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Diablo 3: Banhammer mit perfektem Timing trifft Cheater doppelt so stark

Viele Spieler fielen dem Ban-Hammer zum Opfer, den Blizzard erneut durch die Ranglisten von Diablo 3 schwang.

Die letzte Ban-Welle in Diablo 3 hatte ein besonderes Timing, das viele Cheater auf den US-Servern stark getroffen haben sollte. Der Ban kam kurz vor Ende der aktuellen Season 9.

In der Zeit sahen sich viele der Betrüger sicher in der Rangliste und glaubten, dass diese herbeigeschummelte Position nun in ihrer Statistik vermerkt wird. Doch genau hier zieht Blizzard einen Strich und schmeißt diese Spieler raus.

Blizzard gab Cheatern falsche Hoffnung

Kürzlich wurde bekannt, dass Blizzard einen deutschen Bot-Hersteller auf 8,5 Millionen Dollar verklagt. Durch den aktuellen Ban der Diablo 3-Cheater zeigt Blizzard der Community deutlich, was sie von Betrügern im Spiel halten.

Wie Troupster.com berichtet fehlen hunderte von Accounts in der 4-Spieler-Rangliste von Diablo 3 – Viele von ihnen aus dem <SC>-Clan. Auf folgendem Bild sieht man, dass beim ersten Rang der 4-Spieler-Rangliste nur ein Charakter abgebildet ist. Andere Spieler wie Cooba, Eternal und ULU werden nicht länger in der Rangliste angezeigt.

Diablo 3 Rangliste Bann

Quelle: Troupster.com

Genaue Zahlen darüber, wie viele Spieler Blizzard mit diesem Bann getroffen hat, gibt es leider nicht. Allerdings fehlen in der Vierer-Rangliste auf den US-Servern einige Spieler. Aktuell sind dort nur 102 Charaktere eingetragen, obwohl es etwa 400 sein müssten. Vermutlich wären es auch ohne Bans nicht exakt 400 unterschiedliche Spieler, denn manche nahmen an Clear-Runs mit unterschiedlichen Gruppen teil. Trotzdem sind es viele Spieler, die plötzlich in der Rangliste fehlen.

Das Timing war besonders gemein, denn viele der gebannten Cheater fühlten sich vermutlich schon mit Ihrer Position in der Rangliste sicher. Weniger als 24 Stunden vor Ende der 9. Season packte Blizzard den Ban-Hammer aus und zerstörte die Träume dieser Spieler.

Noch nicht ganz fair

Leider ist der Ban für viele Teile der Community nicht zufriedenstellend. Es befinden sich immer noch Leute in der Rangliste, die zwar nicht selbst gecheatet haben, aber aufgrund von anderen Cheatern diese hohen Ränge in der Rangliste erreicht haben. Dass diese Spieler nun Ihre Top-Positionen behalten dürfen, zeigt, dass das System gegen die Cheater noch nicht ganz ausgereift ist.

Dennoch ist auch dieser Schritt wichtig für die Diablo 3-Spieler und zeigt, dass Blizzard sich um die Probleme kümmert.


In wenigen Tagen startet die 10. Season in Diablo 3 – Hier seht Ihr, was Euch für Belohnungen und Sets erwarten

QUELLE Troupster.com
Patrick Freese

Teemo for president!

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