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Fröhlicher Gjallarhorn-Tag, Hüter! – Heute vor 2 Jahren war es in Destiny so weit

Es gibt Grund zum Feiern: Der Gjallarhorn-Day jährt sich heute in Destiny.

Am 14. August 2015 stand die Hüterschaft Kopf: Xur, der knauserige Exotic-Händler in Destiny, brachte endlich die Gjallarhorn mit. Das war ein denkwürdiger Tag, denn unzählige Hüter wurden erlöst, die einfach kein Loot-Glück hatten und seit Monaten vergeblich auf diesen exotischen Raketenwerfer warteten.

Die Gjallarhorn gilt als die Waffe, die das Jahr 1 wie keine andere prägte. Es entstand ein regelrechter Kult um sie, da dieser Raketenwerfer sowohl Macht als auch elegantes Design vereinte.

Wer sie im Gepäck hatte, brauchte keine Taktik bei den Boss-Fights: Man stellte lediglich eine Titanen-Bubble und feuerte mit dem Hörnchen volles Rohr auf den Feind.

Die Gjallarhorn war somit die Lösung aller Probleme, weshalb jeder diese Wumme wollte – und brauchte. Denn in den sozialen Netzwerken wurde eine Gjallarhorn zur Voraussetzung, um mitspielen zu dürfen.Destiny-Gjallarhorn

Xur und die Gjallarhorn

Wer keine Gjallarhorn hatte, der brauchte eine. Daher schauten alle Hüter, denen keine Gjallarhorn zufällig droppen wollte, jede Woche gespannt auf den Agenten der Neun. Es bestand nämlich Chance, dass Xur diese Waffe mitbrachte.

Aber nein, der Agent der Neun enttäuschte jedes Wochenende aufs Neue. Es wurde im Netz sogar eine Seite eingerichtet, die nur dazu da war, um eine Frage zu beantworten: „Verkauft Xur die Gjallarhorn?“ Und die Frage wurde stets mit einem fetten „Nein“ beantwortet.

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Geizte mit der Gjallarhorn: Xur

Tatsächlich meinte es Xur zu Beginn von Destiny aber gut mit den Hütern. Bereits in der zweiten Woche nach dem Release hatte er den exotischen Raketenwerfer im Inventar. Allerdings wusste man damals noch nicht, dass sich die Waffe zu DER dominanten Wumme im ersten Jahr mausern würde. Die Meinung war: „Ich gebe doch meinen Exo-Slot nicht für einen blöden Raketenwerfer her!“

Erst kurze Zeit später gewann der Gjallarhorn-Hype an Fahrt und das Jagdfieber brach aus. destiny-gjallarhorn

Heilige Scheiße, Xur verkauft Gjallarhorn!

Als es dann nach Monaten endlich so weit war und Xur am 14. August 2015 den Raketenwerfer zum zweiten Mal mitbrachte, warfen viele Hüter mit Seltsamen Münzen nur so um sich (Anmerkung von Ttime: Ich habe drei Stück gekauft!). Große Gaming-Seiten wie Kotaku titelten: “Heilige Scheiße, Xur verkauft Gjallarhorn!”

Jedoch ließ sich mit diesem Raketenwerfer nicht mehr viel anfangen. Wenige Wochen später erschien “König der Besessenen”. Diese Erweiterung ließ die Gjallarhorn zurück. Zahlreiche Spieler warfen Bungie vor, dass Xur nur deshalb die Gjallarhorn so spät rausrückte. Aber Bungie betonte immer wieder, dass das alles Zufall sei. Xur sei ein Mysterium, man habe keine Ahnung, was er verkaufe.

Übrigens: Auf reddit feierte man den Gjallarhorn-Day bereits letzten Freitag. Denn da war jene Xur-Ankunft, die dem 14. August am nächsten war. Jedoch sorgte Xur dieses Wochenende für keine Jubelausbrüche. Er hatte die Telesto, die Falkenmond und den Nemesisstern dabei – alles schicke Wummen, die aber nicht an den Hype rund um die Gjallarhorn herankamen.

Die Gjallarhorn ist auch die einzige Waffe, die einen eigenen Feiertag bekommen hat.

Verschießt Ihr heute ein paar Rudelgeschosse mit Eurer Gjallarhorn aus Jahr 1?


Interessant: Destiny 2: Coldheart ist die neue Gjallarhorn – Vorbesteller-Exotic

QUELLE reddit
Tom Rothstein
Tom "Ttime" ist seit Anfang 2016 mit an Bord. Er bleibt für Euch vor allem bei The Division, Destiny und der FIFA-Reihe am virtuellen Ball.