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Hearthstone: Classic-Set wird erneut generft

Bei Hearthstone stehen wohl wieder einige Nerfs an. Die Klassikkarten sind den Entwicklern ein Dorn im Auge.

Das große Ziel der Entwickler von Hearthstone ist es, das Spiel jedes Jahr frisch zu halten, indem neue Karten in das Spiel implementiert werden und andere aus der Rotation rausfallen. Einmal „entfernte“ Karten können nach wie vor im „Wild“-Format genutzt werden, in dem es kaum Beschränkungen gibt. Für das „Standard“-Format sind jedoch nur bestimmte Sets zugelassen – im Regelfall umfasst dies die Erweiterungen des aktuellen und letzten Jahres sowie die Basis- und Klassik-Karten. Doch genau diese rund 400 Basis/Klassen-Karten werden den Entwicklern nun zum Problem.

Schon damals hatten Spieler angemerkt, dass man doch das Klassikset einfach ebenfalls aussortieren soll, um alle Spieler dazu zu zwingen, wirklich „neue“ Dinge auszuprobieren. Damals hatte man das verneint, denn die Klassik- und Basiskarten sind für die Spieler der Einstieg in Hearthstone und vermitteln das typische Warcraft-Flair.Herathstone Ben Brode

Ben Brode sieht jedoch ein, dass diese Karten die mächtigsten sind, die das Spiel zu bieten hat und damit nun die Gefahr besteht, dass jede Erweiterung nur kleine Änderungen an „Evergreen“-Decks mit sich bringt, das Meta drumherum sich aber kaum wandelt.

Deshalb warnt Brode die Spieler bereits, dass es im Frühjahr zu neuen Nerfs der Klassikkarten kommen könnte – eventuell werden einige sogar komplett aus dem Set verschoben und nur noch im „wilden“ Spiel nützlich sein.

Die Spieler nehmen das natürlich mit gemischten Gefühlen auf. Während eine Seite diese Änderungen begrüßt, weil sie dem Spiel gut tun würden, erahnen andere dahinter Blizzards große Geldverschwörung, die einfach alle Spieler dazu zwingen soll, ständig neue Karten zu kaufen, um überhaupt eine Chance beim Aufstieg in den Rängen zu haben.

Brode verneint das und meint „Es gab schon immer Free2Play-Spieler, die den Rang Legende erreicht haben, ohne Geld zu investieren. Das wird auch nach den Nerfs noch der Fall sein.“

Die Entwickler würden übrigens gerne mehr mit Euch reden, aber ihr meckert ja nur rum.

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Cortyn
Dämon vom Dienst. Mit Herz und Seele dem Rollenspiel verschrieben. Achtung: Artikel könnten Spuren von Meinung enthalten!
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