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Wir sind schuld, dass Fortnite im Laden steht, obwohl’s Early Access ist

Bei Fortnite (PC, PS4, Xbox One) gibt es eine Antwort auf die Frage, warum es schon für 40€ im Laden steht, wenn das Spiel doch noch im Early Access ist. Wir Europäer sind schuld.

Wir haben schon häufiger über das etwas verwirrende Verkaufsmodell von Fortnite berichtet:

Fortnite: Free-to-play oder Buy-to-play? Was hat es mit dem Early-Access auf sich?

Fortnite ist eigentlich Fee2Play, aktuell ist es aber noch in einer Art „Geschlossenen Beta“, zu der man sich Zugang über einen Early-Access erkaufen kann.

Das Verwirrende: Die Early-Access-Version wird „Retail“, also in Läden, verkauft. So wirkt es wie ein ganz normales Spiel im Regal oder wie hier: ein Boxed-Spiel bei Versandhändler Amazon.

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Jetzt gibt es ein Statement dazu. Der Creative Director Darren Sugg erklärt, warum man das macht.

Europäischer Markt steht noch auf Box-Versionen

Der sagt: Man hätte Zahlen von Sony bekommen, dass zwei Drittel aller Europäer die Spieler immer noch nur „physich“ kaufen, also im Laden in einer Verpackung. Die kaufen keine digitalen Games über den PlayStation- oder Xbox Store oder über Steam.

Suggs sagt: „Wenn wir wollen, dass diese Leute an unserem Early Access teilnehmen können und wenn wir fair zu allen sein wollen, dann mussten wir Fortnite in den Laden bringen. Nur so können wir es diesen Leuten möglich machen, an unserem Test teilzunehmen.“

Hier gebe es Unterschiede zwischen Nordamerika und den europäischen Staaten und Russland. Da man fair zu allen sein will und jeden wie einen „Bürger erster Klasse“ behandeln möchte, hat man sich zu diesem Vertriebsmodell entschlossen und den Early Access in die Läden gebracht. Für viele Betrachter sei das merkwürdig, aber „Andere Länder, andere Sitten.“

Trotzdem spielten die meisten Fortnite-Spieler nun digital. Das hat Suggs im Interview mit der US-Seite GameInformer verraten.

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Fortnite hat etwa 60 Stunden Quests im Early Access

Die jetzige Version von Fortnite umfasst etwa 60 Stunden narrative Quest und die meisten Kern-Features. Suggs merkt man aber an, dass noch einige Tutorials fehlen. Das Feedback von den Spielern sei hier aber: „Das ist nicht so wichtig, das haben wir selbst rausbekommen, bringt einfach mehr Features rein.“


Mittlerweile üblich auch für Retail-Spiele ist ein „Cash-Shop“, in dem man richtig Geld lassen kann, wie man das umgeht, lest Ihr hier:

Fortnite: Guide – So farmt ihr V-Bucks – Nie mehr Echtgeld ausgeben!

QUELLE Gameinformer
Schuhmann
Schuhmann, das L steht für Niveau.