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Destiny 2: Der Prospektor – Lohnt sich der edle Granatenwerfer?

Was taugt Der Prospektor in Destiny 2? Wir werfen einen Blick auf die Perks und schauen, was der exotische Granatenwerfer im PvE und PvP kann.

Zum Launch von Destiny 2 stehen zwei exotische Granatenwerfer zur Verfügung: Das Löwengebrüll und Der Prospektor. Das Löwengebrüll gilt jedoch als Energie-Waffe und nicht als Power-Waffe wie die anderen Granatenwerfer, weshalb Der Prospektor momentan der einzig “richtig” exotische Granatenwerfer im Spiel ist.

Dieses Exotic hat ein ausgesprochen edles Design, das direkt auffällt. Es stammt vom Waffenhersteller Tex Mechanica, von dem Destiny-1-Waffen wie Das letzte Wort oder auch Der Chaperon stammten.

Kann Der Prospektor auch was?

Der Prospektor bekommen – So kommt Ihr an das Exotic

Es gibt mehrere Fundorte für den Prospektor:

Xur verkauft die Waffe bis zu einem maximalen Power-Level von 270. Sie kostet 29 Legendäre Bruchstücke bei ihm. Habt Ihr den Prospektor schon einmal erlangt, aber bereits zerlegt, dann könnt Ihr ihn jederzeit gegen 10 Legendäre Bruchstücke aus der Sammlung im Tresor wiederbekommen. prospektor

Was macht Der Prospektor in Destiny 2 aus? – Perks

Der Prospektor ist ein exotischer Granatenwerfer, der Arkus-Schaden anrichtet. Die Feuerrate liegt bei 165, der Explosionsradius ist gering. Das Magazin fasst 8 Schuss und ist somit recht groß, auch Geschwindigkeit, Stabilität und Handhabung sind top.

Das sind die besonderen Perks:

  • Ausgrabung: Haltet die Schusstaste gedrückt, um Granaten abzufeuern. Lasst los, um alle scharfen Granaten gleichzeitig zu zünden.
  • Vollautomatisches Abzugsystem: Wenn Ihr den Abzug gedrückt haltet, wird die Waffe vollautomatisch abgefeuert.

Die Kombination dieser Perks klingt erstmal interessant: Man kann die Granaten zügig und vollautomatisch abfeuern und wenn man die Schusstaste loslässt, entfacht man ein wahres Feuerwerk an Explosionen. Aber ist das wirklich so praktisch?

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Der Prospektor mit Ornament

Was taugt Der Prospektor in PvE und PvP?

Die Granatenwerfer haben in Destiny 2 gegenwärtig keinen guten Stand. Im Power-Slot wählen die Hüter lieber Raketenwerfer, Fusionsgewehre oder Schwerter. Die Granatenwerfer können mit diesen Waffengattungen nicht mithalten.

Im PvE schlägt sich Der Prospektor dennoch beachtlich. Die hohe Feuerrate gepaart mit dem großen Magazin ermöglicht es Euch, innerhalb kurzer Zeit viel Schaden anzurichten. Allerdings nur, wenn Ihr den Gegner direkt trefft. Schießt Ihr am Ziel vorbei und prallt die Granate am Boden ab (auch von Schiffen prallen die Granaten ab), richtet Ihr keinen oder nur wenig Schaden an.

Der Prospektor ist trotz Vollautomatik relativ leicht zu kontrollieren, sodass Ihr die Gegner sicher treffen könnt. Am besten ist er dennoch gegen dicke Bosse, die sich wenig bewegen und die Ihr aus kurzer Distanz mit Damage vollpumpen könnt.

Der Sinn des Ausgrabung-Perks ist bei dieser Waffe schleierhaft. Er wäre cool, wenn die Granaten dort haften würden, wo man sie hinschießt, sodass man kontrollierte Explosionen erzeugen könnte. Allerdings prallen die Granaten ab, sodass diese bereits in alle Himmelsrichtungen zerstreut sind, bis man sie gemeinsam hochjagen kann. Im Grunde lässt sich der Prospektor daher nur wie eine vollautomatische Schrotflinte spielen – die Wumme ist nur nützlich, wenn man aus kurzer Distanz direkte Körpertreffer landet und so viel Damage raushaut.

Im PvP ist der Prospektor nicht zu gebrauchen. Da ist jeder andere Granatenwerfer genauso gut – oder schlecht. Dafür lohnt es sich nicht, den Exotic-Slot herzugeben.

Fazit: Falls Ihr die Waffe noch nicht habt, könnt Ihr sie für Eure Sammlung bei Xur kaufen. Sie sieht definitiv schick aus und macht optisch einiges her. Im PvE ist der Prospektor zudem ein solider Damage-Dealer, allerdings gibt es bessere Alternativen für den Power-Slot.


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Tom Rothstein

Tom “Ttime” ist seit Anfang 2016 mit an Bord. Er bleibt für Euch vor allem bei The Division, Destiny und der FIFA-Reihe am virtuellen Ball.