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PUBG: AFK-Spieler farmen Kisten und verdienen eine Menge Geld!

PlayerUnknown’s Battlegrounds hat anscheinend ein Problem mit AFK-Farmern. Diese Spieler machen nichts und farmen dadurch Punkte für Kisten. Die Boxen werden dann für teures Geld auf dem Marktplatz vertickt.

PlayerUnknown’s Battlegrounds setzt bis zu 100 Spieler auf einer großen Map ab und lässt sie bis zum Tod gegeneinander kämpfen. Je länger man überlebt, desto mehr Punkte gibt es. Und von den Punkten wiederum kaufen sich Spieler Lootboxen, die begehrte Klamotten enthalten. Da man auch schon nach kurzer Zeit ein paar Punkte bekommt, nutzen einige Spieler dies aus, um ohne Aufwand stetig Punkte zu verdienen und so Geld zu scheffeln.Battlegrounds-test-07

PlayerUnknown’s Battlegrounds – Bots und AFK-Farmer – Nichts tun und trotzdem absahnen

Selbst wenn man nichts tut und früh stirbt, bekommt man in PUBG 50-60 Punkte nach dem Ableben und verbringt damit nur wenige Minuten. Dank der Spielmechanik von PUBG ist das AFK-Farmen besonders leicht. Ihr müsst euch nur einmal für eine Runde anmelden und der Rest läuft automatisch ab. Sogar der Absprung aus dem Flieger und das Öffnen des Fallschirms übernimmt freundlicherweise das Spiel für euch.Battlegrounds-test-01

Wer das oft genug macht, kann ohne Probleme große Summen an Punkten verdienen und sich so die begehrten Lootboxen kaufen. Gerade in der Zeit um die Gamescom waren die Lootboxen und deren Inhalte gefragt und erzielten Spitzenpreise, denn sie enthielten besondere Items, die es nur zu dieser Zeit gab. Daher konnten man die Boxen für gutes, echtes Geld im Marketplace verticken:

  • Gamescom Invitational Crate: Bis zu 3,55 US-Dollar (Obwohl ihr sie nochmals mit Echtgeld aufsperren müsst!)
  • Survivor Crate: Bis zu 1,75 US-Dollar
  • Wanderer Crate: Bis zu 1.20 US-Dollar

PlayerUnknown’s Battlegrounds – Ist die Situation mit den AFKlern wirklich so schlimm?

Laut dem Streamer und YouTuber rifaLxfactor wäre es während der Gamescom-Zeit besonders hart gewesen. Da AFKler und Bots leichte Beute sind und meist in der ersten Kraftfeld-Phase sterben, wäre die Serverpopulation in wenigen Minuten von 100 auf 70 gesunken, weil zig AFKler gleichzeitig starben.

Andere Spieler hingegen berichten auf Reddit, dass es bei weitem nicht so viele regelmäßige AFKler seinen. Anstatt 30-50 Nichtstuern seien es eher um moderate 4 bis 7, höchstens 10. Unterstützt wird diese These noch von einem ehemaligen AFKler, der langsam keinen Bock mehr hat.

PlayerUnknown’s Battlegrounds – AFK-Farmer schmeißt hin: „Bringt nix mehr!“

Mittlerweile würden sich Spieler auf die Jagd nach AFKlern spezialisieren und ebenfalls bis zum letzten Absprungspunkt warten. Dann wirft das Spiel nämlich die untätigen Trödler automatisch aus dem Flieger. Für die aktiven Spieler sind dann die vielen wehrlosen AKF-Spieler und Bots ein gefundenes Fressen.

So mancher Spieler schafft dann in wenigen Sekunden 8 Kills oder mehr mit bloßen Händen und verdient sich so ordentlich Punkte.

Sie farmen also die Farmer.

Daher würde sich das AFK-Farmen nicht mehr lohnen, man gehe einfach zu schnell drauf.

Die Kollegen von PC-Gamer haben übrigens einen Test gemacht und haben im Squad-Modus gerademal 2 AFKler gefunden. Im Solo-Modus waren es jedoch um die 14, die am Ende von den eben erwähnten „AFK-Jägern“ mit bloßen Händen zerfetzt wurden. Ein Video von der Aktion haben wir hier eingebettet.

Ebenfalls interessant: PlayerUnknown’s Battlegrounds im Anspielbericht – Deswegen ist es so gut!

QUELLE PC-Gamer
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Jürgen Stöffel
Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.
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