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Pokémon GO: Russischer Blogger steht jetzt auf Terroristen-Liste

In einer russischen Kirche spielte dieser Trainer Pokémon GO und brach das Gesetz. Dafür bekam er eine Bewährungsstrafe und steht auf einer Liste mit Terroristen.

Ruslan Sokolovsky ist russischer Blogger und wurde für sein Hobby nun hart bestraft. Im August 2016 lud er ein Video auf seinem Youtube-Kanal hoch, das ihn beim Pokémon GO-Spielen in einer Kirche zeigte. Mit dem Vorwurf zur Animierung zu religiösem Hass wurde Sokolovsky verhaftet.

Zunächst wurde er zu einer Bewährungsstrafe von 3,5 Jahren verurteilt, die er auf 2 Jahre und 3 Monate reduzieren konnte. Diese Woche bekam er zusätzlich einen Eintrag auf einer Liste von Terroristen und Extremisten.

Pokémon Blogger zählt jetzt als Terrorist

Man möchte es kaum glauben, aber Ruslan Sokolovski steht nun auf einer Liste mit Terroristen und Extremisten. Das berichtet die Webseite Tass.com. Einer der Anwälte von Sokolovsky bestätigte auf Facebook, das Ruslan mit der Nummer 5847 auf so einer Liste steht, auf der es insgesamt 7524 Einträge gibt. Zusätzlich wurden all seine Bank-Konten geschlossen.

Mit diesem Ausmaß seiner „Tat“ hatte der russische Blogger wohl kaum gerechnet, als er eins seiner Pokémon GO-Abenteuer in einer russischen Kirche filmte und anschließend auf Youtube präsentierte. Die betroffene Kirche ist die „Kathedrale auf dem Blut“ in Jekaterinburg, die offenbar einen hohen Stellenwert in Russland hat.

Dass er mit dem Filmen und Spielen von Pokémon GO an diesem Ort provozieren würde, war ihm vermutlich klar. Denn er zeigte zu Beginn seines Videos einen Clip, in dem die Strafen dafür erklärt wurden.

Pokémon GO Sokolovsky

Quelle Tass.com

Als Sokolovsky dort filmte und auch noch das „seltene Pokémon ‚Jesus'“ erwähnte, ging er wohl einen Schritt zu weit. Er wurde deshalb in vielen Anklagepunkten für „schuldig“ erklärt. Darunter Animierung zu religiösem Hass und Blasphemie.

Das ursprüngliche Urteil lautete 3,5 Jahre Bewährungsstrafe, die später auf 2 Jahre und 3 Monate gesenkt wurde. Außerdem musste der Blogger alle Videos auf seinem Youtube-Kanal entfernen, die gegen religiöse Ansichten verstießen.

Dass er nun auch noch als „Terrorist“ gilt und namentlich auf einer Liste mit Extremisten und Terroristen genannt wird, ist hier in Deutschland kaum vorstellbar. Es zeigt allerdings die kulturellen Unterschiede, die es überall auf der Welt gibt.


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Patrick Freese
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