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Battleborn – 8 Gründe, warum der Hero-Shooter rockt!

Battleborn kommt am 3. Mai heraus und zuletzt durften wir uns in der offenen Beta austoben. Daher können wir euch acht Gründe nennen, warum der Heros-Shooter von den Borderlands-Machern richtig rockt.

Battleborn ist eine Mischung aus Team-Shooter, Coop-Spektakel und MOBA. Und da das neueste Spiel der Borderlands-Macher ein klassisches Buy2Play-Titel wird, kann man nicht einfach so reinschauen und das Spiel ausprobieren. Doch keine Sorge, wir waren in der Open-Beta unterwegs und haben acht Grunde erörtert, warum sich das Spiel lohnt.

1 – Optimale Mischung aus MOBA und Shooter

Anders als klassische MOBAs wie LoL, Dota2 oder Heroes of the Storm spielt ihr Battleborn aus der Ego-Perspektive wie einen Shooter. Doch keine Sorge, die fehlende Übersicht wird gut durch die detaillierte Minimap kompensiert und Skillshots gehen mit ein bisschen Übung auch gut von der Hand.

Battleborn Incursion 1

Durch die Ego-Perspektive sind wir viel näher im Geschehen und erleben die Action hautnah mit. Das erhöht die Immersion und das Spielgefühl gehörig. Battleborn ist also wie geschaffen für Spieler, die mit Shootern klarkommt und grundsätzlich Interesse am MOBA-Gameplay haben.

2 – Abgedrehte Charaktere

Wer Borderlands kennt, weiß, dass die Entwickler bei Gearbox viel Wert auf abgedrehte und originelle Charaktere legen. Und Battleborn setzt diese Tradition perfekt fort. Denn die spielbaren Helden sind allesamt originell und ziemlich schräg.

Battleborn Start Screen

Beispiele gefällig? Kein Problem, es gibt unter anderem einen putzigen kleinen Pinguin in einer Mech-Rüstung, eine vierarmige Anarcho-Hexe, einen riesigen Muskelberg mit winzigem Kopf, ein Punk-Mädel, das einen Dämonen auf ihre Feinde hetzt, einen Ninja-Pilz und einen fliegenden Luchador! Wer also mehr als nur die üblichen Helden-Verschnitte spielen will, ist bei Battleborn richtig.

3 – Herrlich schwarzer Humor

Wie schon die Borderlands-Spiele, so ist auch Battleborn gespickt mit bitterbösem, schwarzen Humor. Das fängt schon mit den einzelnen Charakteren und deren Hintergrundgeschichten an und wird im Spiel durch häufige Kommentare der Charaktere – beispielsweise bei einem Abschuss oder wenn es uns selbst erwischt hat – vertieft.

Doch am besten kommt der Humor im Coop-Modus rüber. Zum Beispiel, wenn wir gegen einen vielbeinigen Wachroboter kämpfen, der sich selbst für „Arachnis, den Spinnenkönig“ hält und uns laufend zulabert, welche Super-Spinnenkräfte er hat. In einer anderen Mission begleiten wir einen anderen dicken Kampfroboter, der trotz zahlreicher Hinweise wie „Operation Todesmarsch“ bis zuletzt nicht kapiert, dass er sich mit einer Atombombe auf dem Rücken am Ende für das Wohl der Truppe zu opfern hat.

4 – Launiger Coop-Modus

Gefechte gegen andere Spieler sind nicht so euer Ding? Ihr fandet den Coop-Modus bei Borderlands super? Kein Problem, denn neben dem MOBA-Modus könnt ihr Battleborn auch mit anderen Spielern zusammen im Coop spielen. In dessen Missionen ballern wir uns durch Horden von Feinden und folgen der Handlung durch spannend inszenierten Level.

BattleBorn-Coop

Im Coop-Modus können wir zusammen mit Freunden Story-Missionen erledigen.

Diese Missionen haben stets eine ausgeklügelte Story als Hintergrund und trumpfen mit massenweise coolen Momenten auf. Außerdem ist Teamwork gefragt, um sicher durch die Missionen zu kommen.

5 – Leichter Einstieg

Battleborn ist leicht zu erlernen, denn jeder Held hat nur eine Waffe und dadurch seinen Spielstil gut vorgegeben. Weiterhin hat jeder Charakter noch je zwei normale Skills, eine passive Fähigkeit und einen Ultimativen Skill, der aber erst später im Spiel freigeschalten wird.

Battleborn-Skills

Im Skill-Menü können wir sehr schnell die passenden Upgrades beim Level-Up auswählen.

Dazu kommt noch ein sehr dynamisches Level-System, das uns bei jedem Stufen-Aufstieg je eines von zwei Upgrades für unsere Skills anbietet. Das System ist leicht zu überblicken und noch leichter zu lernen. So können wir uns schnell einarbeiten und haben so mehr Zeit, optimale Taktiken einzustudieren.

6 – Praktisches Shop-System

Zusätzlich zu unseren festen Skills und Waffen können wir vor einer Partie je drei Items mitnehmen, die uns wertvolle Boni geben. Die Items selbst stammen aus Beutekisten, die wir uns im Spiel verdienen. Doch die Gegenstände sind nicht ohne weiteres zu benutzen.

Wenn wir beispielsweise schneller feuern wollen oder höhere Geschwindigkeit wünschen, müssen wir die entsprechenden Items erst aktivieren, indem wir in der Spielwelt Ressourcen sammeln. Durch die optionalen Items gewinnt Battleborn einiges an Tiefgang und selbst zwei identische Helden sind so nicht gleich.

7 – Sinnvolle Bau-Mechanik

Die Ressourcen in der Spielwelt dienen nicht nur dazu, Items zu aktivieren. An vorgegebenen Punkten können wir nützliche Gebäude errichten. Zum Beispiel Geschütztürme, Heilstationen oder Beschleuniger. Letztere erhöhen kurzzeitig unsere Geschwindigkeit und die unserer Minions. Die kommen so eher ans Ziel.

Außerdem kriegen wir durch das Bauen von Gebäuden Erfahrungspunkte und können so auch dann noch unserem Team helfen und aufsteigen, wenn wir nicht der beste Ballermann auf dem Schlachtfeld sind. Und mehr als eine Partie in Battleborn wurde schon durch einen strategisch sinnvoll aufgestellten Geschützturm oder eine nützliche Heilstation entschieden.

8 – Durchdachtes System zu Helden-Freischaltung

Die 25 Helden aus Battleborn sind nicht alle gleich von Anfang an verfügbar. Stattdessen müsst ihr die meisten davon erstmal freischalten. Dazu müssen wir eine entsprechende Spielweise an den Tag legen, bestimmte PvE-Missionen absolvieren oder einfach lang genug spielen, bis unser Spieler-Konto eine bestimmte Stufe erreicht hat.

Battleborn Galilea

Die Kriegerin Galilea gibt’s erst, wenn wir insgesamt 800 Minions erschlagen haben.

Da wir nicht gleich alle Helden auf einmal haben, werden wir – gerade als Anfänger – nicht gleich mit der schieren Auswahl überfordert und können nach und nach unseren Traumhelden freispielen. Und da wir auf diese Art auch so ziemlich jeden Charakter mal spielen, lernen wir sie alle ganz natürlich kennen und wissen über ihre Stärken und Schwächen auf dem Schlachtfeld. Ideal, wenn wir einmal gegen sie antreten müssen.


So, das sind unsere acht Gründe, die für Battleborn sprechen. Doch was haltet ihr von dem Spiel? Wart ihr in der Beta oder war euch das Spiel zu bunt und zu abgedreht? Sagt uns eure Meinung und diskutiert in den Kommentaren fleißig mit!

Eine zweite Meinung, von einem unserer Leser, könnt Ihr Euch hier einholen:

Jürgen Stöffel

Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.