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Monster Hunter World – Katzen heuern neue Begleiter für Euch an

Monster Hunter World – Katzen heuern neue Begleiter für Euch an

In Monster Hunter World wird es Story-Quests für Spieler mit hohen Rängen geben. Das gab es in den früheren Teilen nicht. Außerdem sind die kleinen Katzen-Begleiter jetzt in der Lage, Freundschaften zu schließen und kleine Monster mit auf eine Quest zu nehmen. Auf der Gamsecom 2017 verrieten Produzent Ryozo Tsujimoto und Direkto Yuya Tokuda diese und mehr neue Details.

Auf der Gamescom 2017 führte der YouTuber und Monster-Jäger Arekkz Gaming ein Interview mit dem Direktor Yuya Tokuda und dem Produzenten Ryozo Tsujimot. Die beiden Entwickler verrieten ihm neue Details über Monster Hunter World. Es folgt eine Auflistung der neuen Infos aus dem Interview.

Das System von Low-Rank und High-Rank bleibt bestehen – Jetzt aber mit mehr Story

In Monster-Hunter-Titeln können Jäger in ihrem Rang aufsteigen. Durch das Jagen von Monstern und dem Abschließen von Schlüssel-Quests wird der Rang erhöht. Ein höherer Rang schaltet schwierigere Quests frei.

Die Strukturen des Low-Rank und High-Rank bleiben erhalten. In den älteren Titeln gab es allerdings keine Story mehr für Spieler mit hohen Rängen. Diesmal möchten die Entwickler aber, dass die Story auch für High-Rank-Spieler weiter vorangetrieben wird. Ryozo versprach im Interview eine nette, kompakte Geschichte, die sich über Story-Quests durch das gesamte Spiel ziehen wird.

Die einzige Veränderung im Ränge-System wird sein, dass Multiplayer- und Singleplayer-Quests zusammengelegt werden. Vorher gab es eine Trennung der Village-Hall und Gathering-Hall. Die Gathering-Hall war der Online-Modus, in dem die Schwierigkeit der Quests auf mehrere Spieler ausgelegt waren. Es gab also deutlich stärkere Monster zu erlegen als im Solo-Bereich.

Mit Monster Hunter World gibt es nur noch eine Halle, in der die Spieler entweder eine Quest Solo oder im Multiplayer annehmen.

Palicos können Freundschaften schließen und vorübergehend kleine Monster anheuern

Palicos sind in Monster Hunter kleine Kreaturen, die wie Katzen aussehen und auf zwei Beinen laufen. Es war schon immer möglich diese als Begleiter mitzunehmen, um auf Quests unterstützt zu werden.

In Monster Hunter World können die Spieler nur noch einen Palico mit auf Quests nehmen. Dieser Palico kann sich aber mit den ortsansässigen Katzen anfreunden. Diese Katzen bringen dem Palico vom Spieler die Sprache von kleinen Monstern bei. Sobald der Palico ein paar Wörter gelernt hat, können die kleinen Monster vorübergehend mit auf eine Quest gehen.

Die Monster bleiben aber nur kurzweilig beim Spieler und verlassen ihn wieder.

Open-World-Maps gehen mehr in die Tiefe als in die Weite

Als die Entwicklung von Monster Hunter World im Jahr 2014 begann, gab es noch weniger Open-World-Games als heute. Das war noch, bevor die meisten mit Zelda: Breath of the Wild in Berührung kamen.

Allgemein gilt bei dieser Art von Games, dass der Spieler viele Freiheiten besitzt, auf welche Art er durch das Spiel schreiten möchte. Er kann selbst bestimmen, wann er was erkunden möchte und ist an keinen festen Ablauf gebunden.

Viele der damaligen und heutigen Open-World-Games warben mit der Größe und Weite ihrer offenen Welt. Einigen, wie auch Zelda: Breath of the Wild, wurde vorgeworfen, dass ihre Welten zwar riesig seien, dafür aber leer.

Mit Monster Hunter World möchten die Entwickler genau das Gegenteil erreichen. Anstelle einer einzigen, großen, weiten Map wird es mehrere Karten geben. Jeder der einzelnen Gebiete soll eine Tiefe bekommen, die dem Spieler viel Detail und Interaktion in der Welt bieten soll.

Bärte, DLC-Quests zum Herunterladen & Eier

Neben den oben genannten neuen Infos verrieten Tsjuimoto und Tokuda noch mehr:

  • Kosmetische Anpassungen: Die Entwickler versprachen Bärte. Die Erschaffung des Charakters bekommt in Monster Hunter World mehr Details als ältere Titel.
  • Kostenlose DLC-Quests zum Herunterladen: Es ist Tradition der Franchise, fortlaufend kostenlose DLC-Quests anzubieten. Dadurch, dass Monster Hunter World auf den Heim-Konsolen PS4 und Xbox One erscheint, können die Entwickler aber kreativer mit den DLC-Quests werden. Vorstellbar wäre, dass es zeitbegrenzte Quests gibt, in denen Spieler zu einem bestimmten Zeitpunkt ins Spiel hüpfen müssen.
  • Es gibt ein Maximum von 4 Spielern im Quest-Coop und eine Lobby für bis zu 16 Spieler
  • Eier-Quests werden dynamischer: Jägern wird es in Zukunft möglich sein, mehr Aktionen auszuführen auf einer Eier-Quest. Früher konnten sie nur die Eier halten und laufen.

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