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Chronicles of Elyria: Fett werden und im Kampf tanzen

Auf der Spielemesse PAX East stellten die Soulbound Studios eine aktuelle Pre-Alpha des kommenden MMORPGs Chronicles of Elyria vor und gaben einige neue Infos bekannt.

Das Kampfsystem war auf der Messe spielbar. Man konnte sehen, wie schnell dieses ist und wie sehr es an Fechtkunst erinnert. Spieler tänzeln umeinander herum, versuchen, eine Lücke in der Verteidigung des Gegners zu finden, springen vor und schlagen zu. Das Ganze ist sehr actionorientiert und flott, sodass man gut aufpassen muss. Die Entwickler wollten das aus anderen MMOs bekannte Kampfsystem über Skills in einer Hotbar vermeiden, sodass sich die Gefechte wirklich “echt” anfühlen.

Es sollte mehr eine Art Tanz werden und offenbar scheint dies gut zu funktionieren. Blocken, Parieren, Ausweichen und präzise zuschlagen sind die Elemente, die einen zum Sieg führen.

chronicles of elyria Ruined WatchpostEuer Held verändert sich im Verlauf des Spiels

Außerdem zeigte man, wie sich die Spielfigur mit der Zeit verändern wird. In Chronicls of Elyria wird der Charakter altern und etwa nach einem Jahr sterben. Der Alterungsprozess wird sichtbar sein. Man wird vom Aussehen her immer älter, bis man irgendwann einen etwa 70-jährigen Charakter steuert.

Außerdem verändert das Verhalten auch die Figur des Helden. Wer beispielsweise nur Kuchen mampft, der wird fett werden. Wer viel schmiedet, der bekommt einen muskulösen Helden. Die Individualisierung der Spielfigur endet also nicht bei der Erschaffung des Helden, sondern setzt sich über die gesamte Spielzeit hinweg fort.

Derzeit bereitet das Team die bevorstehende Crowdfunding-Kampagne über Kickstarter vor. Diese wird am 3. Mai starten und man will versuchen, mindestens 900.000 US-Dollar einzunehmen, sodass man die große Vision hinter dem MMORPG umsetzen kann. Das Team ist mit Herzblut bei der Sache und arbeitet an einem Spiel, das die Sandbox-Mechaniken von bekannten MMOs mit persönlichen Geschichten, einer riesigen Welt und interessanten Kampf- und Alterungsmechaniken verwebt.

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Andreas Bertits blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Gaming-Journalismus zurück. Er war 6 Jahre Redakteur des Spielemagazins PC Games, bevor er sich selbstständig machte und ist nach wie vor leidenschaftlicher Gamer.