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Guild Wars 2 verärgert die Handwerks-Horter mit Path of Fire – Protest!

Guild Wars 2 verärgert die Handwerks-Horter mit Path of Fire – Protest!

Path of Fire, die kommende Erweiterung für Guild Wars 2, hat für den ersten Mini-Skandal gesorgt. Die Entwickler wollen für bestimmte Handwerksmaterialien das Materiallager verbieten und so die Spieler zum Verkauf drängen.

Bislang hat man noch nicht viel von Path of Fire, der zweiten großen Erweiterung zu Guild Wars 2, gehört. Aber zumindest zu einem mittelgroßen Shitstorm auf Reddit hat es das Addon schon gebracht. Denn seit eine kontroverse Design-Entscheidung der Entwickler bekannt wurde, beschweren sich zahlreiche Spieler im Internet.

Der Grund für den Unmut ist der Wegfall von Lageroptionen für bestimmte Handwerksressourcen in der kommenden Erweiterung.

Guild Wars 2 – Materialien kommen ins Inventar, nicht ins Handwerks-Lager

Als am 18. September Community-Managerin Gaile Grey im Forum von Guild Wars 2 eine kontroverse Entscheidung der Entwickler präsentierte, folgten die ersten negativen Kommentare auf dem Fuß. Es geht darum, dass bestimmte Handwerksmaterialien aus Path of Fire anfangs nicht im Lager für Crafting-Ressourcen gesammelt werden können.

Dieses separate Inventar ist eigentlich dazu da, die Unmengen an verschiedene Komponenten fürs Handwerk zu sammeln und zu organisieren. Wenn man Materialien gefunden hat, kann man sie bequem per Mausklick ins Ressourcen-Lager übertragen und hat so mehr Platz für nützlichen Loot im Inventar.

Ohne das Materiallager wäre hingegen bald alles voll mit Eisenerz, Lederhäuten, Flachs und Speisepilzen. Da es in Guild Wars 2 viel Handwerkskram gibt, haben einige Spieler sogar echtes Geld in den Ausbau des Crafting-Lagers gesteckt, um noch mehr Materialien dort zu hamstern.

Guild Wars 2 – Das Hamstern von Materialien schadet der Wirtschaft!

Wenn es nach den Entwicklern bei Arenanet geht, soll mit diesem Horten von bestimmten, neuen Materialen zum Teil bald Schluss sein. Denn dadurch, dass Spieler angeblich stets alle Materialien im Materiallager verschwinden lassen, würden wertvolle Ressourcen dem internen Wirtschaftskreislauf entzogen.

Dies sei schon im letzten Addon Heart of Thorns so gewesen, als durch das Horten von Flachs eine regelrechte Knappheit aufgetreten sei, die eigentlich völlig unnötig gewesen wäre. Daher denkt man beim Entwickler, dass Spieler eher ihr Material verkaufen und in den Wirtschaftskreislauf bringen, wenn das Zeug wertvollen Inventarplatz belegt, anstatt nur im Materiallager zu versauern.

Lager-Verbot – Spieler sind nicht erfreut!

Wie zu erwarten, sind die meisten Spieler von Guild Wars 2 aufgrund dieser Entscheidung sauer. Immerhin haben einige gutes Geld für eine Erweiterung des Material-Lagers bezahlt. Außerdem fühlen sie sich gegängelt und bevormundet, wenn man sie nötigt, ihre Materialien zu verkaufen, obwohl sie diese eigentlich lieber einlagern würden.

Immerhin soll es ja Spieler geben, die ihre Gildenhallen ausbauen wollen und dazu massig Materialien brauchen. Das damals so seltene Flachs wurde zur HoT-Zeit für massenweise Upgrades – unter anderem für Gildenhallen – benötigt, so dass Spieler es gerne selbst genutzt haben anstatt es zu verkaufen.

Außerdem hat ArenaNet bisher nicht verlauten lassen, welche Materialien künftig nicht mehr im Materiallager verwaltet werden können.

Arenanet beruhigt: Diese Maßnahme sei eh nur vorübergehend. Zu einem späteren Zeitpunkt wolle man ohnehin das Lager wieder für alle Materialien öffnen. Angesichts des Spieler-Unmuts könnte das durchaus früher als später sein.

Alle bisher bekannten Infos zu zu Path of Fire findet ihr übrigens unter dem hier angegeben Link!

VIA MassivelyOP
QUELLE ArenaNet
QUELLE Reddit
Jürgen Stöffel
Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.
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