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Welche MMORPGs machen auch alleine Spaß? Die 3 besten Solo-MMOs


The Secret World in AegyptenOnline-Rollenspiele sind eigentlich darauf ausgelegt, dass man sie mit möglichst vielen Spielern zusammen zockt. Doch mittlerweile wollen immer mehr Spieler auch alleine Erfolge in Online-Welten erreichen und nicht zwangsläufig einer Gruppe oder Gilde beitreten. Erfahrt hier, in welchen drei MMORPGs ihr am meisten Spaß als Solist habt. Welche Games machen auch ohne Gruppe Laune?

Selbst der extrovertierteste Teamplayer hat in Online-Rollenspielen manchmal einfach keine Lust auf andere Leute. Und manche Gamer mögen einfach das Spielgefühl von Online-Games, obwohl sie nur höchst ungern mit anderen Spielern zusammen spielen. Für solche Leute gibt es zum Glück in vielen MMORPGs Inhalte, die Spielspaß auch ohne lästige Mitspieler versprechen. Drei MMOs, die besonders gut für Solo-Spieler geeignet sind, lernt ihr hier kennen.

Star Wars: The Old Republic – Fast schon KotOR 3!

Star Wars: The Old Republic von Bioware begann als spielerisch nicht gerade originelles „World-of-Warcraft im Weltraum”. Was jedoch vom drögen Tab-Targeting-Gameplay ablenkte, waren die teils grandiosen Stories, die das Spiel erzählte. Jede noch so kleine Quest war voll vertont und stimmig inszeniert. Gerade bei den Story- und Charakter-Missionen zeigte sich, dass Bioware nach wie vor gute Geschichten erzählen konnte.

Jeder der acht Helden (vier für je Imperium und Alte Republik) hatte eine detaillierte Story, der ihr im Laufe der stets gleichen Haupthandlung folgen konntet. Egal ob als grimmiger Kopfgeldjäger (den ihr auch nett und ehrenhaft spielen konntet) oder edler Jedi (der auch der dunklen Seite verfallen konnte): SWTOR bot schon im Grundspiel erstklassiges Storytelling, das ihr stets problemlos solo spielen konntet.

SWTOR – Fokus auf Storytelling

Hinzu kamen zahlreiche Begleiter, mit denen ihr euch anfreunden durftet und die ebenfalls eigene Quests und Aufgaben hatten. Wer das legendäre Solo-Rollenspiel Knights of the Old Republic (ebenfalls von Bioware) kannte, der war zumindest in den Story-Missionen schnell wieder in seinem Element.

Die Story von Star Wars: The Old Republic ging mit jedem Addon und Update weiter und der Konflikt führte weg vom Kampf zwischen Imperium und Republik hin zu gemeinsamen Feinden wie den gierigen Hutten (Rise of the Hutt Cartel), den abtrünnigen Sith-Schreckensfürsten (Oricon-Update) bis hin zum epischen „Shadow of Revan“, wo der frühere KotOR-Charakter Revan selbst für Ärger sorgt.

Star Wars: The Old Republic – Mehr Solo-Content, weniger MMO

Mit Shadow of Revan und den folgenden Updates wurde auch der Story-Grundstein für das Addon Knights of the Fallen Empire eingeführt. Diese Erweiterung machte SWTOR endgültig zum Solo-MMO, denn die Missionen der Erweiterung ließen sich nur noch alleine spielen und boten im Gegensatz zur eher mauen spielerischen Herausforderung ein Höchstmaß an cooler Bioware-Star-Wars-Story.

Swtor Aric Jorgan RomanceDieses Mal spielten Imperiale und Republikaner stets die gleiche Story, denn beide Reiche wurden von einem neuen Feind, dem Imperium von Zakuul, überrannt und der eigene Held muss nach fünf Jahren Gefangenschaft das tyrannische Imperium bekämpfen und seine eigene Allianz errichten.

SWTOR – Die Unendliche Geschichte

Die einzelnen Kapitel von Fallen Empire und der folgenden Erweiterung Knights of the Eternal Throne bieten (größtenteils) hochwertige Stories, die mittlerweile auch mit kleinen Gruppen erneut in einem höheren Schwierigkeitsgrad gespielt werden können. Und auch mit dem Ende von Eternal Throne ist die Story um euren Helden noch nicht vorbei und wird in regelmäßigen Updates – wie dem „Krieg um Iokath“ – weitergesponnen.

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Solo-Spieler mit Hang zu epischen Stories und Fans von Star Wars sollten bei SWTOR unbedingt mal reinschauen. Das Spiel ist Free2Play, aber um die Vorzüge der Story-Addons zu genießen, muss man mindestens einen Monat lang ein Abo für 12,99 Euro abgeschlossen haben. Danach könnt ihr aber alle Inhalte ohne Aufpreis zocken.

Soviel zu Star Wars: The Old Republic – Auf Seite Zwei erwartet euch ein Spiel, das gleichermaßen alleine wie im Team gespielt werden kann.

Jürgen Stöffel
Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.