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Destiny 2 Story: Bungie gibt zu „Keine Ahnung, was die Dunkelheit ist“

Bei Destiny 2 wird Bungie nicht mehr über „die Dunkelheit“ reden, weil keiner im Entwickler-Team überhaupt weiß, was das sein soll. Die nebulöse Bedrohung aus Destiny 1 spielt in Destiny 2 keine Rolle.

Vor einer Woche ist auf GameInformer ein Artikel zur Story-Entwicklung bei Destiny 2 erschienen. Dort sagte der Game Director von Destiny 2, Luke Smith, die Geschichte in Destiny 2 werde davon handeln, was passiert, wenn Hüter ihr Licht verlieren.

Die nicht fassbare Bedrohung aus Destiny 1, die „Dunkelheit“, werde in Destiny 2 keine Rolle spielen.

Man schulde Spielern letztendlich eine Erklärung dafür, was „die Dunkelheit“ ist, aber die werde man nicht in Destiny 2 liefern. Man wolle sich von möglichst viel „Extra-Begriffen“ aus Destiny 1 trennen und sich darauf konzentrieren, die Story um Destiny 2 zu erzählen.

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Komm, gebt zu, Ihr habt doch keine Ahnung, was die Dunkelheit überhaupt ist

Das klingt alles etwas nebulös. Die US-Seite Kotaku hat Smith jetzt direkt darauf angesprochen, er solle doch gestehen, dass bei Bungie keiner weiß, was mit Dunkelheit eigentlich gemeint.

Fans verdienen etwas Besseres

Smith gab zu: „Ja, ganz offen: Wir hatten keine Idee, was die Dunkelheit eigentlich sein soll.“ Man dachte eine Weile, die Dunkelheit seien alle vier Gegner-Rasssen gemeinsam und das steht dann ja auch in den Tooltips „Lakaien der Dunkelheit.“

Aber das sei einfach nicht das, was Destiny gerecht wird.

Deshalb wolle Bungie Destiny 2 zu einer Geschichte über das „Licht“ machen, was es heißt, auserwählt zu sein. Von dem Begriff „Dunkelheit“ wolle sich Bungie fürs Erste trennen.

Wenn Bungie das nächste Mal in Destiny über die Dunkelheit reden wird, dann werde man vorher wissen, was die Dunkelheit ist. Man wird einen Plan dafür haben, wie man mit der Dunkelheit umgeht.

Die Weihnachtsmann-Lüge

Mein MMO meint: Für Spieler bisschen so, als erwischt man den Weihnachtsmann dabei, wie er sich gerade umzieht und es ist Onkel Frank mit einem albernen weißen Bart.

Man denkt als Spieler leicht, die Entwickler sind sich zu 100% über alles einig und werden schon einem Masterplan folgen, der sich uns vollends erschließen wird. Dem ist aber nicht so. Die Story bei Destiny 1 war Chaos. Gut, dass sie es nun zugeben.

Dieser klare Schnitt ermöglicht neue Erzählmöglichkeiten.

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Wir wissen aus Destiny 1, dass die vier Alien-Rassen Unterschiede aufweisen und eigenen Motivationen folgen. Denen zu unterstellen, sie würden für eine gemeinsame Sache, die „Dunkelheit“, kämpfen, wäre erzählerisch irgendwie langweilig und unglaubwürdig. Mit “Licht und Dunkelheit” wäre Destiny eine klare “Schwarz/Weiß”-Welt, hier die Guten, dort die Bösen – das passt einfach nicht zu Destiny.

Die Version, dass jede der Rassen aus unterschiedlichen Gründen der Menschheit den Untergang bringen will und sich selbst dabei völlig im Recht sieht, ist viel spannender.

Jup, gibt Ähnlichkeiten.

Lieber Bane aus Batman als “die Dunkelheit”

„Die Dunkelheit“ scheint ein Überbleibsel aus der esoterischen Ur-Geschichte von Destiny zu sein, die man schon früh verworfen hat. Mittlerweile wurde sie durch handfeste, greifbare Bedrohungen ersetzt. Da war der Schritt nun wohl einfach nötig.

Luke Smith steht seit König der Besessenen dafür, Destiny eine konkrete, fassbare Story zu geben, mit Figuren wie Cayde-6. In Destiny 2 wird’s eine fassbare Bedrohung geben, mit den militärisch überlegenen Kabalen und ihrem Super-Anführer Ghaul, der viele an Bane aus Batman erinnert. Da ist kein Platz mehr für eine nebulöse Dunkelheit.


Mehr Interessantes zu Destiny 2 gibt es hier:

QUELLE gameinformer
QUELLE kotaku
Schuhmann

Schuhmann, das L steht für Niveau.