GameStar.de
› Destiny 2: Zeit für Erklärungen
destiny_2_edz_adventure_01

Destiny 2: Zeit für Erklärungen

Destiny 1 war legendär unter-erklärt. Wie sieht das in Destiny 2 aus?

Mark Noseworthy ist Kanadier, Comic-Fan und der Chef-Producer von Destiny 2. Ob der mal davon geträumt hat, dem Rock-Magazin Rolling Stone ein Interview zu geben? Egal, er hat’s im Rahmen einer Promo-Tour gemacht. Bungie will Destiny 2 groß vorstellen, da spricht man auch mit „Nicht-Gaming“-Magazinen.

Mark Noseworthy – Bildquelle: Twitter

Noseworthy erklärt: Sein Job bei Bungie ist es, die Vision des Chef-Kreativen Luke Smith umzusetzen.

Er stellt sich jeden Tag Fragen wie

  • Okay, das ist unsere Vision: Wie kriegen wir das jetzt wirklich ins Spiel?
  • Wie bauen wir diese Ideen ein?
  • Wie halten wir das Team, das die Ideen umsetzt, bei Laune und motivieren sie?

Für die Zeit nach dem Release von Destiny 2 hat Noseworthy schon selbst Urlaub eingereicht. Er will sich seine Familie schnappen, zu einem Trip aufbrechen und ganz viel Destiny 2 spielen. Weil’s einfach Spaß macht: „Wir haben ein Spiel geschaffen, das wir selbst spielen wollen.“

Destiny 2 wird großzügiger und klarer, denn Noseworthy hat keine Zeit für Erklärungen

Mit Destiny 2 will man einiges anders macht. Noseworthy gibt zu, wo die Schwächen von Destiny 1 lagen: Das Spiel war zu komplex und untererklärt.

Noseworthy sagt: „Destiny war ein Spiel, das man nur schwer empfehlen konnte. Mein Schwager hat mich mal gefragt, ob er dieses Destiny-Game spielen sollte. Und mein erster Instinkt war ihm zu sagen: Hm, ich weiß nicht, ob ich Zeit habe, dir alles zu erklären, was du am Anfang wissen willst.“

Noseworthy hatte also … keine Zeit für Erklärungen.

Destiny-Exo-STranger

Deshalb sei es das große Ziel in Destiny 2, dass sich für die Spieler alles lohnend und interessant anfühlt: Man erschlägt ein Monster aus den Tiefen des Weltalls und das Spiel gibt dir Beute. Das soll den Spieler belohnen und ihn zufrieden stellen.

Noseworthy: „Wir versuchen das Spiel großzügiger zu machen und dass es klarer sagt, was Ursache und Wirkung ist.“

destiny-2-ghaul-kabal

Ghaul

Ghaul drohte zu sympathisch zu werden

Weiterhin erklärt Noseworthy, dass man in Destiny 2 mehr auf die Story achten will.

Mit Ghaul und den Kabalen hat man klare, interessante Schurken und damit einen roten Faden.

Aber Ghaul machte dem Team auch zu schaffen. Man hat sich öfter während der Entwicklung gefragt: „Machen wir Ghaul nicht zu sympathisch? Fangen die Spieler am Ende an, auf seiner Seite zu stehen? Irgendwann, das weiß jeder Spieler, wird er gegen Ghaul antreten müssen. Und dann soll er auch gewinnen wollen.“

Mehr zur Story von Destiny gibt es hier:

Die Story von Destiny – Das alles ist vorm Release von Destiny 2 passiert

QUELLE Rolling Stone
Schuhmann

Schuhmann, das L steht für Niveau.