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Deshalb freu ich mich auf Path of Fire, das neue Addon für Guild Wars 2

Deshalb freu ich mich auf Path of Fire, das neue Addon für Guild Wars 2

Guild Wars 2 bekommt sein zweites großes Addon. Doch was für ein Erlebnis erwartet euch mit Path of Fire? Wird es wieder ein eher nerviger Grind wie in Heart of Thorns oder bietet die Kristallwüste etwas Neues und Spannendes für die Fans?

Guild Wars 2 wird am 22. September zum Release von Path of Fire ein ordentliches Stück größer. Doch wird NCSofts MMORPG dadurch auch besser? Zumindest das letzte Addon Heart of Thorns kam bei vielen Spielern schlecht an und wurde vor allem wegen dem endlosen Grind nach Mastery-Skills und legendären Items sowie den teils arg verwinkelten Maps kritisiert.

Auch mir gefiel Heart of Thorns nicht so gut, wie ich erhofft hatte. Aber bei Path of Fire habe ich ein besseres Gefühl.

Path of Fire – Wüste ist besser als Dschungel

Anders als Heart of Throns führt euch Path of Fire in die Kristallwüste und das nördliche Elona. Elona war der Schauplatz des grandiosen Addons Nightfall für Guild Wars 1. Diese Erweiterung gehört nach wie vor zu meinen absoluten Lieblings-Addons, was unter anderem an der coolen Story und dem frischen Setting im Orient- und Afrika-Look lag.

Die Kristallwüste wiederum ist noch geschichtsträchtiger für Guild-Wars-Veteranen. Wer erinnert sich nicht an die endlosen Stunden in Guild Wars 1, in denen ihr auf der Suche nach dem „Aufstieg“ durch die ewige Einöde voller harter Feinde gestapft seid? Das alles war mühsam und anstrengend, aber am Ende war man stolz darauf, es geschafft zu haben.

Ebenfalls cool und wieder dabei: Die aus Nightfall bekannte Domäne des untoten Despoten Palawa Joko, der irgendwie doch ein cooler Typ war. Der Schauplatz von Path of Fire ist also voller schöner Erinnerungen und Gefühle, die der nervige und verwinkelte Dschungel von Heart of Throns zumindest für mich niemals weckte.

Drachen sind langweilige Schurken

Path of Fire löst außerdem noch ein anderes Problem, das mich bei Guild Wars 2 schon lange nervt: Drachen sind keine guten Oberschurken! Klar, riesige Echsen die Feuer oder sonst was speien und ganze Raids mit einem Heb wegfegen, sind coole Endbosse. Aber sie sind für eine dramatische Story total uninteressant. Ein Drache spricht nicht, er handelt nicht menschlich nachvollziehbar, er ist einfach langweilig!

Daher feierte ich damals so sehr den Auftritt der Sylvari-Schurkin Scarlett Dornstrauch, die eine extrem coole Schurkin vom Format eines Jokers darstellte. Als sie nach vielen Story-Episoden endlich besiegt war, kam stattdessen der strunzlangweilige Pflanzendrache Mordremoth. Klar, der Drache war als Urgewalt eine coole Bedrohung, aber als charismatischer Schurke taugte er nix.

Götter sind bessere Bösewichter als Drachen

Zu Beginn von Season 3 der Story sah es so aus, als wenn wieder neue Drachen an der Reihe wären: „Gut, Zhaitan und Mordremoth sind weg, fehlen noch Jormag, Kralkatorrik und das neue Feuerviech! Alles klar, kriegen wir hin! Taimi, wirf schon mal den Drachen-Blaster an!“guild-wars-2-primordius

Doch dann die große Überraschung: Der neue Oberschurke ist nicht etwa das dynamische Drachen-Duo aus Jormag und Primordus! Eure Erznemesis ist niemand geringerer als der alte Kriegsgott Balthazar!

Gerade Balthazar war mein Lieblingsgott aus der GW-Lore und ich bin total gespannt, was der polternde Rüpel mit dem Hörnerhelm wirklich vorhat. Vor allem die Tatsache, dass ich jetzt anscheinend die Drachen vor dem Zorn des Gottes schützen muss, weil sonst die Welt platzt, ist ein genialer Twist. Ich bin dieses Mal also echt gespannt, wie es ausgeht. Bei Heart of Thorns hingegen war mir die Storys recht schnurz. Es war eh klar, das Mordremoth am Ende verreckt.

Mounts sind cool!

Zuletzt freue ich mich noch richtig auf die neuen Reittiere aus Path of Fire! Die vier Biester sind allesamt cool und ich wird mich kaum zwischen prächtigen Dino, putzigem Hoppelhäschen, schnittigen Rochen und teleportierendem Fuchs-Viech entscheiden können.

Dass die Mounts noch dazu die Masteries übernehmen, empfinde ich ebenso als Pluspunkt. Es taugt mir mehr, die Sprungkraft meines coolen Raptors zu verbessern, als einen Skill zu lernen, mit denen ich mich durch dreckige Tunnel im Dschungel wühlen kann.

Mein Fazit – Path of Fire wird besser als Heart of Thorns!

Klar, die neuen Mount-Masteries könnten derselbe öde Grind werden wie in HotS und die Story um Balthazar und die Drachen sich als Luftnummer entpuppen.

Dennoch habe ich ein gutes Gefühl und die Features von Path of Fire sprechen mich insgesamt viel mehr an als es noch bei Heart of Thorns der Fall war. Daher freue ich mich schon auf meinen neuen Ausflug nach Elona.

Wie geht es euch? Lasst mich eure Meinung zum Launch von Path of Fire in den Kommentaren wissen!

Ihr braucht noch mehr Infos zum neuen Addon? Alle weiteren bisher bekannten Infos zu Path of Fire findet ihr übrigens hier. Und hier gibt’s Infos zum Starttermin von Path of Fire und zum ersten Reittier.

Jürgen Stöffel
Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.
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