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Das Korallenhochland in Monster Hunter World pflanzt sich selbst fort

Das Korallenhochland in Monster Hunter World pflanzt sich selbst fort

Die Entwickler von Monster Hunter World (PC, PS4, Xbox) betonen immer wieder, wie wichtig es ihnen war ein realistisches Ökosystem zu erschaffen. Das Korallenhochland ist ein ganz besonderes Gebiet im Action-RPG und zeigt wie durchdacht die Natur in MHW ist.

In Monster Hunter World steht klar die Jagd auf die Kreaturen der neuen Welt im Vordergrund. Die Kämpfe erinnern an epische Boss-Fights und verlangen den Spielern eine Menge Wissen und Können ab. Denn jedes Tier hat seine eigenen Stärken, Schwächen und Verhaltensmuster, die es zu lernen gilt.

Im neuesten Teil der Franchise legten die Entwickler aber ein besonderes Augenmerk auf das Ökosystem. Sie wollten eine Welt erschaffen, die zu atmen scheint und ihrer eigenen Logik folgt. Die Lebewesen der Welt interagieren untereinander und mit ihrer Umgebung.

Das Korallenhochland stellt ein besonderes Gebiet in Monster Hunter World dar. Die Jäger bekommen es hier mit heißen Luftströmungen und einer vertikalen Landschaft zu tun.

Das Korallenhochland sollte die Welt der Jäger auf den Kopf stellen

Wer Monster Hunter World beginnt zu spielen, wird am Anfang durch Gebiete geführt, die auch für unsere Welt realistisch wären. Die erste Map ist der Uralte Wald, der an einen tropischen Dschungel erinnert. Danach kommen noch urige Sümpfe und trockene Wüsten, wie man sie eben kennt.

Natürlich sind diese Gebiete mit allerlei fantastischen Kreaturen gefüllt, die einem Fantasy-Buch oder Dinosaurier-Film entsprungen sein könnten.

Hier könnt Ihr einen Blick auf die Tiere werfen: Diese Liste zeigt alle neuen Kreaturen in Monster Hunter World

Die dritte Map jedoch, das Korallenhochland, gleicht einem surrealistischen Gemälde. Alles erscheint wie in einer Unterwasserwelt, man befindet sich aber auf dem Festland.

Geschäftsführer Kaname Fujioka verriet in einem Interview mit Gameinformer, dass die Entwickler ihre Spieler mit dem Korallenhochland auf mehreren Ebenen überraschen wollten. Nachdem sich die Jäger an das relativ realistische Ökosystem gewöhnt haben, sollte das Korallenhochland ihre Welt nochmal auf den Kopf stellen – Nicht nur visuell, sondern auch was das Gameplay betrifft.

Gameplay im Korallenhochland ist auf Schrägen & Vertikale ausgelegt

Die Welt der Jäger wird im Korallenhochland wortwörtlich auf den Kopf gestellt. In der Mitte gibt es ein riesiges Korallen-Hochplateau. Die Ränder der Map laufen vertikal auf dieses Plateau zu.

Um sich in diesem Gebiet geschickt fortzubewegen, können Jäger:

  • die Höhen entlang klettern
  • auf einem Wyvern reiten
  • die heißen Luftströme nutzen, die nach oben treiben
    • Den Jägern wird ein Gleitmantel zur Verfügung stehen. Mit dem können sie vom Boden hinauf in die Lüfte schweben, wenn sie einen heißen Strom erwischen.
Andere Gebiete in Monster Hunter World sehen weniger freundliche aus: Im Tal der Verwüstung kann man den Tod fast schon riechen

Um die Welt glaubhaft zu gestalten, untersuchten die Entwickler “echte” Ökosysteme

Kajame Fujioka betonte, wie wichtig es sei über die Konsequenzen von Naturphänomen nachzudenken, um eine glaubhafte Welt zu gestalten. Es wäre wichtig, dass die Entwickler durch die Welt reisen und andere Ökosysteme außerhalb von Japan erleben. Nur so sind sie in der Lage, sich selbst logische Systeme auszudenken.

Im Korallenhochland haben die starken Winde einen Effekt auf das Grass und die Pflanzen. Sie werden niemals hoch hinaus wachsen können, da sie nicht kräftig genug sind, um gegen den Wind anzukommen.

Besonders spannend ist auch die Funktion der Korallen:

  • Die Korallen produzieren in ihrem Kern Eier
  • Die Eier treiben durch die warmen Luftströme nach oben
  • Im Korallenhochland gibt es Tiere, die sich von den Eier ernähen
  • Das Korallenhochland pflanzt sich selber durch die Verbreitung der Eier fort

Der Fledermaus-artige Paolumu ernährt sich von den Eiern im Korallenhochland und fängt sie beim Vorbeischweben ein.

Das Korallenhochland dürfte eines der erstaunlichsten Gebiete in Monster Hunter World werden. Wer mit offenen Augen durch die Gegend streift, wird noch mehr bemerkenswerte Natur-Phänomene beobachten können. So beginnen die Korallen an ihrer Spitze zu verfaulen und werden dort zu Kristallen.

Das liegt daran, dass die Spitzen zuweit von den Ressourcen weg sind, die ihnen Leben einhauchen. Das ist etwa das Wasser, was aus dem Uralten Wald fließt und sich auch in anderen Gebieten verbreitet.

Alles ist miteinander verbunden.


Lange lässt das Abenteuer nicht mehr auf sich warten: Auf der PS4 startet noch im Dezember eine exklusive Beta für Monster Hunter World.

Das Korallenhochland in Monster Hunter World pflanzt sich selbst fort

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