Destiny 2: Transversive Schritte – Sind sie nun besser als in Destiny 1?

Was taugen die Transversiven Schritte in Destiny 2? Lohnen sich diese exotischen Warlock-Stiefel?

Die Transversiven Schritte zählen zu jenen Exotics in Destiny 2, die bereits in Destiny 1 verfügbar waren und nun in neuem Design zurückkehren.

Im Vorgänger wurden die “Transversive Steps” erst im Jahr 3 eingeführt und brachten die Vorteile mit, dass man sich beim Ducken schneller bewegte und die Waffe sofort automatisch nachgeladen wurde, wenn man die entsprechende Munition aufsammelte. Es war kein Exotic, das direkt Machtphantasien auslöste, aber in manchen Situationen praktisch war.

In Destiny 2 sind die exotischen Vorteile ähnlich, aber doch unterschiedlich. Schauen wir uns den Warlock-Beinschutz näher an.

Transversive Schritte bekommen – So erhaltet Ihr sie in Destiny 2

Zunächst: Wie kommt man an die Transversiven Schritte ran?

Es gibt zwei Möglichkeiten:

Was können die Transversiven Schritte in Destiny 2?

Die Transversiven Schritte sind ein exotischer Warlock-Beinschutz. Sie haben ein cooles Design und schmücken die Beine Eurer Warlocks vortrefflich, allerdings werden sie von einem Großteil der Community als wertlos abgestempelt.

Das ist der besondere Perk:

  • Starker Streckmuskel: Beim Sprinten ist das Bewegungstempo erhöht und Energiewaffen werden im Sprint automatisch nachgeladen. Im Vergleich zur D1-Version gibt es hier also große Unterschiede.

Ansonsten könnt Ihr entweder Mobilität oder Belastbarkeit erhöhen sowie das Rüstungsteil mit einer Mod und einem Shader anpassen.

Der Bonus des Talents klingt erstmal interessant. Allerdings sind die Vorteile bei Weitem nicht so gut, wie man sie sich wünschen würde:

  • Das Bewegungstempo wird nämlich kaum erhöht. Man merkt fast keinen Unterschied. Möglicherweise holt Ihr damit im Circus vom Leviathan-Raid die entscheidende Sekunde raus, allerdings ist der Tempo-Boost viel zu gering, als dass man damit im allgemeinen PvE oder PvP spürbare Vorteile hätte.
  • Das automatische Nachladen beim Sprinten erfolgt in langsamen Schüben. Sprich, alle paar Sekunden werden nur ein paar Kugeln nachgeladen. Habt Ihr ein fast leeres Magazin, müsst Ihr bei manchen Waffen über 10 Sekunden lang herumrennen, bis das Magazin wieder voll ist.

Das ist in den meisten Situationen unpraktisch. Mitten im Gefecht kann man nicht 10 Sekunden lang im Kreis rennen, bis endlich das Magazin wieder voll ist. Da lädt man lieber selbst direkt nach. Man hat meistens einfach keine Zeit dafür, den Perk von Transversive Schritte zu nutzen.

Es kommt zwar immer wieder mal vor, dass man einige Meter rennen muss, um den nächsten Feind ins Visier nehmen zu können. Allerdings lädt man das Magazin in dieser Zeit doch lieber selbst komplett auf, als auf ein paar Kugeln zu warten, die einem die Transversiven Schritte geben.

Kurzum: Viele Hüter sind der Meinung, dass die Transversiven Schritte in Destiny 2 noch schlechter sind als in Destiny 1. Sie sehen schick aus, sind aber gegenwärtig nicht zu empfehlen. Falls Ihr sie noch für Eure Sammlung braucht, könnt Ihr bei Xur freilich zuschlagen.

Wie findet Ihr dieses Exotic?

Alle exotischen Rüstungen in Destiny 2 stellen wir hier in der Übersicht vor.