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Destiny: ESL legt eSports-Regeln fest – Diese Items sind verboten

Beim MMO-Shooter Destiny wurden von der ESL offizielle eSports-Regeln festgelegt. Damit ist die ESL die erste große eSports-Liga, die dies tut.

Die eSports-Szene wird immer größer – auch bei uns in Deutschland. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Electronic Sports League (ESL), eine weltweit bedeutende Plattform für professionelles Gaming, die auch vielen Zockern hierzulande bekannt sein dürfte.

Während sich Games wie League of Legends, Starcraft II, DOTA 2 oder Counterstrike in der eSports-Szene schon seit geraumer Zeit festgesetzt haben, wagen neue Games  Gehversuche in diesem Bereich. Nun wurde das Fundament geschaffen, um auch den MMO-Shooter Destiny ins professionelle Gaming einzuführen. Die ESL legte offizielle eSports-Regeln fest.destiny_rise_of_iron_new_crucible_maps_pvp_skyline

Offizielle Turniere brauchen offizielle Regeln

Ein Loot-Game wie Destiny hat es an sich schwer, im eSports Fuß zu fassen: Es gibt eine enorme Vielzahl an Rüstungsteilen und Waffen mit besonderen Fähigkeiten und auch verschiedenen Subklassen, die eine wichtige Sache im eSports unterbinden: Fairness und gleiche Chancen für alle Turnierteilnehmer.

Daher müssen klare Regeln her, um unfaire Nachteile auszuschließen. Die „sweats“-Community, die „Schwitzer“, haben bereits eigene Regeln festgelegt, um ordentliche Turniere veranstalten zu können. Die ESL orientierte sich nun an diesen Regeln: Das offizielle ESL-Regel-Set für Destiny stamme von den Fans. Man bedankt sich bei FarCognitions und sein Team.

Exotische Rüstungsteile sind nicht erlaubt

Das Regel-Set birgt einige Überraschungen – gerade für den eSports-Laien: Bei ESL-Turnieren werden unterschiedliche Multiplayer-Modi rotierend gespielt, und zwar nicht in Destiny-typischen Dreier- oder Sechser-Teams. Stattdessen soll sich das 4v4 etablieren, das bei den meisten eSports-Shootern der Standard ist.

Für die Destiny-Turniere wird ein eigenes Punktesystem für die Rüstung verwendet, deren Wert maximal sieben Punkte pro Spieler betragen darf. Die exotische Rüstung ist dabei komplett ausgeschlossen. Ebenso sind alle „Eiserner Lord“-Artefakte (bis auf Jolder) und Schwere Munition verboten. Zudem darf pro Team jede Subklasse nur einmal vorkommen.

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Muss bei ESL-Turnieren draußen bleiben: Falkenmond

Die meisten exotischen Waffen sind allerdings erlaubt, ausgenommen:

  • Falkenmond
  • Kein Land außerhalb
  • Universalgerät
  • Eisbrecher
  • Schmähung
  • Königinnenbrecher-Bogen

Außerdem sind einige Perks verboten, wie Roulette. Das vollständige Regelwerk findet Ihr auf der ESL-Webseite.

Übrigens: Mit „Rise of Iron“ führten die Entwickler im Herbst 2016 Privatspiele ein, ein Feature, das die Community schon seit dem Launch von Destiny (Herbst 2014) forderte. Erst mit diesem Schritt wurde die Tür zu Turnieren überhaupt aufgestoßen. Infos zu den Privatspielen gibt es hier.

QUELLE Gamerant
QUELLE ESL
Tom Rothstein
Tom "Ttime" ist seit Anfang 2016 mit an Bord. Er bleibt für Euch vor allem bei The Division, Destiny und der FIFA-Reihe am virtuellen Ball.