 die Endgame-Ressource „Captured Intel“ gegen Echtgeld direkt kaufen.

Die Ressource war nötig, um mächtigen Tier-2-Raid-Schmuck zu kaufen. Bisher musste man Captured Intel mühsam farmen und war noch dazu auf ein wöchentliches Limit beschränkt. Die Shop-Version ließ sich hingegen unbegrenzt kaufen und zählte nicht zum Wochen-Limit.Rift-Himmelssturm-01

Das war für viele Spieler von Rift klar Pay2Win. Entsprechend unschön fiel die Diskussion in den Foren und auf Reddit aus.

Umstrittene Ressourcen-Pakete sind bis auf weiteres offline

Das Geschrei der Spieler war schließlich so laut, dass man bei Trion zur Tat schritt und die umstrittenen Ressourcen-Pakete wieder aus dem Shop entfernte. Community Managerin Linda Carlson meldete sich im Forum und verkündete, dass man ab sofort kein Captured Intel mehr im Shop kaufen könne.rift-update4-1-01

Man habe auf das Feedback der Spieler reagiert. Das Entwicklerteam werde nun die Daten auswerten. Nächste Woche werde das Team dann entscheiden, ob Captured Intel zurückkäme oder nicht. Außerdem bedankte sie sich bei der Community für das Feedback. Nur so könne man bei Trion auf die Wünsche der Spieler eingehen und Rift verbessern.Rift-4-3

Bleibt zu hoffen, dass man bei Trion bald eine Entscheidung trifft, die von den meisten Spielern positiv aufgenommen wird.


Rift hatte schon öfter Ärger mit den Spielern. Die neue Klasse in Rift spielt sich wie aus einem Action-MMO, was nicht jeder Spieler gut fand.

VIA MassivelyOP
QUELLE Rift-Forum
Jürgen Stöffel
Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.
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