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For Honor: Spielerzahlen brechen ein – Ist nach 3 Wochen die Luft raus?

Bei For Honor bricht die Spielerbasis auf Steam weg. Nach drei Wochen ist nur noch ein Viertel übrig.

Ubisofts Online-Nahkampf-Spiel For Honor startete Mitte Februar mit einem Paukenschlag: Bereits die Open-Beta wenige Tage vor Release sorgte für Rekordzahlen bei Ubisoft und auch zum Launch wies das Game starke Spielerzahlen auf. Mit einer Spielerbasis von knapp 46.000 zählte For Honor zu den Top-Ten der meistgespielten Games auf Steam.

Allerdings zeigen die aktuellen Zahlen in den Steam-Charts, dass ein Großteil der zahlreichen Launch-Spieler nicht wiederkam. Bereits nach zwei Wochen fiel die Zahl auf knapp 20.000 Spieler, eine Woche später waren es nur noch rund 15.000. Inzwischen sind es nur noch 11.000 Spieler und die Tendenz ist weiter fallend. forhonor-nobushi

Auch ein Blick auf Google Trends zeigt, dass das Interesse an For Honor nach dem Launch-Hype deutlich nachgelassen hat.

Woran liegt dieser Spielerschwund?

Die genannten Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Steam, jedoch kann man davon ausgehen, dass sich auf den Konsolen und der Uplay-Fassung derselbe Trend abzeichnet.

Mögliche Gründe sind schnell gefunden: Spieler klagen seit Beginn über Server-Probleme und Verbindungsabbrüche. Die Matches kommen über die kritisierte Peer2Peer-Verbindung zustande, Dedicated-Server gibt es nicht.

Zudem ist das Kampfsystem in For Honor komplexer, als es sich so manch einer erwartet hätte. Spätestens seit der E3 2016 stieg das Interesse gewaltig an und die Spieler setzten große Erwartungen in das Spiel. Allerdings kann diese einzigartige “Art of Battle” nicht jeden Geschmack treffen. Über die Langzeitmotivation wurde schon im Voraus diskutiert. for-honor-kampf

Hinweis: Es ist keine Seltenheit, dass die Spielerzahlen von Online-Games kurz nach Launch derart abstürzen. Viele neugierige Spieler schauen direkt mal hinein, aber nur ein Bruchteil davon bleibt längerfristig. So ähnlich erging es beispielsweise auch The Division: Schon nach drei Wochen verlor dieser MMO-Shooter 57% seiner Spielerbasis.


Der “Jahr 1”-Plan sieht mehrere Content-Lieferungen vor. Möglicherweise schauen die Spieler dann wieder häufiger in For Honor.

QUELLE Steam-Charts
QUELLE vg247
Tom Rothstein

Tom “Ttime” ist seit Anfang 2016 mit an Bord. Er bleibt für Euch vor allem bei The Division, Destiny und der FIFA-Reihe am virtuellen Ball.

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