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So ändert Season 8 Matchmaking und Skill-Rating in Overwatch

Ranglistenspiele sind in Overwatch immer ein Grund für heiße Debatten. Blizzard hat sich zweier der diskutierten Themen angenommen. Mit Season 8 im Januar wird die Differenz des Skill Ratings und die persönliche Performance angepasst.

Der Ranglistenmodus von Overwatch sorgt bei Spielern regelmäßig für Frust und Ärger. Dennoch ist er ein wichtiger Bestandteil des Games und für viele Spieler der eigentliche Grund, Overwatch zu spielen.

Immer wieder werden Probleme des Ranked im Forum angesprochen und von Spielern diskutiert. Die Entwickler hören zu. Und das offensichtlich gut. Für die kommende, die 8. Saison des Helden-Shooters, werden zwei größere Probleme aus der Welt geschafft.Overwatch Lucio Beat Swing

Matchmaking soll fairer werden – Spieler mit ähnlichem Skillrating

Aktuell stößt man häufig auf die Kritik, dass Spieler mit extrem unterschiedlichen Wertungen (Skill Ratings) aufeinander treffen. Selbst in einem Team kann die Differenz zwischen dem stärksten und dem schwächsten Spieler enorm sein.

 

Das ist insbesondere am oberen und unteren Rand der Spielerschaft der Fall, der für gewöhnlich dünner ist. Begründet wurde das damit, dass so schneller Spiele gefunden werden können. Darunter leidet jedoch die Qualität der Spiele stark, schränkt so also die Spielfreude ein.

Blizzard wird in der kommenden Saison die maximale Differenz der Spieler in der Rangliste verkleinern. Das bedeutet zwar, dass die Spieler im oberen und unteren Bereich länger suchen, dafür interessantere Spiele haben, in denen sie mehr Aussichten auf Siege haben.

Persönliche Leistung beeinflusst das Skill-Rating nicht mehr (Diamant+)

 

Ein weiterer, großer Kritikpunkt ist die Berechnung der persönlichen Leistung und der Erhalt des Skill-Ratings nach einem Match. Bisher belohnte die Rangliste Spieler, die ihre Rolle gut ausgefüllt haben.

Zuletzt machte diese Erkenntnis mit Mercy die Runde: Wer Mercy spielte konnte extrem schnell im Skill-Rating aufsteigen.overwatch contenders esports team misfits Twiq

Im Moment setzt sich der Erhalt von SR so zusammen:

  • Bei einer Wahrscheinlichkeit zu gewinnen >50% gibt es weniger SR für den Sieg und mehr Abzug für eine Niederlage.
  • Umgekehrt gibt es als “Underdog” mehr Punkte für den Sieg und weniger Abzug bei der Niederlage.
  • Je höher der Rang, desto geringer ist der Zuwachs an Punkten.
  • Bei besonders guter, persönlicher Leistung gibt es mehr Punkte für den Sieg, weniger Abzug bei der Niederlage.
  • Umgekehrt gibt es bei schlechter Performance weniger Punkte für den Sieg und mehr Abzug bei der Niederlage.

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Besonders die letzten beiden Punkte sind hier interessant. Das Spiel selbst hat indirekt dafür gesorgt, dass Spieler sich auf wenige Charaktere beschränken.

Das restliche Team musste sich also auf sie oder auf eine Niederlage einstellen. Besonders Spieler, die nur einen Charakter spielen, sogenannte “One Trick Ponies” waren dadurch sehr verhasst.

Hier steuern die Entwickler nun gegen. Ab dem Rang Diamant zählt persönliche Leistung nicht mehr in den Erhalt und Abzug von SR hinein. Das soll das Teamplay fördern, indem die Spieler spielen, was gebraucht wird und sich absprechen. Sie sollen sich darauf konzentrieren, zu gewinnen – nicht auf ihre persönliche Leistung.

Die Änderungen treten mit Beginn der 8. Saison von Overwatch in Kraft, welche Anfang Januar beginnt.

VIA kotaku
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