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Destiny 2 Gameplay: Die ersten haben es gespielt – Was sagen die Tester?

Destiny 2 Gameplay: Die ersten haben es gespielt – Was sagen die Tester?

Am gestrigen 18. Mai fand das Live-Event zu Destiny 2 statt, bei dem auch Vertreter der Presse vor Ort eingeladen waren und sogar die Gelegenheit hatten, den Online-Spieler im Hands-On selbst zu spielen. Was sagen die Tester in ihrem Ersteindruck zu Destiny 2?

Inzwischen gibt es einige Eindrücke von denjenigen, die diese Gelegenheit zum Anspielen genutzt haben. Generell ist die Stimmung zu Destiny 2 sehr positiv. Vor allem die Storymission “Heimkehr” hinterließ einen guten Eindruck. Sie fühlt sich von der Story und Präsentation her dichter an als die Storymissionen im ersten Teil. Es kam eine spannendere Atmosphäre auf.

Manches fühlt sich routiniert an

Obwohl auch der gespielte Strike und das PvP überzeugen konnten, bliebt hier der Wow-Effekt aus, weil sich diese Spielelemente inzwischen vom Vorgänger her bekannt anfühlen. In Sachen Raid war zwar noch nichts spielbar, doch es stand die Frage im Raum, ob es nur einen einzigen geben würde, da immer nur die Rede von “dem” Raid war.

Laut Bungie hatten sich aber in Destiny 1 sowieso nur etwa die Hälfte der Spieler an den Raids beteiligt. Man hofft, durch die neuen “Guide-Games” mehr Spieler dazu zu bringen, sich in Destiny 2 am Raid zu beteiligen. Es ist durchaus denkbar, dass daher erst nur mit einem Raid gestartet wird.

Die neuen Waffen und Angriffe kamen bei den Teilnehmern des Events dagegen wieder gut an, da sie sich variantenreich spielen und auch die Super-Attacken weitere Optionen mit sich bringen, welche die Kämpfe noch dynamischer machen. Allerdings waren einige Elemente noch nicht integriert. Beispielsweise konnten die Spieler die Waffen nicht inspizieren und es war nur das Inventar zugänglich. Alle weiteren Infos zum Charakter waren noch nicht im Spiel enthalten.

Grafisch nur ein Destiny 1.5

Grafisch konnte das Spiel zwar durchaus für Begeisterung sorgen, doch im Vergleich zum Vorgänger finden die optischen Neuerungen nur in kleinerem Ausmaß statt. Grafisch wirkt Destiny 2 für viele daher eher wie ein Destiny 1.5, was aber dem Spielspaß keinen Abbruch tut, da die Optik trotzdem hervorragend ist und der generelle Stil eine fantastische Atmosphäre erschafft.

Interessant ist, dass sich Destiny 2 für manche nicht wie eine wirkliche Fortsetzung, sondern eher wie eine Art Reboot anfühlte. Dies kam daher, dass alles im Prinzip auf Null zurückgesetzt wird. Die Ausrüstung, die Charaktere, das Balancing … Im Prinzip macht Destiny 2 reinen Tisch und bietet eine Art Neubeginn, was gerade für PC-Spieler, die den ersten Teil nicht erleben konnten, einen guten Einstieg bescheren sollte.

Feinheiten werden maßgeblich über den Spielspaß entscheiden

Generell war die Stimmung extrem positiv und diejenigen, die das Spiel vor Ort anspielen konnten, sind sich einig, dass Destiny 2 ein würdiger Nachfolger eines ohnehin schon fantastischen Spiels wird.

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Andreas Bertits blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Gaming-Journalismus zurück. Er war 6 Jahre Redakteur des Spielemagazins PC Games, bevor er sich selbstständig machte und ist nach wie vor leidenschaftlicher Gamer.