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Mecker Mittwoch: Dead by Daylight – Michael Myers ist so ätzend

Cortyn zockt gerade zu viel Dead by Daylight. Kein Wunder also, dass ein Killer da den Zorn auf sich zieht.

Mal wieder einen schönen Mittwoch in unserem schönen, neuen Jahr! Oder wie ein Kollege von mir sagte „mit dem Januar beginnt ein nagelneues Jahr“ – als guten Vorsatz will ich auch weiterhin jede Woche ein bisschen Meckern. Irgendwo muss ich anfangen, also mache ich das gleich bei dem Spiel, welches mich aktuell am meisten beschäftigt: Dead by Daylight.

In den letzten Tagen (und Nächten) habe ich vermutlich mehr Dead by Daylight gespielt, als es gesund, ratsam oder sozial verträglich wäre. Nachdem ich anfangs nur Killer gespielt habe (so wie ich bei Evolve meistens Monster war), habe ich die letzte Woche fast ausschließlich Überlebende gespielt.

Und was soll ich sagen? Ich hasse Michael Myers. Das ist mit Abstand der langweiligste „Null Skill“-Charakter, den ich je in einem Spiel gesehen habe. Sicher, ich bin noch recht neu in dem Spiel, weshalb jeder mir gerne erklären darf, warum ich keine Ahnung habe – aber lasst es mich ausführen.

Dead by Daylight ist ein asymmetrisches Survival-Spiel. Einer spielt den Killer und vier andere die Überlebenden, die sich verstecken und Ziele erfüllen müssen, um lebendig von der Karte zu entkommen. „Verstecken“ ist dabei grundsätzlich eine Kernmechanik.

Zwar gibt es einige Perks der Killer, mit denen man die Überlebenden als Aura sehen kann (etwa wenn sie sich heilen oder bereits niedergeschlagen sind), doch grundsätzlich kann man sich in der Umgebung verstecken. Zusätzlich ertönt der Herzschlag des eigenen Charakters lauter, sobald der Killer in der Nähe ist.

Doch nicht so bei Michael Myers (oder „The Shape“). Dieser macht einfach beide Mechaniken unwichtig. Der Maskenträger mit dem scharfen Küchenmesser drückt einfach die rechte Maustaste und hält diese fest und schon sieht er alle Spieler, die sich irgendwo in seinem Sichtfeld verstecken als helle, weiße Punkte aufleuchten. Und weil das alleine ja noch nicht übermächtig genug wäre, erzeugt Michael Myers zu Beginn keinen Herzschlag.

Wenn Michael Myers einen Spieler dann lange genug angeschaut hat, ist er im „Enrage“-Modus und kann die Spieler mit einem Schlag zu Boden schicken – alle anderen Killer brauchen dafür zwei. Oh, und schneller laufen kann er dann auch noch.

Dead by Daylight Michael Myers

Mr. Langweilig.

Klar, damit hat man ihm die „Fähigkeiten“ gegeben, die er auch in den Halloween-Filmen hatte – und das ist irgendwie cool. Aber es untergräbt das ganze Spielprinzip von Dead by Daylight. Die Runden gegen Myers machen schlicht und ergreifend keinen Spaß. Inzwischen bin ich soweit, dass ich schon fast augenblicklich das Match verlassen will, wenn ich das dämliche Atmen höre oder die beknackte Maske in der Entfernung aufblitzen sehe.

Die „Jump Scares“ sind zwar ganz nett, wenn man sich umdreht und plötzlich steht Myers dort – Spaß kommt dabei aber trotzdem nicht auf.

Wie ist das mit Euch anderen „Dead by Daylight“-Spielern? Habt Ihr auch einen Hasskiller oder einen besonders verhassten Perk bei den Überlebenden? Oder ist Euer Hauptproblem das beliebte „Facecamping“?


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Cortyn

Dämon vom Dienst. Mit Herz und Seele dem Rollenspiel verschrieben. Achtung: Artikel könnten Spuren von Meinung enthalten!