Paladins: Wie mich Leya mit dem Hero-Shooter angefixt hat!

Der bunte Hero-Shooter Paladins wird seit neuestem von unserer Kollegin Leya im Live-Stream behandelt. Damit hat sie wiederum Jürgen angefixt, der das Wochenende mit Paladins verbracht hat und jetzt nicht genug bekommen kann. Hier sein Anspielbericht.

Letzte Woche startete Kollegin Leya das erste Mal mit ihrem Live-Stream zu Paladins und zockte zwei Stunden lang den bunten Hero-Shooter von Hi-Rez. Dabei präsentierte sie voller Witz und Charme das Spiel. Ich konnte einfach nicht anders, als am selben Abend noch Paladins zu installieren und mich dann ins Getümmel zu stürzen.

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Paladins – Das Spiel, das mir das Herz brach

Dabei hatte ich eigentlich mit Paladins schon abgeschlossen. Ich hatte nämlich vor einigen Monaten schon einmal ordentlich Zeit in den Hero-Shooter investiert. Auch damals war meine Begeisterung erst groß. Ich räumte massig Kills ab und die Gegner fielen in Scharen vor dem gerechten Zorn meiner Waffen.

Anders als in ähnlichen Spielen, wie Overwatch oder gar Battleborn, war ich in Paladins nicht unteres Mittelfeld bis ganz unten. Ich war vielmehr ein echter Killer! Ich kam mir ultra-heftig vor und sonnte mich im Glanz meines Ruhms:

„Ja, zittert und verkriecht euch, ihr elenden Noobs! Der „Stöffelnator“ ist auf der Pirsch und bald ist es Aus mit euch!“

Paladins – Huch, warum sterbe ich plötzlich?

Anscheinend war ich tief im Inneren wohl doch ein echter Profi-Gamer und die anderen Spieler in Paladins ziemliche Deppen. Stur rannten sie mir immer wieder ins Feuer und ich konnte ihren erbärmlichen Gegenangriffen mit Leichtigkeit ausweichen.

Dann wurde ich schließlich Stufe 5 und das große Erwachen kam. Plötzlich war es anders rum und ich wurde abgefarmt wie ein Feld Kartoffeln zur Erntezeit! Was ich nicht wusste: In Paladins spielt man die ersten 5 Account-Level gegen Bots, ohne dass einem das bewusst ist!

Klar, dass ich selbst mit meinen eher bescheidenen Shooter-Künsten gegen Bots gut aussah! Gegen echte Menschen hingegen war ich mit meinem Jägerlatein schnell am Ende. Ich war maßlos enttäuscht und rührte Paladins danach nicht mehr groß an. Ich hatte auch andere Games zu spielen und vergaß den Shooter irgendwann.

Paladins – Wiedersehen mit Erfolg!

Doch dann kam Leyas Stream-Premiere und ich wollte allein schon aus Neugier sehen, wie sich die Kollegin so live vor der Webcam machte – Paladins hin oder her. Sie spielte anfangs die – für mich – neue Heldin Ash und ich fand das Gameplay echt interessant. Also installierte ich kurzerhand selbst Paladins und probierte das Spiel wieder aus.

Und schon nach einer Runde war ich wieder fest in Bann des Spiels. Ich spielte Ash und kam super mit der Heldin klar. Alles lief intuitiv und ich spielte meine Rolle als Off-Tank super aus.

Egal ob ich meine Gruppe mit dem Schild schützte, Gegner mit Schrapnell-Ladungen wegpustete oder sie mit Schulterstoß durch die Gegend schubste, Ash war wie geschaffen für mich. Und da sie ein Tank ist, musste ich auch nicht ständig ausweichen und vorsichtig spielen, bis ich mal wenige Hitpoints hatte, konnte ich meist fliehen oder wurde geheilt. So macht das Spaß!

Am Ende fragte ich angesichts der recht guten Statistik noch vorsichtig meine Team-Mates: „Waren das jetzt wieder Bots oder echte Spieler?“ – Und ja, es waren tatsächlich keine Bots, ich hatte wirklich Erfolg gehabt! Welch Freude!

Paladins – Mein neues Lieblingsspiel!

Nach und nach probierte ich noch andere Helden aus. Dabei merkte ich schnell, was ich gut konnte und was mir gar nicht lag. Beispielsweise waren der Goblin Ruckus und die taktisch knifflige Heilerin Ying gar nichts für mich. Mit Ruckus wurde ich viel zu schnell umgelegt. Leya dazu später „Ja klar, das ist ja auch ein Off-Tank, der stellt sich nicht alleine ins Feuer und erwartet, lange zu überleben.“

Ok, gut zu wissen. Dafür kam ich mit der düsteren Heilerin Seris oder dem diebischen Fuchs Pip besser klar. Gerade mit Seris macht es einen Heidenspaß, die Gegner mit jedem Treffer mit Ladungen vollzupumpen. Wenn der Gegner dann flieht, reicht ein Druck auf die Taste zum Detonieren der Ladungen. Plötzlich ist der Gegner tot und fragt sich „WTF?“. Ein Heidenspaß!

Paladins – Weniger Overwatch-Klon, als man meinen könnte

Der Flanker Androxus hingegen war erst etwas tricky. Ich erwartete bei der Skill-Beschreibung eigentlich eine Art Tracer im Dämonen-Look. Dabei bedachte ich jedoch nicht, dass Androxus seine unverbrauchten Teleport-Ladungen nicht behält.

Nach dem ersten Auslösen setzt ein Timer  ein und wen ich die Ladungen bis dahin nicht verbraucht habe, sind alle weg und der Cooldown setzt ein. Bis ich das raushatte, musste ich viele Tode sterben und fluchte nicht selten über die komische Steuerung!

Paladins spielt sich trotz der vielen oberflächlichen Ähnlichkeiten mit Overwatch doch oft entschieden anders, allein schon wegen den taktischen Optionen mit den Karten und den im Spiel kaufbaren Power-Ups. Dank der Karten konnte ich mir beispielsweise eine besonders tankige Ash oder eine furchtbar flinke Maeve bauen. In Overwatch hingegen spiele ich immer die gleiche Tracer oder Zarya .

Dubstep-Maeve FTW!

Mein absoluter Liebling neben Ash ist jedoch Maeve. Besonders der neue „Raeve“-Skin hat es mir angetan. Je nach Aktion steigert sich der Dubstep-Beat im Hintergrund oder wird langsamer, wenn ich mal nicht im Kampf bin und Gegner reihenweise mit Maeves-Killer-Kombos umlege.

Ich weiß nach wie vor nicht, ob ich zwischendurch besser wurde oder Paladins sich verändert hat, aber mittlerweile gefällt mir Hi-Rez’ Hero-Shooter extrem gut und ich werde es gewiss noch länger spielen.

Vielleicht lässt mich Leya ja mal bei einem künftigen Live-Steam mitmachen. Der nächste Twitch-Stream von Leya zu Paladins ist übrigens am Donnerstag, den 21. September!

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Kommentare anschauen (21)

  • Ich habe Paladins angespielt und konnte nicht verstehen wie das überhaupt jemand spielen kann. Visuelles Feedback ist schlecht, Technik ist altbacken, Gunplay/Steuerung fühlt sich nicht gut an, Grafik ist eher mäßig, ... Es gibt deutlich bessere Hero Shooter, aber wer natürlich kein Geld ausgeben will muss sich mit dem hier begnügen.