GameStar.de
› Ein Blick in die Zukunft: So schön könnten Haare mal aussehen
Witcher 3 Triss Yennefer Sex

Ein Blick in die Zukunft: So schön könnten Haare mal aussehen

Wann sind unsere Rechner endlich soweit, dass wir die Haare schön haben?

Die Technik schreitet in allen Bereichen unaufhaltbar voran. Weil die Charaktere immer realistischer werden sollen, muss natürlich auch ihre Darstellung besser werden. Eines der letzten Probleme scheint nun lösbar: Haare.

500.000 Details sind ein oder zwei zu viel

Die Haare in WoW. Quadratisch. Praktisch. Zweckdienlich.

Die Haare in WoW. Quadratisch. Praktisch. Zweckdienlich.

Das Haupthaar der Protagonisten besteht in den meisten Spielen eher aus einem statischen Hut, der jeden Morgen nach dem Aufstehen in Passform gegossen wird. Wenn ein einzelner Zopf beim Springen wackelt und gewissen physikalischen Gesetzen unterworfen ist, dann ist das oft schon das höchste der Gefühle.

Gerade in CGI-Trailern sprengt man diese Grenzen häufig, um ein deutlich besseres Ergebnis zu erzielen. Inzwischen lässt sich diese Technik auch bei Spielen anwenden, wenn auch sehr umständlich. Damit Haar wirklich realistisch aussieht, muss jedes einzelne animiert werden. Bei 500.000 Haaren kann das schon mal eine Mammutaufgabe sein. Doch nur, weil etwas technisch möglich ist, heißt das bei Weitem noch nicht, dass man es unbedingt jetzt schon braucht.

Witcher 3: Schöne Haare, aber 5 Frames pro Minute

Dass die neue Technik mit dem Namen NVIDIA HairWorks unheimlich gut aussieht, konnte man bereits in Witcher 3 erleben – zumindest auf Standbildern, denn die meisten PCs der aktuellen Generation scheinen noch nicht damit klarzukommen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass 500.000 Haare nicht nur bewegt, sondern auch einzeln beleuchtet und alle Schatteneffekte berechnet werden müssen. Da in den Spielen oft mehrere Charaktere zu sehen sind, scheint der Grund plötzlich erkennbar, warum so manche Grafikkarte einfach die weiße Fahne schwenkt. Hier ein schönes Beispiel für die Möglichkeiten und den Grad des Realismus, der erzielt wird:

Dennoch ist das Ganze eine Technik, die man in den nächsten Jahren wohl weiter verfeinern wird – wie lange es wohl noch dauert, bis wir Spiele nicht mehr von der Realität unterscheiden können?

QUELLE kotaku.com
Cortyn

Dämon vom Dienst. Mit Herz und Seele dem Rollenspiel verschrieben. Achtung: Artikel könnten Spuren von Meinung enthalten!