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Battlefield 1: Lohnt sich der Shooter 2017 eigentlich noch?


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Battlefield 1 ist momentan voll im Trend und Entwickler DICE haut derzeit massig an Content raus. Mittlerweile ist ein gutes halbes Jahr und paar zerquetschte vergangen und unser Gastautor Dennis Zühlke schaut mal wieder in den Multiplayer-Shooter Battlefield 1 rein. Ob ihn wieder die Lust packt und ob sich das Ganze noch lohnt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Hach, Battlefield ist einer meiner Lieblings-Reihen unter den Shootern und schon damals verbrachte ich unzählige Stunden in Battlefield 2 auf der beliebten Karte namens „Strike at Karkand“ und meine Sommerferien schmolzen dahin wie Butter.

Als ich im letzten Jahr den neuen Trailer zu Battlefield 1 und die gewaltigen Szenen vom ersten Weltkrieg sah, sprang ich sofort auf den Hype-Train auf und konnte es kaum erwarten, den Multiplayer-Titel in meinem Spieleregal willkommen zu heißen.

Nun ist es bereits seit über einem halben Jahr auf dem Markt und ich muss sagen: Es macht mir nach den vielen Stunden immer noch Spaß. Das liegt unter anderem daran, dass Entwickler DICE derzeit viel Content liefert und auch die nächste Erweiterung schon kurz vor dem Release steht. Grund genug, um mal wieder reinzuschauen und einen kleinen Artikel darüber zu schreiben, ob sich Battlfield 1 aktuell lohnt.

Klassen für Jedermann

Battlefield bietet neben den kleinen Unterklassen, wie den Piloten, wieder vier Hauptklassen.

Battlefield 1 Wüste schießen

Sturmsoldat – Mein Liebling und ideal für Anfänger

Zum einen gibt es den Sturmsoldaten, welcher mit Maschinenpistolen und Sturmgewehren aufwartet und die ideale Klasse ist, wenn es um das Zerstören von Fahrzeugen geht. Die Gadgets des Sturmsoldaten bieten alles, was man für einen ordentlichen Panzer-Zerstörer so braucht. So haben wir die sperrige Panzerbüchse, welche im Liegen abgefeuert wird, oder die schnell geworfenen Panzerabwehrgranaten im Gepäck.

Ich muss gestehen, dass ich während meiner gesamten Spielzeit fast ausschließlich den Sturmsoldaten gezockt habe, der macht mir  am meisten Spaß. Auch euch würde ich diese Klasse für den Start empfehlen, um erstmal in Battlefield 1 einzutauchen.

Der Sanitäter – Fixes Wiederbeleben per Spritze

Als zweites haben wir den Sanitäter, welcher wie der Name schon sagt, Mitspieler heilt und gefallene Soldaten wiederbelebt. In den letzten Ablegern der Shooter-Reihe wurde der Sani mit in den Sturmsoldaten integriert, in Battlefield 1 ist der Sanitäter zum ersten Mal wieder eine eigenständige Klasse. Ausgerüstet mit Selbstladegewehren könnt ihr neben dem Heilen von Verbündeten auch ordentlich Feinde ausknipsen.

Da ihr euch hier im ersten Weltkrieg befindet, gibt es statt Defibrillatoren nur kleine Spritzen, welche aber den gleichen Effekt erzielen und eure Team-Spieler wieder auf die Beine stellen. Das Wiederbeleben geht hier recht fix und angenehm von der Bühne.

Spieler, welche mehr Schaden austeilen möchten, können auch die sogenannten Gewehrgranaten mitnehmen und an ihren Waffen stöpseln.

BF1 Spritze Sanitäter

Der Versorger sorgt für Gemetzel

Der dritte im Bunde ist der Versorger, der mit seinem Maschinengewehr für ordentlich Furore sorgt. Neben dem Ballern habt ihr auch die Möglichkeit eure Spieler mit Munition zu versorgen. Wer möchte, kann sich auch als Mörser verschanzen und aus den hinteren Fronten mit Granaten feuern. Beachtet dabei, dass ihr während der Benutzung des Mörsers keinerlei Schutz habt und ein leichtes Ziel für feindliche Truppen seid, außerdem werdet ihr bei jedem Schuss auf der Karte angezeigt.

Da der Engineer der letzten Teile wegfällt übernimmt nun der Versorger mit einem Schraubenschlüssel das Reparieren von Fahrzeugen. Auch cool: Ihr könnt Haftminen platzieren, welche mit einem kleinen Zeitzünder automatisch explodieren und ideal für feindliche Panzer sowie stark verschanzte Soldaten sind.

Der späher – Alles im Blick

Als letztes haben wir den Späher, welcher vor allem auf Fernkampf setzt und feindliche Schergen aus großer Entfernung ausschaltet. Ausgerüstet mit den verschiedensten Repetiergewehren, könnt ihr als geübter Spieler eine Menge ausrichten. Zum Markieren von Feinden dient hier eine Signalpistole, welche auch Spieler in Brand steckt. Statt Claymores gibt es hier Stolperdrahtminen, welche den gleichen Effekt erfüllen und Feinde ins Jenseits befördern.

Neben den vier Hauptklassen gibt es noch kleinere Unter-Klassen wie den Piloten oder auch die Kavallerie, welche man mit unterschiedlichen Waffen und Gadgets bestücken kann. Zuletzt gibt es die neu eingeführten Elite-Klassen, die man zu bestimmten Zeiten auf der Karte aufheben und das ein oder andere Spiel noch umdrehen kann.

Auf der zweiten Seite beschäftigen wir uns mit Maps und Spielmodi von Battlefield 1. Dort erwartet Euch viel Abwechslung.

Dieser Beitrag stammt von einem Gastautor, der nicht zur Redaktion von Mein MMO gehört. Wenn du auch Interesse hast, einen Gastartikel zu verfassen, dann kontaktiere uns über das Kontaktformular.

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Battlefield 1

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