Neues MMORPG auf Steam – Aber ist Project Gorgon dein Geld wert?

Interesse an einem neuen alten MMORPG mit Werwölfen, Nekromanten und Kühen? Dann schaut Euch Project: Gorgon an. Das Indie-MMORPG ist nun über Steam Early Access verfügbar. Wir klären, an wen sich das MMORPG richtet und wer getrost wegschauen kann.

Wer auf der Suche nach einem MMORPG „wie damals“ ist, in dem er noch selbst die Welt erforschen darf und nicht an der Hand herumgeführt wird, der ist bei Project: Gorgon richtig.

Nach einiger Wartezeit, in der das Spiel nur über Kickstarter-Pakete und im eigenen Shop der Entwickler Elder Game käuflich war, ist Project Gorgon nun auch über Steam verfügbar. Als Early Access Version kostet es im Moment 30$ (zur Zeit des schreibens 27,74€) im Sale, danach steigt der Preis auf 40$.

Project Gorgon PvE Open World

Was macht Project: Gorgon anders?

Project: Gorgon ist ein MMORPG im Stil alter Klassiker wie Asheron’s Call. Nur, dass es in Project: Gorgon nicht hauptsächlich um Spieler-gegen-Spieler-Schlägereien geht. Der Fokus des Spiels liegt allerdings auf der Erforschung der Welt und darauf, die Dinge selbst herauszufinden.

Ihr werdet dazu nicht nach Lehrbuch herumgeführt, um Euch in Ruhe alles anzusehen. Es gibt keine Guides oder klare Wege, Ihr müsst Euren Pfad selbst finden. Dabei helfen ein wacher Geist und das Lesen der Questtexte – etwas, was vielen Spielen abhanden gekommen ist.

Das Spiel ist zwar auf eine Multiplayer-Erfahrung ausgelegt, aber auch alleine gut spielbar. Auf Eurer Entdeckungsreise werdet Ihr nicht von PvP-Lustigen belagert und könnt Euch auch NPCs mit ihren ganz eigenen Persönlichkeiten zum Freund oder zum Feind machen.

Project Gorgon gameplay Party

Die Features von Project: Gorgon

Project: Gorgon befindet sich noch in der Early-Acces-Phase. Einige besondere Features stechen allerdings schon heraus und geben dem Spiel einen gewissen Charakter. Kurz zusammengefasst:

  • NPC-Persönlichkeiten: Je nach Verhalten könnt Ihr mit NPCs befreundet oder verfeindet sein.
  • Keine Klassen: In Project: Gorgon gibt es keine vorgefertigten Klassen. Stattdessen formt Ihr Euren Charakter mit ausbaubaren Skills wie Nekromantie, Lykanthropie (Werwolfs-Krankheit) oder Kühen.
    • Warum Kühe? Warum nicht?
  • Nekromantie lässt euch Untote beschwören – sogar die Leichen gefallener Kameraden
  • Zähmt Tiere und bildet sie zu mächtigen Kampfgefährten aus
  • Herausforderungen: Ihr werdet nicht durch die Welt geleitet, sondern müsst sie erforschen. Wenn Ihr etwas finden wollt, müsst Ihr Euren Kopf anstrengen und Texte lesen, keinem Marker folgen.
  • Handel: In Project Gorgon könnt ihr einen Marktstand mieten.
  • Kein Open-PvP: Project: Gorgon setzt eher auf einen Erforschungs-/PvE-Aspekt. Ein System mit ständig aktivem PvP gibt es (noch) nicht.

Project Gorgon ist Indie

Wer in das Spiel investiert, sollte wissen, dass da zwar mit Herzblut, aber kleinem Budget gearbeitet wird. Hinter Project Gorgon stehen mit Eric Heimburg und Sandra Powers zwei MMO-Veteranen. Die beiden haben etwa an Asheron’s Call gearbeitet.

Project Gorgon wurde über Kickstarter finanziert, da steckt kein großer Publisher dahinter.

Wem wird Project Gorgon wahrscheinlich gefallen?

Für wen eignet sich Project: Gorgon? Jeder Spieler, der gerne eine neue Welt entdecken und dabei keinen Zwängen unterliegen will, wird sich in Project: Gorgon wohlfühlen. Freie Charaktergestaltung und knifflige Rätsel stehen im Vordergrund. Und natürlich für Fans von Oldschool-MMORPGs, die vergangene Zeiten in Asheron’s Call oder Everquest wieder aufleben lassen wollen.

Für wen eignet sich das Spiel nicht? Project: Gorgon hat eine veraltete Grafik und besticht auch sonst nicht mit den „Annehmlichkeiten“ moderner Spiele. Wer einen Augenschmaus und leichtes Leveln erwartet, wird keine Freude haben. Project Gorgon ist harte Arbeit.

Autor(in)
Quelle(n): Project Gorgonmmorpg.comSteam

Deine Meinung?

Level Up (0) Kommentieren (18)

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.