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Pokémon GO: GPS-Blacklist? Niantic will Infos über Eure anderen Apps

Mit einer Veränderung der Datenschutzrichtlinien verdeutlicht Niantic, dass sie Eure Apps einsehen wollen. Das könnte der Spoofer-Bekämpfung in Pokémon GO dienen.

Die Entwickler von Pokémon GO versuchen schon lange etwas gegen GPS-Faker/Spoofer zu unternehmen. Spoofer nutzen Drittanbieter-Software (oft Apps), um Pokémon GO einen falschen Standort vorzugaukeln. So finden die Nutzer leichter besondere Pokémon oder Raids.

Mit einer Veränderung der Datenschutzerklärung geht Niantic offenbar einen Schritt weiter und macht deutlich, dass sie Euer Smartphone kontrollieren wollen.

Pokémon GO interessiert sich für andere Apps auf Eurem Handy

Auf Reddit sorgt ein Screenshot der Datenschutzrichtlinien von Pokémon GO für viel Aufmerksamkeit. Die Entwickler haben jetzt den Datenschutz aktualisiert und eine neue, interessante Ergänzung eingebaut.

Diese Änderung weist darauf hin, dass Pokémon GO “Informationen über andere Apps, die auf Ihrem Gerät (oder dem des von Ihnen ermächtigten Kindes) installiert sind, sammelt … .”. Kurzgesagt: Niantic will wissen, was auf Eurem Handy abgeht.

Pokémon GO Datenschutzrichtilinien

Quelle: Reddit-Nutzer PikAtChuHuN

Verknüpft man diese Meldung jetzt mit den Blacklist-News der letzten Wochen, erkennen wir ein Schema.

  • In Update 0.79.2 wurde die Blacklist erstmals erkannt. Beim Data-Mining des Updates wurde das Feature entdeckt und als möglicher Cheater-Schutz bezeichnet. Man geht davon aus, dass diese Blacklist bekannte GPS-Fake-Apps auf eine schwarze Liste packt. Ist so eine App bei Euch aktiv, läuft Pokémon GO nicht.
  • Kurz nach dem Update testete Niantic die Blacklist-Funktion offenbar. Für wenige Minuten wurden Cheater aus Pokémon GO ausgesperrt und konnten nicht mehr zocken. Der Schutz hier aber nicht lange. Vermutlich testete Niantic hier nur die Auswirkungen auf das Spiel und die Community.
  • Im neuen Update 0.81.1 hat Niantic erneut an dem Blacklist-Feature herumgeschraubt. Das könnte bedeuten, dass die Blacklist bald wieder aktiv wird.

Sollten Apps auf Eurem Smartphone auf dieser Blacklist stehen, könnte der Pokémon GO-Dienst dadurch unterbrochen werden.

Pokémon GO Sauer Wütend

Allerdings gibt es durch die Aktualisierung der Datenschutzrichtlinien viel negatives Feedback für Niantic. Es klingt für viele Spieler ungewöhnlich, dass sie mit der Zustimmung zu Niantics Richtlinien einem Mobile-Game erlauben, unser Smartphone zu durchleuchten. Sie hoffen, dass Niantic bald diese Aktualisierung erklärt.

Pokémon GO Aktivitäten Titel

Wir sind gespannt, ob Niantic dazu noch ein paar Worte sagt und vielleicht die Funktion der Blacklist genauer erklärt. Uns interessiert, welche Art von Diensten das Ziel dieser Blacklist sind. Sind es nur GPS-Fake-Apps, oder noch mehr?

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