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ARK: Survival Evolved – Starter Guide für Einsteiger

ARK: Survival Evolved – Starter Guide für Einsteiger

Das hätte ich in den ersten Stunden von Ark auch gerne gewusst!

Für alle Anfänger in ARK gibt es in unserem Guide für Einsteiger ein paar nützliche Tipps, um die ersten Level gut zu überleben.

Seit Dezember ist ARK: Survival Evolved auch für die PS4 erhältlich. Dadurch wird es vielen neuen Dino-Liebhabern möglich, sich dem harten Überlebenskampf in der fiktiven prähistorischen Welt von ARK zu stellen. Überall lauern Gefahren und das nicht nur durch gefährliche Dinosaurier, sondern auch durch Eure Umgebung. Zudem müsst Ihr Eure menschlichen Bedürfnisse wie Nahrung und Wärme stillen. Dieser Guide soll Euch dabei helfen, die ersten Schritte in ARK zu überstehen.

Dieser Guide enthält Tipps zu

  • Servern
  • Startgebieten
  • Nahrung und Wasser
  • Sterben und Respawnen
  • Schnellem Leveln
  • Nützlichen Gegenständen
  • Waffen
  • Hüttenbau
  • Dinos zähmen

Startet auf einem PvE-Server

Am Anfang könnt Ihr Euch die Frage stellen, ob Ihr auf einem PvP- (Player vs. Player) oder einem PvE- (Player vs. Environment) Server starten möchtet. Es ist zu empfehlen, erst mal auf einem PvE-Server zu beginnen. Die normale Umgebung in ARK wird zu Beginn schon genügend Herausforderungen bieten, damit es nicht langweilig wird, ums Überleben zu kämpfen.

Auf dem PvP-Server begegnet Ihr zusätzlich noch anderen Spielern, die Euch umbringen oder bestehlen können. Das wollt Ihr erstmal vermeiden, um das Spiel zu lernen.

Beste Startgebiete in ARK für Anfänger

Beim ersten Einloggen in ARK: Survival Evolved müsst Ihr Euch für ein Spawngebiet entscheiden und da gibt es welche, die eignen sich für Einsteiger besser als andere. Empfehlenswert ist in der Ostküste (S1-3) zu starten. Dort leben mitunter noch die ungefährlicheren Kreaturen. Das Klima macht Euch dort nicht so allzu sehr zu schaffen.

Eine Basis kann man gut im Süd-Osten bauen, da es hier die benötigten Ressourcen im Überfluss gibt. Das einzige, was hier komplett fehlt, ist Metall. Für das muss man später in die Berge laufen. Nur dort gibt es ausreichend Metall.

Gute Spawngebiete für Anfänger auf der unteren Karte sind:

  • S 1-3
  • E 1 (E 2-3 Sumpflandschaft)
  • W 1-3

So beschafft Ihr Nahrung und Wasser

Ohne Nahrung und Wasser könnt Ihr nicht lange überleben. Es gibt genug Beeren, von denen man sich zu Beginn ernähren kann. Wasser kann man auf mehrere Arten aufnehmen.

Wasser

Genügend Wasser und Nahrung sind für Euch besonders wichtig. Ihr könnt in ARK: Survival Evolved schnell verdursten oder verhungern, vor allem zu Beginn. Um Euren Wasservorrat sofort aufzufüllen, lauft zu Gewässer und taucht kurz unter oder trinkt etwas. Regen sorgt ebenfalls dafür, dass sich der Wasservorrat regeneriert.

Später könnt Ihr Euch Wasserflaschen basteln und seid nicht mehr so abhängig von Wasserquellen.

Nahrung

Der Beginner im Überlebenskampf kann sich erstmal gut von Beeren ernähren. Sie füllen die Nahrungsleiste zwar nur langsam auf, haben aber keine scharfen Klauen und Reißzähne. Ihr könnt kleine Pflanzenbüsche abernten, um die Beeren zu erhalten.

Jede Beere stellt 1,5 Einheiten von Nahrung und 1,0 Einheiten von Wasser wieder her.

Diese Beeren sind als Nahrung geeignet:

  • Amarberry
  • Azulberry
  • Mejoberry
  • Tintoberry

Diese Beeren sind als Nahrung unbrauchbar:

  • Stimberry (verringert drastisch Wasservorrat -> Verdurstungsgefahr)
  • Narcoberry (Betäubt Spieler und Dino)

Erste Gefahren in ARK überstehen

Direkt zum Anfang gibt es in ARK: Survival Evolved ein paar Gefahren, die ihr dringlichst meiden solltet.

  • Geht, anstelle zu sprinten

Sprintet am Anfang nur, wenn Euch unmittelbare Gefahr droht – wie ein angreifender Dino. Durch das Sprinten senkt Ihr Eure Ausdauer und erhöht Euren Nahrungs- und Wasserverbrauch. Geht lieber, sprintet nicht.

  • Fleischfresser zum Start vermeiden

Fleischfresser werden Euch angreifen, sobald sie Euch sehen und wirken schon äußerlich aggressiver als Pflanzenfresser. Pflanzenfresser ignorieren Euch, bis Ihr sie attackiert. Flüchtet ein Pflanzenfresser, wird er garantiert von einem Fleischfresser verfolgt. Fasst umherliegende Eier von Dinosauriern nicht an! Die Eltern werden Euch jagen und töten. Dodo-Eier könnt Ihr bedenkenlos mitnehmen.

  • Liegen und Hocken zur Deckung benutzen

Wenn Ihr liegt oder hockt, können Euch wilde Dinosaurier schlechter sehen und Ihr habt die Möglichkeit, erst die Kreaturen zu studieren und sie besser einzuschätzen. Wichtig ist dabei der Level des Dinosauriers. Dinosaurier mit hohem Level sind schwieriger zu töten oder zu zähmen und können Euch töten.

  • Wegrennen funktioniert meist nicht

Solltet Ihr doch mal von einem Dino angegriffen werden, könnt ihr versuchen wegzulaufen. Die Erfolgschancen, das zu überleben, sind aber eher gering. Versucht zum Wasser zu flüchten, wenn Ihr die Fluchttaktik anwendet. Als letzte Überlebenschance bleibt Euch oft nur wild auf den Dino mit Fäusten, Waffen oder Werkzeugen einzuprügeln und zu hoffen, dass Ihr ihn erlegt oder betäubt.

  • Alpha-Dinosaurier erkennen

Alpha-Dinos sind viermal so stark und schnell wie ihre Artgenossen: Raptor, Carno, Trex und Mosa. Sie haben eine auffällige Hautfarbe und leuchten rötlich. Zu Beginn dringend vermeiden!

Sterben in ARK ist nicht das Ende

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihr relativ früh im Spiel sterbt.

Sterbt Ihr, verliert Ihr all Eure Gegenstände, die Ihr dabei hattet. Wählt Ihr „Respawn“, könnt Ihr wieder in die Region, in der Ihr Eurem Schicksal erlegen seid. Innerhalb von 10 Minuten ist es Euch möglich, Gegenstände von Eurer Leiche zu nehmen, wenn Ihr sie finden könnt. Sollte eure Leiche gefressen sein, liegt anstelle der Leiche ein kleiner Rucksack auf Eurem Todespunkt. Achtet also auf die Karte und wo Ihr seid, wenn Ihr sterbt.

Beim Sterben behaltet Ihr Euren Level und Eure erlenten Engramme. Engramme sind permanente Handwerksrezepte, die Euch beim Überleben helfen.

Ein Schlafsack dient als Spawnpunkt nach dem Tod

Sobald Ihr Level 3 erreicht habt, solltet Ihr Euch direkt einen Schlafsack bauen. Solltet Ihr sterben, dient der Schlafsack als einmaliger Spawnpunkt zum Wiedereinstieg. Dafür muss der Schlafsack erst platziert worden sein. Später könnt Ihr ein Bett bauen, was Euch unbegrenzt respawnen lässt.

Zur Herstellung benötigt Ihr Hide (Tierhaut) und Fiber (Fasern).

So levelt Ihr am schnellsten in Ark Survival Evolved

  • Spielt nach Möglichkeit mit Freunden in einem Tribe für zusätzliche Erfahrungspunkte.
  • Tötet so viele kleine Dinosaurier wie möglich: Dodos, Dilos, Meganeura/Titanomyrma, Raptor.
  • Je höher der Level vom Dino, umso mehr XP bekommt Ihr auch. Die hohen Level-Dinos solltet Ihr aber erst jagen, wenn ihr Pfeil und Bogen herstellen könnt.
  • Alpha-Dinos bringen mehrere Level-Ups auf einmal für Euch, sind aber schwierig zu erlegen.

Ark dodo dung

Diese Gegenstände solltet Ihr als erstes herstellen

Auf die folgenden Gegenstände solltet Ihr am Anfang auf keinen Fall in ARK: Survival Evolved verzichten.

Pickaxt

Die Pickaxt sollte Euer erstes Werkzeug sein, da sie Euch viel Arbeit erleichtern wird und nicht schwierig herzustellen ist. Mit der Pickaxt könnt Ihr Thatch, Holz, Flintstone, Metall, Erz, ein wenig Fleisch und Hide abbauen. Für die Pickaxt benötigt ihr:

  • 1x Stein
  • 10x Thatch
  • 1x Wood

Steine könnt Ihr vom Boden einsammeln, Thatch und Holz mit Euren Fäusten von Baumstämmen schlagen. Als nächstes solltet Ihr dann die Steinaxt bauen. Mit ihr könnt Ihr noch einfacher Holz und Hide einsammeln.

Kleidung

Niemand will ewig nur im Schlüpfer rumlaufen. Das hilft keinem beim Überleben. Mit Kleidung könnt Ihr den wechselnden Temperaturen in ARK besser standhalten. Ab Level 2 könnt Ihr die Hose und das Hemd herstellen und ab Level 3 eine Kopfbedeckung, Schuhe und Handschuhe. Später gibt es Kleidung aus Leder.

Zum Herstellen der ersten Kleidung benötigt Ihr Fiber (Fasern) und Hide (Tierhaut).

Lernt schnell, ein Lagerfeuer zu machen

Das Lagerfeuer könnt Ihr ab Level 2 herstellen und hat zwei Vorteile:

  • Bietet nachts Wärme, wenn Ihr friert.
  • Dient zum Braten von rohem Fleisch. Mit gebratenem Fleisch könnt Ihr Lebenspunkte wieder herstellen. (Verdorbenes Fleisch könnt Ihr übrigens als Narcotica gebrauchen, zum Herstellen von Betäubungspfeilen. Werft es also nicht gleich weg).

Diese Waffen sind zu Beginn nützlich

Die folgenden Waffen könnt Ihr schon mit einem niedrigen Level herstellen. Sie helfen Euch bei der Verteidigung und Jagd.

  • Speer

Der Speer ist eine gute Nahkampfwaffe ab Level 2 und kann sogar geworfen werden. Habt Ihr ihn einmal weggeworfen, ist er allerdings auch weg und muss neu hergestellt werden. Für die Herstellung benötigt Ihr Wood (Holz), Flint (Feuerstein) und Fiber (Fasern).

  • Wooden Club

Der Wooden Club (Holzknüppel) kann benutzt werden, um andere Spieler und kleine Dinos zu betäuben. Der Knüppel ist ab Level 3 benutzbar. Zum Bau werden Wood (Holz) und Fiber (Fasern) benötigt.

  • Steinschleuder

Die Steinschleuder sollte auf jeden Fall hergestellt werden! Mit Ihr könnt Ihr Dinos hervorragend betäuben, um sie anschließend zähmen zu können. Als Munition könnt Ihr einfach Steine aufsammeln.

Die Steinschleuder ist ab Level 5 einsetzbar und benötigt zum Bau Hide (Tierfell), Wood (Holz) und Fiber (Fasern).

Baut so schnell wie möglich eine Strohhütte

Eine Strohhütte könnt Ihr ab Level 5 bauen und alle benötigten Engramme für das Bauen besitzen. Die Strohhütte dient Euch als Unterkunft und dem Lagern von Ressourcen.

Das solltet Ihr beim Bau einer Hütte beachten:

  • nicht direkt am Strand bauen
  • nicht in der Nähe fester Spieler Spawn-Punkte
  • ausreichend Platz zu allen Seiten vorhanden
  • ebenes Gelände ohne große Höhenunterschiede
  • möglichst erhöhte Ebene und geschützt von mindestens einer Seite
  • keine Fleischfresser oder anderen Spieler in unmittelbarer Nähe zum Haus
  • ausreichend Ressourcen in der Nähe: Steine, Pflanzen, Bäume, Wasser

Die Hütte stellt Ihr mit diesen Materialien her:

  • 4x Thatch Floor (Fundament)
  • 1x Thatch Doorway (Türrahmen)
  • 1x Thatch Door (Tür)
  • 4x Thatch Roof (Dach)
  • 7x Thatch Walls (Wände)


So zähmt man Dinos

Ein ganz besonders spaßiger und wichtiger Aspekt in ARK: Survival Evolved ist das Zähmen. Ihr könnt Dinos zähmen und sie als Wachhunde, Reittiere und treue Begleiter halten.

Zuerst müsst Ihr den Dino betäuben, das geht durch:

  • Benutzung der Fäuste
  • Holzkeule
  • Steinschleuder & Steine
  • Bola zum Festhalten des Dinos (funktioniert nicht mit jedem Dino!)
  • Bogen & Betäubungspfeile
  • Armbrust & Betäubungspfeile

Habt Ihr den Dino erfolgreich betäubt, müsst Ihr ihn anschließend Füttern. Denkt außerdem daran, dass ein Dino auch nach dem Zähmen noch Futter braucht.

Wie lange es dauert, um einen Dino zu zähmen, hängt von dem Level des Dinos und der „Taming Effectiveness“ ab.

Das war auch schon unser ARK: Survival Evolved Beginner-Guide für Einsteiger. Falls erfahrene Überlebenskämpfer dem noch etwas hinzufügen möchten, schreibt es doch in die Kommentare.

Seid Ihr noch ganz neu in ARK oder bereits erfahrene Veteranen? Wie waren Eure ersten Spielstunden? Hoffentlich nicht nur am laggen, wie es im Moment bei den meisten PS4-Spielern der Fall ist.

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