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Destiny: Drachenatem in Jahr 2 – eine neue exotische Waffe kam dann doch

Ich liebe den Geruch von Drachenatem am Morgen.

Beim MMO-Shooter Destiny wurde der exotische Raktenwerfer Drachenatem in Jahr 2 deutlich abgeändert. Wie riecht Napalm am Morgen und wie ist Drachenatem in Jahr 2?

Einige negative Überraschungen brachte der Patch am letzten Dienstag, wir haben uns die ganze Woche damit befassen müssen. Positive Überraschungen kamen aber auch: Den Raketenwerfer Drachenatem aus Jahr 1 hat man in seiner Funktionsweise deutlich abgeändert. Man kann fast von einer neuen Waffe sprechen.

In Jahr 1 hinterließ der Drachenatem einen Feuerkreis da, wo er einschlug. Mit der neuen Variante können es Spieler ganz bewusst Napalm regnen lassen.

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Das macht die neue Variante von Drachenatem aus

Der Drachenatem funktioniert jetzt sozusagen mit Fernauslöser, der vom Spieler direkt gesteuert werden kann. Wenn der Spieler den Drachenatem abfeuert, hält er den rechten Knopf auf dem Controller gedrückt. In dem Moment, wenn er den Finger vom Button nimmt, explodiert ein Napalm-Kanister in der Rakete und es bildet sich auf dem Boden ein feuriges Schadens-Feld. Stehen Gegner darin, nehmen die fortgesetzt Schaden. Das Feld ist deutlich größer als das aus Jahr 1.

Tricks sind mit der neuen Waffe auch möglich: So haben Spieler, wie in diesem Gif zu sehen, herausgefunden, dass die Rakete, wenn sie auf „harten Grund“ trifft, zerschellt und man dann einzelne Kanister in einem anderen Winkel zünden kann.

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Das ist das erste Mal, dass so ein Mechanismus zu Destiny kommt, den Spieler selbst auslösen können.

Allerdings kommt der mit einem Preis: Man hat die bisherige Eigenschaft „Dreibein“ entfernt. Der Raketenwerfer hat also nur noch einen Schuss, muss ständig nachgeladen werden. Dafür gab es die Eigenschaften „Der Nächste bitte“ und „Überschuss“ – Spieler finden mehr schwere Munition und wenn der Drachenatem einen Gegner tötet, lädt er schneller nach. Die Munition im Inventar hat Bungie ebenfalls erhöht.

Um die neue Idee, die ferngezündeten Raketen, kontrollierbarer zu machen, hat Bungie zudem die Schnelligkeit der Raketen gesenkt. Außerdem hat man den eigentlichen Einschlags-Radius der Rakete verringert. Auch den Schaden hat man reduziert, der soll vor allem aus dem Feld kommen, nicht aus dem direkten Einschlag.

Die Waffe ist also jetzt „einzigartig“, in dem Sinne, dass sie nicht wie die klassischen Raketenwerfer funktioniert, sondern mehr wie ein Granatwerfer, um ein „Schadensfeld“ gezielt zu legen.

Destiny-Drachenatem

Ist der neue Drachenatem stark?

Fürs PvP müsste man sich schon besondere Tricks einfallen lassen und den Drachenatem besonders verwenden, versuchen Zonen zu sperren, Wege zu blockieren, irgendwas Überraschendes anzustellen. Normalerweise ist es im Schmelztiegel aber so, dass man mit schwerer Munition auch direkte Kills haben möchte. Andere Raketenwerfer schaffen das eher, allen voran die Wahrheit mit ihrer Zielsuche.

Fürs PvP ist die Waffe also vorerst nicht zu empfehlen.

Im PvE experimentieren die Spieler noch mit der Waffe. Am Anfang gab es einen ziemlichen Hype, mittlerweile scheint sich aber eher Ernüchterung breit zu machen: Solide Spaßwaffe, mit der neue Sachen möglich sind. Wenn es gegen viele kleine Gegner geht, hat die Drachenatem mit dem weiten AE-Feld sicher eine Berechtigung und deckt eine ganz andere Funktion ab als die Wahrheit. Youtuber wie Datto glauben etwa, Drachenatem wäre ideal für die knifflige Anfangsstelle im Saber-Strike geeignet.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der neue Drachenatem hier ein Plätzchen finden wird oder wie in Jahr 1 vor allem im Tresor verstaubt. Im Moment sieht es danach aus, als erfülle die Drachenatem eine wertvolle taktische Funktion im PvE und ist in bestimmten Situationen eine hervorragende Wahl.

Schuhmann

Schuhmann, das L steht für Niveau.