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Katzenmädchen freuen sich über Cybersex-Emotes in Final Fantasy XIV

Katzenmädchen freuen sich über Cybersex-Emotes in Final Fantasy XIV

Eine US-Seite hat eine Reportage über Cybersex in Final Fantasy XIV durchgeführt. Offenbar eignet sich das Spiel ganz gut für sexuelle Avancen.

Die US-Seite Kotaku ist in die Welt des eRP in Final Fantasy XIV eingetaucht.

Normalerweise ist das von außen „relativ“ unschuldig. Zwei Avatare stehen still und stumm beieinander, vielleicht tragen sie nur Unterwäsche, die eigentliche Action findet im privaten-Chat zwischen beiden statt, ohne dass man es ihnen ansieht.

Sitzen und beten war lange Zeit der Standard

Allerdings geht‘s bei dem eRP in Final Fantasy XIV auch durchaus körperlich zur Sache. Mit Emotes kriegt man die Avatare dazu, Gesten zu machen und dann auch körperliche Liebe zu simulieren.

Laut eRP-Spezialisten verwendeten die Spieler lange Zeit Emotes wie „/pray“, um Oralsex zu simulieren. Immerhin geht dann ein Avatar auf die Knie. Auch „/setzten“ sich Spieler gern auf den Rand eines Bettes, um dann offenbar angebetet zu werden.

Gedöst wird nur in den eigenen vier Wänden

Das eRP in Final Fantasy XIV änderte sich, als Square Enix vor einem Jahr neue Posen für das Emote „/doze“ einführte. Damit können Spieler nun auf ihren Betten liegend Posen verschiedener Art einnehmen. Das Emote lässt Figuren die Beine anziehen, sie auf dem Rücken oder auf dem Bauch liegen und dösen.

Das Interessante: Offenbar hat Square Enix schon geahnt, was Spieler mit „/doze“ anstellen würden. Als das Emote 2013 eingeführt wurde, beschränkte man die Verwendung von „/doze“ auf private Häuser der Spieler, weil man verhindern wollte, dass es zu unangebrachten Screenshots in der Öffentlichkeit käme.

Fans von eRP lesen in Final Fantasy XIV die Patchnotes ohnehin anders als die meisten Spieler. So war für Cybersex-Fans in den letzten Monaten ein Highlight, dass FF14 mit /pushup (Liegestütze) und /playdead (Totstellen) zwei neue Emotes bekam, die sich für neue Stellungen verwenden ließen.

Besonders beliebt für eRP sind wohl, wie könnte es anders sein, die Mi’qote in Final Fantasy XIV – eine Rasse von Katzenwesen. „Furries“, Freunde der Fellpflege, scheinen /doze besonders zu mögen.

Unterschied zwischen Cybersex und eRP

Im Artikel verwenden wir beide Begriffe deckungsgleich. Das ist streng genommen nicht korrekt.

  • Beim Cybersex geht es um die Befriedigung der sexuellen Wünsche der Menschen hinter den Charakteren.
  • Bei eRP geht es um sexuelle Interaktion zwischen den gespielten Charakteren.

Die besondere Beschränkung von /doze könnte auch erklären, warum so viele Spieler in Final Fantasy XIV ihr eigenes Haus wollen:

Final Fantasy XIV: Housing – Soziale Schere klafft auseinander

Schuhmann

Schuhmann, das L steht für Niveau.

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