GameStar.de
› Overwatch – Anfänger-Guide – 10 Tipps für Einsteiger
Zarya Overwatch

Overwatch – Anfänger-Guide – 10 Tipps für Einsteiger

Overwatch ist endlich da und gerade für Neueinsteiger ist Blizzards Hero-Shooter besonders gut geeignet. Wir stellen euch daher 10 Tipps in unserer Overwatch-Einsteiger-Guide vor.

Blizzards Hero-Shooter Overwatch richtet sich vor allem an Neueinsteiger ins Shooter-Genre, denn nirgends wird einem der Einstieg so einfach gemacht. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte, wenn man den perfekten Start ins Spiel hinlegen will.

Tipp # 1 – Spielt einen einfachen Charakter

Overwatch bietet euch eine Auswahl an derzeit 21 Helden, doch nicht alle davon sind für Anfänger geeignet. Die folgenden sieben Helden sind dafür aber besonders einsteigerfreundlich:

Soldier: 76 Soldier: 76 ist DER typische Shooter-Charakter. Wer andere Spiele aus dem FPS-Genre kennt, fühlt sich hier wie zuhause, denn er kann ballern, sprinten und Raketen schießen. Außerdem kann er sich und seine Kumpels ein bisschen heilen und hat als Ultimate-Skill einen kurzzeitigen Aimbot. Damit erzielt selbst der größte Anfänger reihenweise Kills.
Bastion Der Kampfroboter Bastion ist der Traum aller Camper. Denn während er im Standard-Modus ein stinknormaler Shooter-Held ist, verwandelt er sich auf Knopfdruck in einen stationären Turm, der mit einer Gatling-Gun ganze Feindteams wegräumt. Und als Ultimate wird Bastion zu einem Panzer, der mit einer extra dicken Wumme gigantischen Schaden anrichten kann!
Reinhardt Der schwäbische Rittersmann Reinhardt gehört zu den stärksten Tanks im Spiel, denn er hält extrem viel aus und kann einen riesigen Schild vor sich erzeugen, der das ganze Team schützt. In dieser Deckung können dann alle sicher vorrücken und selbst schwer befestigte Stellungen überrennen. Reinhardt ist also optimal für Spieler, die vielleicht nicht gut schießen können, aber dafür gerne ihr Team schützen.
Mercy Die Heilerin Mercy ist eine sehr leicht zu spielende, aber auch extrem effektive Unterstützerin. Sie schwebt hinter ihrem Team und kann via Heilstrahl selbst halbtote Helden in Sekunden wieder zu voller Stärke bringen. Und dank Ultimate werden sogar gänzlich tote Kameraden wieder lebendig!
Pharah Pharah ist optimal für alle Spieler, die Rocket-Jumps lieben! Denn die ägyptische Soldatin hat ein Jetpack für kurze Flugeinlagen und einen halbautomatischen Raketenwerfer. Damit schwebt sie über das Schlachtfeld und deckt alles mit todbringenden Raketen ein. Ihre Ultimate toppt dies alles noch und entfesselt ein vernichtendes Trommelfeuer von Sprengkörpern, das ganze Gebiete entvölkern!
Roadhog Ihr werdet ständig abgeschossen? Dann spielt Roadhog, denn der dicke Rüpel im Schweine-Look hält extrem viel aus und spielt sich trotz Tank-Klasse sehr offensiv. Mit seiner „Schrott-Flinte“ (ja, die heißt echt so!) fegt er auf kurze Distanz alles weg und via Greifhaken zieht er die Gegner auf seine optimale Reichweite. Außerdem kann er sich selbst heilen und hat massig Hitpoints!
McCree Der Cowboy McCree ist ein echter Revolverheld und kann mit seiner Knarre ordentlich austeilen. Außerdem betäubt er seine Gegner mit Blendgranaten und rollt sich gekonnt aus der Schusslinie. Am coolsten ist aber seine Ultimate „High Noon“. Nach kurzer Vorbereitung verpasst er bis zu 6 Gegnern in Reichweite einen tödlichen Headshot!

 

Passend zum Thema: Overwatch Guide: Die 4 besten Helden für Anfänger

Tipp # 2 – Achtet auf die Team-Zusammensetzung

Overwatch All heroesIn Overwatch können zur Not alle Teammitglieder den gleichen Helden spielen. Aber ob jetzt eine Armee aus Widowmakern so eine gute Idee ist, steht auf einem anderen Blatt. Zum Glück meckert Overwatch selbst sofort, wenn ihr eine ungünstige Konstellation ausgewählt habt, beispielsweise indem dann „keine Tanks!“ oder „zu wenig Schaden!“ rechts im Bildschirm steht. Achtet also darauf, dass da möglichst nichts auftaucht, dann habt ihr das perfekte Team!

Tipp # 3 – Folgt den Zeichen

Ihr verlauft euch in den teils recht verwinkelten Maps? Dann achtet mal auf die roten und blauen Linien am Boden, die führen nämlich immer auf dem Hauptweg zum Missionsziel. Außerdem wird euer Team als blaue Winkel im Sichtfeld angezeigt, wenn sie gerade nicht in Sichtweite sind. So wisst ihr immer, wo sich eure Kameraden gerade aufhalten und vermeidet es so, alleine ins Kreuzfeuer zu rennen.

Tipp # 4 – Teamwork führt zum Sieg!

Overwatch ist kein Rambo-Rabautz-Shooter, in dem man als R0xx0r-Einzelkämpfer vorprescht und alles umnietet. Wer sowas macht, ist sehr schnell tot und darf sich die Kill-Cam angucken und sich schämen. Viel sinnvoller ist in diesem Spiel gutes Teamwork. Vor allem, da viele Helden sich gegenseitig perfekt ergänzen und so echte Killer-Comos raushauen können.

Tipp # 5 – Lauschangriff

Overwatch GruppeEure Helden sind nicht stumm und kommentieren jedes Ereignis auf dem Spielfeld. Wenn also jemand laut „Achtung, Scharfschütze!“ ruft, dann ist wahrscheinlich ein fieser Hanzo oder eine Widowmaker irgendwo auf der Lauer. Auch die Geschütztürme von Thorbjörn werden so rechtzeitig angesagt, rennt dann also bitte nicht blindlings vor und lasst euch zu Klump schießen! Außerdem werden Ultimates meist durch irgendeinen Spruch angekündigt. In unserem Guide zum Ultimate erkennen steht, woran ihr dies merkt.

Tipp # 6 – Kills sind nicht alles

Overwatch hat (noch) keinen Deathmatch-Modus. Stattdessen müsst ihr Punkte erobern, verteidigen oder Frachttransporte beschützen. Das geht theoretisch auch ohne einen einzigen Kill. Es bringt daher auch nichts, wenn jeder im Team wie ein Irrer herumrennt und alles abknallt, solange er dies nicht beim Zielgebiet macht. Achtet also immer auf das Missionsziel und setzt euer destruktives Potential optimal ein!

Tipp # 7 – Ruhig mal den Helden wechseln

Overwatch Widowmaker Kit HeaderIn Overwatch könnt ihr jederzeit den Helden wechseln und auch mehrere Kopien desselben Charakters sind auf der gleichen Seite erlaubt. Nutzt dies! Denn wenn ihr in einer Map als Scharfschützin Widowmaker einfach keinen Gegner vor die Flinte bekommt, dann nehmt vielleicht lieber die Rampensau Roadhog und stürzt euch ins Getümmel. Oder ihr merkt, dass ihr als Angreiferteam brutal an der gegnerischen Verteidigung scheitert? Dann schnappt euch Tank Reinhardt und stürmt mit Schild und Team im Schlepptau die Stellung! Aber Obacht! Ihr verliert beim Heldenwechsel den gesamten Fortschritt auf eurer Ultimate, haut diese also am besten vor dem Wechsel nochmal sinnvoll raus.

Tipp # 8 – Heiler müssen sterben

Unterstützer sind in Overwatch Gold wert, denn sie können ein Team quasi endlos am Leben halten. Gerade in defensiven Positionen sind solche Teams dann sauschwer zu knacken. Daher solltet ihr bei einem Vorstoß unbedingt die Heiler zuerst ausschalten, sonst beißt ihr euch immer wieder die Zähne aus und das Feindteam wird kaum geschwächt, während ihr unter Umständen komplett ausgelöscht werdet und wertvolle Zeit verliert.

Tipp # 9 – Nicht planlos rumrennen

Overwatch Screenshot Lucio Reinhardt HanzdrakeWie schon gesagt, ist Teamwork alles und Solo-Aktionen werden selten belohnt. Und trotz des hohen Tempos ist Overwatch erstaunlich taktisch. Es kommt vielmehr auf geschicktes Ausnutzen von Stellungen und die eigene Positionierung an, weniger auf „Run-an-Gun“. Spielt also mit Bedacht, verlasst euch auf euer Team und rennt nicht wie ein aufgeschrecktes Huhn durch die Gegend.

Tipp # 10 – Kenne deinen Feind

Auch wenn ihr eine Handvoll Helden besonders geil findet, scheut euch nicht davor, jeden anderen Helden auch mal auszuprobieren. Denn nur so erkennt ihr deren Stärken und Schwächen. Vor allem, wenn euch ein bestimmter Charakter ständig umnietet, solltet ihr diesen mal ein paar Mal selbst zocken. Dann seht ihr schnell, was er wirklich kann und wo er echt Probleme hat. Diese solltet ihr dann beim nächsten Zusammentreffen ausnutzen!

An weiteren Tipps interessiert? Overwatch Guides und Tipps: Die große Übersicht


Das wären unsere 10 Einsteiger-Tipps zu Overwatch. Findet ihr sie sinnvoll? Oder habt ihr eigene Ratschläge für Anfänger? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Jürgen Stöffel
Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.