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Rend will ARK stürzen, das neue WoW unter den Survival-MMOs werden

Rend will ARK stürzen, das neue WoW unter den Survival-MMOs werden

Das kommende Survival-MMO Rend will nicht wie andere Genre-Vertreter werden, sondern den nächsten Schritt darstellen. Das, was World of Warcraft im Vergleich zu Everquest war.

Laut den Entwicklern von Rend – die früher an World of Warcraft, Wildstar und League of Legends gearbeitet haben – fehlt momentan ein neues WoW im Genre der Survival-MMOs. ARK: Survival Evolved würde hier auf dem Thron sitzen, doch alle weiteren Titel in dem Genre würden die Evolution vermissen lassen, die World of Warcraft damals im Vergleich zu Everquest mit sich brachte.

ARK ist also momentan das „Everquest“ der Survival-MMOs und mit Rend soll das „World of Warcraft“ folgen.

Ein komprimiertes Survivalspiel

Mit Rend wollen die fünf Entwickler, die derzeit inhouse am Spiel arbeiten, die Dinge nehmen, die in Survival-MMOs gut funktionieren und den Rest weglassen, vor allem die Schwachstellen.

Ein Survivalspiel würde immer so viele große Dinge versprechen. Spieler könnten sich zusammenschließen, um gemeinsam riesige Burgen zu erschaffen und dann gegen andere Gruppen von Spielern in die Schlacht ziehen. Doch im Grunde würde es nur so aussehen, dass jeder in seiner Lehmhüte hockt und es eine große Gilde gibt, die alles kontrolliert. Es mit dieser aufnehmen zu wollen, würde so gut wie nie klappen.

Daher wird das Spielgeschehen in Rend etwas anders ablaufen. Und hier kommen die MOBA-Elemente ins Spiel. Jede Fraktion besteht aus etwa 20 Spielern, die in der Wildnis nach Rohstoffen suchen, um gemeinsam eine Basis auszubauen. Doch die Uhr tickt und jede Woche findet das Reckoning-Event statt, in dem sich die Spieler untereinander bekämpfen, um die Basis der Gegner zu vernichten.

Zwischendrin sind der Aufbau und das Sammeln sowie kleinere Scharmützel angesagt. Dann findet ein Reset statt und alles beginnt von vorne. Es gibt also gar keine Möglichkeit, dass sich eine Gilde „festsetzt“ und alles kontrolliert.

Rend will seinen eigenen Kuchen backen

Der Survival-Aspekt, nämlich in einer Wildnis voller Monster und feindlicher Spieler zu überleben, Ressourcen zu sammeln und eine Basis zu bauen, ist nach wie vor gegeben – nur eben durch das Zeitlimit stark komprimiert, sodass auch wirklich die coolen Dinge wie der Aufbau einer Burg und Belagerungen relativ flott stattfinden können. Das Team hinter Rend hofft so, die spaßigen Spiel-Elemente eines MMORPGs, eines MOBAs und eines Survival-Spiels zu verbinden.

Die Entwickler wollen nicht das nächste World of Warcraft machen, um ein Stück dieses Kuchens abzubekommen. Sie wollen lieber einen eigenen Kuchen backen und dabei einige bekannte Zutaten benutzen, in der Hoffnung, dass er den Spielern richtig gut schmeckt.

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QUELLE Gamesindustry.biz
Andreas Bertits blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Gaming-Journalismus zurück. Er war 6 Jahre Redakteur des Spielemagazins PC Games, bevor er sich selbstständig machte und ist nach wie vor leidenschaftlicher Gamer.