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Fortnite: Anspiel-Test – Survival-Shooter macht im Team richtig Laune

Mein-MMO hat Epic Games neuen Survival-Shooter Fortnite (PC, PS4, Xbox One) unter die Lupe genommen. Unsere Autoren Jürgen und Leya betraten gemeinsam mit Chefredaktuer Schuhmann die Apokalypse und verteidigten die Welt gegen einen Sturm. Lest hier im Anspielbericht, was die drei für einen Eindruck von Fortnite haben.

Fortnite ist ein Survival-Shooter, in dem Ihr eine Armee von Monstern aufhalten müsst, die mit einem mysteriösen Sturm auf die Erde kam. Niemand weiß, was genau der Sturm ist und woher er kam. Die einzige Gewissheit: Der Sturm kommt immer wieder zurück und schwemmt jedesmal abscheuliche Kreaturen an.

Es sind nur noch wenige Überlebende übrig und Ihr seid einer von ihnen. Ihr wollt nur zwei Dinge: die anderen Überlebenden beschützen und die Welt zurückerobern. Ihr schlüpft in die Rolle eines Soldaten, Ninjas, Entdeckers oder Konstrukteurs.

Kämpfer, Tüftler, Baumeister – Genau die richtige Mischung, um die Monster zu vertreiben und die Welt neu aufzubauen.

Fortnite: Im Coop-Shooter Zombies vernichten und Häuser bauen

Fortnite befindet sich jetzt im Early-Access für PC, PS4 und Xbox One.

Ich habe mich gestern in die Apokalypse gestürzt, um mir den bunten Genre-Mix anzusehen. Fortnite bedient sich an Elementen aus diesen Genres:

  • Shooter
  • Builder
  • Horror
  • Survival
  • Sandbox

So eine Zombie-Apokalypse macht alleine weniger Spaß als mit Freunden. Da Fortnite ein Coop-Game ist, lud ich direkt meine lieben Kollegen Jürgen und Chefredakteur Schuhmann ein. Zu dritt stürzten wir uns in Fortnite und kämpften uns durchs Tutorial und die ersten Missionen.

Mit einer Spitzhacke wird alles kurz und klein gehauen.

Fortnites Tutorial: Die Grundlagen von Bauen, Kämpfen & Sammeln

Das Tutorial mussten wir noch alleine bestreiten. Hier lernte ich, wie ich gegen Monster kämpfe, neue Munition für meine Waffe herstelle und eine Festung baue. Festungen schützen vor den Monstern, die zusammen mit einem mysteriösen Sturm ins Land ziehen.

Festungen können nach Lust und Laune gebaut und mit Fallen bestückt werden. Die Fallen verbrutzeln die Zombies oder durchlöchern sie. Zuerst steht einem nur Holz zur Verfügung, um eine Festung zu bauen. Später kann auch Material wie Stein verwendet werden.

Ein weiterer wichtiger Teil war das Plündern von Bau- und Craft-Material. So gut wie alles kann in Fortnite mit einer Sptitzhacke kurz und klein geschlagen werden, um an Ressourcen zu kommen.

Nachdem Jürgen, Schuhmann und ich das Tutorial getrennt voneinander abgeschlossen hatten, formten wir eine Gruppe und bestritten die ersten Missionen.

Jürgen hatte die Rolle der Konstrukteurin in Fortnite eingenommen. Eine Power-Frau, die den Hammer schwingt oder auch mal die Rifle.

Erst Sammeln & Bauen, dann wird gegen Monster gekämpft – Es gibt einen Zyklus

Wir wussten, dass ein Sturm auftauchen würde, der Monster mit sich bringt. Zuerst hatten wir Zeit mit unseren Spitzhacken so viel Material wie möglich zu sammeln. Das bedeutet, einfach wild auf alles einhacken, was einem vor die Nase kommt. Autos, Bäume, Steine, Tische, Wände. – Alles wird zerdeppert.

Sobald genug Material für Munition, Waffen und eine Festung eingesammelt wurde, kann gebaut werden. Wir bauten eine kleine Holz-Festung, die uns vor dem Monster-Sturm schützen sollte. Die Festung kann mit Fallen ausgestattet werden oder es können Plattformen für Scharfschützen gebaut werden. Der eigenen Vorliebe sind keine Grenzen gesetzt.

  • Jürgen spielte unseren Konstrukteur. Sein Charakter konnte die Festung schnell reparieren und verbessern, wenn die Zombies doch mal zu Nahe kamen.
  • Schuhmann schlüpfte in die Rolle des Soldaten. Er hielt Jürgen und mir den Rücken frei und bot den Zombies gegenüber sehr explosive Argumente.
  • Ich, die Leya, wurde zum Entdecker. Mit diesem Loot-Fuchs konnte ich besser Material einsammeln und finden als meine Kollgen.
  • Der vierte Platz blieb leider leer und so hatten wir keinen Ninja dabei. Der ist beweglich und eignet zu für den Nahkampf. Wir bekamen jedoch immer einen “Random” mit dazu, um auf insgesamt 4 Spieler für die Mission zu kommen.

Fallen sind ein wichtiger Bestandteil von Gebäuden. So kommen die Zombies erst gar nicht bis zur Tür!

Fortnite Anspielbericht – Das sind unsere ersten Eindrücke des Early-Access

Wir hatten in der Gruppe super viel Spaß zusammen und waren voll in die bunte Horror-Welt eingesogen. Es überraschte uns, dass Fortnite für einen Early-Access-Titel schon so flüssig läuft.

Hier kommen unsere Eindrücke im Einzelnen.

Jürgen: Es macht einen Mords-Spaß, wie ein Blöder alles zu Klump zu hauen

Als ich zum ersten Mal Bilder von Fortnite sah, wusste ich bereits, dass ich dieses Spiel unbedingt ausprobieren muss. Ich mochte den Stil und die Grafik, die mich so an mein geliebtes WildStar erinnerte.

Aber egal wie putzig ein Spiel aussehen mag, bringt es nichts, wenn es dann am Ende nichts taugt. Doch genau das trifft auf Fortnite nicht zu. Das Spiel macht bereits im Early-Access eine gute Figur und funktioniert einfach. Die Mischung aus Shooter, Tower-Defense und Minecraft passt perfekt und der Humor ist ebenfalls herrlich schräg und genau nach meinem Geschmack. Es macht einen Mords-Spaß, wie ein Blöder alles zu Klump zu hauen und eine abgedrehte Hochburg der Todesfallen zu bauen.

Da tun einem die dümmlichen Zombie-Deppen geradezu leid. Sie ahnen ja nicht, was wir uns alles Fieses für sie ausgedacht haben! Ich kann’s daher kaum erwarten, mich wieder in die abgedrehte Zombie-Welt von Fortnite zu stürzen und noch fiesere Todesfallen-Parcours für ahnungslose Zombie-Opfer zu bauen!

Es gibt unterschiedliche Zombies im Spiel, die verschiedene Stärken und Eigenschaften haben. Dieser Pitcher hier wirft mit Knochen auf die Überlebenden.

Leya: Das Level- und Crafting-System bietet zig Möglichkeiten (Die Lamas sind aber die besten)

Fortnite macht Laune! In unseren ersten Missionen mussten wir teilweise schon hart lachen. Besonders lustig ist es, wenn am Anfang noch planlos gemeinsam an den Gebäuden gebastelt wird. So bekam unsere Festung schon mal unnötige Mauern und seltsame Konstruktionen. Der Survival-Shooter ist für mich ein Coop durch und durch. Das gemeinsame Vorbereiten auf eine Mission und die unterschiedlichen Stärken der verschiedenen Klassen in Fortnite, sorgen für spaßiges und anspruchsvolles Team-Play.

Im Anfang waren wir natürlich noch etwas unbeholfen unterwegs und haben auf gut Glück gesammelt, gebaut und gekämpft. Es ist jedoch jetzt schon deutlich zu erkennen, dass Fortnite ein tiefes Level- und Crafting-System besitzt. Es ist möglich jeden Charakter, jede Waffe oder sogar Überlebende, die man findet, aufzubessern. Während der ersten Missionen, wurden wir noch ein bisschen vom Spiel ans Händchen genommen. Man lernt alles beim Spielen und wird langsam an das komplexe System herangeführt.

Hinzukommt, dass Fortnite verdammt gut designed ist. Es läuft jetzt im Early Access schon ruckelfrei und das Öffnen von Loot-Paketen ist die reinste Freude. Wenn ich einem Lama eins auf die Mütze gebe und es mir ins Ohr raunt: “Du willst es doch auch.” – Dann habe ich einfach Spaß. Bisher wirkt Fortnite gut durchdacht und ich bin gespannt, ob sich diese Meinung bei mir über Wochen oder sogar Monate halten wird.

Schuhmann: Ein “Gute-Laune” The Walking Dead mit einem Schuss Dungeon Keeper

Ich habe Fortnite eher als eine Art “Walking Dead”-Simulation wahrgenommen. Man kann zwar stundenlang Bäume fällen und Steine kloppen, doch so richtig viel bringt das nicht. Das gezielte Plündern und Suchen nach Vorräten ist ergiebiger, glaube ich. Ein strategisches Vorgehen lohnt sich.

Mir ist aufgefallen, dass manche Spieler Fortnite wohl schon in einer Alpha gespielt und da Skills entwickelt haben. Die konnten beim Erkunden im Nu Treppen bauen, um Verstecke zu erreichen und dort Sachen zu looten. Während andere, die frisch zu Fortnite kamen, planlos in der Gegend rumgerannt sind, ohne auf die “Ziele” zu achten Das könnte für Solo-Spieler rasch zu Frustration führen. Wenn man zielstrebig vor dem Missionsobjekt steht und der Rest null Interesse daran hat und lieber sein Ding durchzieht.

Ich glaube Fortnite hat eine erstaunliche Tiefe und auch “Grind-Elemente.” Es kann Vieles entdeckt, alles Mögliche gelevelt und gemacht werden. Gute Spieler werden Wege finden, effiziente Festung zu bauen. Es wird eine Menge geben, was man in Fortnite lernen und perfektionieren kann.

Mir haben der Humor und der Stil von Fortnite ausgezeichnet gefallen. Für Leute, die in einer festen Gruppe spielen, sollte Fortnite einige spaßige Abende bringen. Wie tief das Spiel wirklich ist und wie die Langzeitmotivation aussieht, ist nach einem Abend aber nicht zu sagen.

Wer skeptisch ist, kann ja erstmal Streams schauen oder wartet einfach ab, bis Fortnite mit dem Release Free2Play wird.

Ich hab das Gefühl, wir werden noch eine Menge über Fortnite hören. Es ist so eine Art “Walking Dead” trifft Dungeon Keeper. Ich glaube, da haben eine Menge Leute richtig Lust drauf.


Gameplay zu Fortnite – Was im Action-Bauspiel passiert

Im folgenden Gameplay-Trailer wird Euch anhand eines Videos auf Deutsch das Spiel erklärt.

Mehr zu Fortnite erfahrt Ihr hier: