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Eric Hirshberg, der uns ein tolles Destiny 2 versprach, verlässt Activision

Der CEO von Activision Publishing, Eric Hirshberg, geht. In den letzten Jahren machte sich Hirshberg mit Statements zu Destiny 2 oder Call of Duty bei Spielern einen Namen.

Jedes Mal, wenn sich von Activision jemand zu Destiny oder Destiny 2 geäußert hat, dann war das Eric Hirshberg. Der sagte der US-Seite Polygon schon im November 2014, dass Bungie an Destiny 2 arbeite. Noch früher hatte Hirshberg orakelt, dass man Destiny vielleicht auf den PC bringe, vielleicht aber auch nicht. Der PC sei eine tolle Plattform für Destiny, aber man hätte ja schon vier Plattformen zum Launch.

Eine Aussage, die Shooter-Freunde auf dem PC drei Jahre beschäftigen sollte.

Der Mann, der uns eine robuste Pipeline an tollem Content für Destiny 2 versprach

Destiny-Fans ist auch noch Hirshbergs Aussage aus dem November 2016 im Ohr, dass man für Destiny 2 einen steten Strom an Spielinhalten plant. Die Aussage, Destiny 2 solle eine noch breitere Spielerschaft ansprechen, stammt ebenfalls von ihm.

Hirshberg ist der CEO von Activision Publishing und hat als solcher nur noch den CEO von Activision Blizzard, Bobby Kotick, über sich.

Wie jetzt bekannt wurde, wird Hirshberg seinen Posten und Activision im März verlassen. Das meldet die Business-Seite Venturebeat mit offiziellen Statements von Hirshberg und Kotick.

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Call of Duty, Skylanders und Destiny – die Meilensteine

Sowohl er als auch sein Chef, Bobby Kotick, finden nur die besten Worte für einander. Für Hirshberg war der Job bei Activision die Chance, ein herausragendes Team zu führen.

Kotick sagt, während Erics Zeit als CEO habe man eine historische Leistung und großartigen Erfolg erzielt. Man werde ihn vermissen, aber Hirshberg hinterlasse Activision in einer fantastischen Position.

Im letzten Jahr 2017 waren Call of Duty: WW2 und Destiny 2 die beiden am besten verkauften Konsolenspiele in Nordamerika, was den Umsatz angeht.

Hirshberg – Meister der Werbekampagne und der Franchises

Activision wird jetzt einen Nachfolger für Hirshberg suchen.

Als Hinterlassenschaft von Hirshberg wird wohl die Art gelten, wie er Videospiele betrachtet hat. Für ihn waren sie keine Produkte, sondern Marken. Unter Hirshbergs Amtszeit fällt der Release von Destiny in 2014 und Skylanders in 2013, eine Marke, die Spielzeuge mit Gaming verbindet.

Beeindruckende Werbespots für Call of Duty

Hirshberg war acht Jahre bei Activision. Mit der spektakulären Werbekampagne “There’s a soldier in all of us” rückte Hirshberg den Shooter Call of Duty 2010 endgültig ins Bewusstsein des Mainstreams, wie Venturebeat weiß.

Auch die Werbekampagne zu Call of Duty: Modern Warfare 3 aus 2012 gilt als Meilenstein. Sie bewarb die Möglichkeit, dass Anfänger und Veteranen gemeinsam spielen können.


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QUELLE Venturebeat
Schuhmann
Schuhmann, das L steht für Niveau.