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Elite: Dangerous

Elite Dangerous: Spieler drohen Terrorismus an – Entwickler nerft Waffen

Das Balancing in einem Onlinespiel ist eine delikate Sache und die Entwickler müssen oft nachjustieren, um für Fairness zu sorgen. So auch in Elite: Dangerous.

Mit dem Engineer-Update würden Hitzewaffen in das Weltaumspiel eingeführt. Doch viele Spieler empfanden diese als overpowered, da man im Prinzip keine Möglichkeit hat, der Attacke einer solchen Waffen zu entgehen. Doch die Entwickler wollten nicht hören, weswegen die Griefer-Bande Smiling Dog Crew die Operation SpicyBois ankündigte. Man erklärte, dass man Akte des Terrorismus im Spiel durchführen und alle Spieler mit den Hitzewaffen grillen werde, bis die Entwickler reagieren.

Elite_Dangerous ScanDie Hitzwaffen wurden generft

Man forderte alle Spieler dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen, indem man die Abschüsse der Bande dokumentierte und auf Screenshots festhielt und dies alles verbreitete. Man hätte eigentlich nichts Böses im Sinn, sondern würde den Terrorismus als ein Mittel zum Zweck einsetzen – für die Freiheit. Nach einigen Wochen reagierten die Entwickler nun endlich und nerften die Hitzewaffen. Diese Waffen können nun für sich alleine keinen modularen Schaden mehr verursachen.

Elite DangerousDie Entwickler erklärten, dass man sich des Problems schon bewusst war und einige Zeit daran arbeiten musste. Die Änderung hätte nichts mit der Operation SpicyBois zu tun. Dennoch danken viele Spieler der Griefer-Bande Smiling Dog Crew, obwohl sie in Elite: Dangerous alles andere als beliebt ist.

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QUELLE Kotaku
Andreas Bertits blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Gaming-Journalismus zurück. Er war 6 Jahre Redakteur des Spielemagazins PC Games, bevor er sich selbstständig machte und ist nach wie vor leidenschaftlicher Gamer.