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Fan-Map “Cairo” für Overwatch bekommt das Lob, das sie verdient!

Overwatch wartet generell bereits mit hübschen Maps auf – doch es gibt Fans dort draußen, die sich an dem Style versuchen und mittels Unreal Engine 4 eigene Maps erschaffen: Fans wie Joshua Llorente. Dessen “Cairo”-Map könnte glatt Overwatch selbst entsprungen sein – und das fällt nicht nur den anderen Spielern auf.

Zwei Monate lang saß der Philippiner Joshua Llorente an der Map. Von Grund auf, sprich ohne Downloads entsprechender Skins, hat er die Map aufgebaut und so ein Stück Ägypten im Overwatch-Stil visualisiert.

Zwar gibt es bereits eine offizielle Map, die in Ägypten spielt, doch ist diese eher dem Klischee des Orients nachempfunden. Die von Llorente entworfene Map erscheint aktueller, zeigt den realen Mix aus vielerlei weltlichen Einflüssen, die Ägypten im Gesamten und die Hauptstadt Kairo im Speziellen prägen.

Und ja, sie sieht phänomenal aus. Die vielen Details und scheinbar verwunschenen Plätze laden zum Verweilen ein, während die verwinkelten Gassen viel Spielraum für das eigentliche Game bieten würden. Wenn es die Map denn in das Spiel schaffen würde …

Joshua Llorente Map Overwatch Cairo

Zwar wird Llorente, der derzeit an seiner College Arbeit sitzt, von den Spielern hochgelobt. Immer wieder wird beispielsweise in seinem Thread auf Reddit gefragt, ob er sich bereits bei Blizzard beworben hat und seine Fähigkeiten gelobt.

Er selbst zeigt sich bescheiden. “Ich weiß nicht”, beantwortet er die Aufforderung, eine Bewerbung an Blizzard zu schicken, “Ich habe noch immer viel zu lernen. Ich habe noch nicht genug Erfahrung, um voll funktionstüchtige, optimierte Umgebungen zu kreieren. Erst möchte ich ein paar Erfahrungen in lokalen Gaming-Unternehmen sammeln. Irgendwann in der Zukunft werde ich mich aber vielleicht dort bewerben.”

Jeff Kaplan Blizzard Cairo Joshua Llorente

Mittlerweile ist jedoch auch Overwatch-Chef Jeff Kaplan auf das junge Talent aufmerksam geworden und verspricht öffentlich, mit ihm in Kontakt zu treten und zu bleiben.

Das sind gute Neuigkeiten für jemanden, der das alles noch als Spiel betrachtet und sich allzu viel davon erhofft. Dass er was drauf hat er jedenfalls gezeigt. Nicht nur mit dieser aktuellen Map, sondern auch mit seinen anderen bisherigen Kreationen (Link führt zur Webseite Artstation).

Ich persönlich drücke ihm auf jeden Fall die Daumen, dass seine Arbeit Früchte tragen wird und er und Kaplan tatsächlich in Kontakt treten werden!


Was hatte Jeff Kaplan eigentlich stundenlang vor einem prasselnden Kaminfeuer zu suchen?

QUELLE Kotaku
Guddy Hoffmann-Schoenborn
Exil-Rheinländerin im Weißbierland. Liebt Comics, Phantastik und, Überraschung, Videospiele. Tänzelt mehr oder minder kreativ durch die Welt. Lieblingsspielegenres: Shooter, Adventures und Rollenspiele.